Michael Gerhardy

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Derzeit trage ich meinen Blog in verschiedensten Listen ein, einer davon ist Bloglovin‘. Also wer da einen Account hat, einfach nach mir suchen !

openHAB 2 auf dem Raspberry Pi

Die Beschreibung basiert auf der englischen Version von openHAB2. Um openHAB 2 auf dem Raspberry Pi zu installieren, muss man zuerst den Repository Key zum Paketmanager hinzufügen:

wget -qO – ‚https://bintray.com/user/downloadSubjectPublicKey?username=openhab‘ | sudo apt-key add –

Falls der Befehl erfolgreich ausgeführt wird, bekommt man es mit OK in der Konsole bestätigt. Danach gibt man über die Source List an, welches Release die Paketverwaltung benutzen soll. Hier kann man zwischen 3 Quellen wählen:

Official/Stable Release:

Hier liegt der offiziell freigegebene und getestete Stand. Mit folgendem Befehl wird die Quelle zur Paketverwaltung hinzugefügt.

echo ‚deb http://dl.bintray.com/openhab/apt-repo2 stable main‘ | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/openhab2.list

 

Beta

Wer neue Funktionen, die noch in der Test- bzw. Beta-Phase sind, ausprobieren will, der fügt folgende Quelle hinzu.

echo ‚deb http://dl.bintray.com/openhab/apt-repo2 testing main‘ | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/openhab2.list

 

Snapshot

Hier werden fast täglich Neuerungen zu Entwicklungszwecken freigegeben, allerdings kann diese Version nicht stabil laufen und dient nur zu Testzwecken. Für den produktiven Einsatz ist diese Version nicht gedacht.

echo ‚deb http://openhab.jfrog.io/openhab/openhab-linuxpkg unstable main‘ | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/openhab2.list

 

Hat man die gewünschte Version in die Liste eingetragen, muss der Paketmanager die Änderungen übernehmen und sich updaten.

sudo apt-get update

Wenn die Liste erfolgreich aktualisiert wurde, kann man openHAB2 auf dem Raspberry Pi bequem mit dem Befehl

sudo apt-get install openhab2

installieren. In der Konsole sollte dann folgendes stehen:

openHAB 2 auf dem Raspberry Pi: apt-get install

Normalerweise werden die verschiedenen Addons bei Bedarf nachinstalliert. Sollte der Raspberry nach der Installation nicht mit dem Internet verbunden werden, können alle Addons direkt installiert werden. Dazu muss man folgenden Befehl ausführen

sudo apt-get install openhab2-addons

openHAB starten

Damit openHAB2 nach einem Neustart des Systems wieder von selbst startet, muss das dem Programm systemd mitgeteilt werden.

sudo systemctl start openhab2.service

sudo systemctl status openhab2.service

sudo systemctl daemon-reload

sudo systemctl enable openhab2.service

Ausgabe in der Konsole:

Noch ein Hinweis: Damit openHAB2 startet, muss eine aktuelle Java-Version installiert sein. Falls dies nicht der Fall ist, kann Java wie folgt installiert werden.

sudo aptget install oraclejava8jdk

Der erste Start dauert mit bis zu 15 Minuten relativ lange. Ist das System gestartet, kann man mit einem Browser unter der Adresse http://Name_des_Raspberry:8080 auf die Weboberfläche zugegriffen werden. Möchte man das System im Laufe der Zeit upgraden, kann man das mit

sudo apt-get update

sudo apt-get upgrade

erledigen.

Die Config-Dateien für das Setup findet man unter folgenden Verzeichnissen:

openHAB application /usr/share/openhab2
 Additional add-on files  /usr/share/openhab2/addons
Site configuration  /etc/openhab2
 Log files /var/log/openhab2
 Userdata like rrd4j databases  /var/lib/openhab2
 Service configuration  /etc/default/openhab2

 

Fazit: openHAB 2 auf dem Raspberry Pi

Über die Paketverwaltung kann man in kurzer Zeit und mit wenigen Befehlen problemlos openHAB2 auf dem Raspberry Pi installieren. Auch ein Upgrade zu späterem Zeitpunkt gestaltet sich über die Paketverwaltung sehr einfach. Alles in allem können sich so auch unerfahrene Anwender einen kleinen Server zur Hausautomatisierung einrichten. Wie Raspian auf den Raspberry kommt, könnt ihr hier nachlesen.

Luftqualität im Smarthome: Elgato Eve Room im Test

Mittlerweile gibt es neben einer großen Auswahl an Smarthome-Geräten wie Leuchten, Steckdosen und Schalter gibt es auch eine Sammlung an Sensoren. Die Firma Elgato hat zu diesem Bereich einige Produkte im Angebot. Unter dem Produktnamen EVE sind hier einige Geräte zur Hausautomatisierung in Verbindung mit Apple HomeKit zusammengefasst.

Elgato Eve Room

Der Klimasensor Eve Room analysiert die Luftqualität im Smarthome bzw. in dem Raum, in dem er steht. Als Messgrößen werden Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität erfasst. Letztere wird durch das Messen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) bestimmt. Der Sensor ist in einem schlichten, kleinen Gehäuse gehalten, den man unauffällig in der Wohnung platzieren kann. Auf der Rückseite befindet sich die Batterie-Klappe, unter der die 3 AA-Batterien eingesetzt werden.

Luftqualität im Smarthome: Elgato Eve

Um sich mit dem Sensor über Bluetooth Low Energy zu verbinden und die Werte auszulesen, benötigt man ein HomeKit-kompatibles Gerät wie ein iPhone oder iPad. Das Einbinden des Sensors erledigt man bequem und einfach per App. In der EVE-App das Gerät hinzufügen und sobald der Sensor gefunden wurde, kann man den mitgelieferten Einrichtungscode abfotografieren oder falls er nicht richtig erkannt wurde auch manuell eingeben. Im Anschluss muss man den Sensor noch einem Raum zuordnen. Wenn alles geklappt hat, kann man sich von nun an die aktuellen Werte anzeigen lassen und in einer weiteren Ansicht kann man sich den Verlauf über mehrere Stunden,Tage, Wochen oder Jahre anschauen. Die Batterien halten ca. 3 Monate durch, danach muss man sie ersetzten. Die App gibt aber früh genug einen Hinweis über den Zustand der Batterien.

Fazit:  Luftqualität im Smarthome

Die Einrichtung per App funktioniert relativ einfach und ist schnell abgeschlossen. Danach stehen einem die 3 Messwerte (Luftqualität, Temperatur, Luftfeuchtigkeit) hübsch aufbereitet in der nativen Elgato-App oder im HomeKit-Center zur Verfügung. Die Temperatur stimmt relativ genau. Über die Luftqualität im Detail kann ich leider keine Aussage treffen, da ich keine Referenz besitze. Was man aber sagen kann, ist die Tendenz. Wenn man sich in dem Raum längere Zeit aufhält, sinkt die Luftqualität und wenn man den Raum anschließend lüftet, sieht man, wie die Qualität sich wieder verbessert. Von daher kann man schon eine gute Aussage über den Zustand der Luftqualität ablesen.

Luftqualität im Smarthome: Elgato Eve App

Wenn man kein Apple TV als Zentrale nutzt, muss man zur Abfrage der Werte allerdings immer in Reichweite bleiben, Bluetooth ist in dieser Hinsicht leider beschränkt. Sollen Automationen umgesetzt werden, ist ein Apple TV der vierten Generation Pflicht. Diese Funktion ist erst mit tvOS 10 verfügbar. Auch das Zusammenspiel mit Siri funktioniert gut, so kann man z.B. per Sprachbefehl die aktuelle Temperatur abfragen. Elgato bietet im Bereich der Smarthome Geräte noch weitere Sensoren z.B. für die Außenluft an. In einem der nächsten Artikel gibt es hier dann einen Test zu weiteren Elgato-Produkten.

VPN auf iPad einrichten und nutzen

Warum sollte ich ein VPN auf meinem iPad benutzen? Jeder, der sich im Internet bewegt, hinterlässt dabei unweigerlich Spuren. Über seine IP-Adresse, die man bei der Einwahl ins Netz bekommt, ist man eindeutig identifizierbar. Außerdem ist die Verbindung in den meisten Fällen nicht verschlüsselt und kann somit abgehört/mitgelesen werden. Gerade wenn man sich z.B. im Flughafen oder bei Starbucks in das kostenlose WiFi einlogt, können die Daten abgefangen werden. Auch vom Homeoffice aus kann man sich so vom „unsicheren“ zuhause  ins „sichere“ Firmennetzwerk einwählen. Hier hilft eine verschlüsselte VPN-Verbindung.

Wie funktioniert VPN

Das eigene Gerät baut eine IP-basierte Verbindung zu einem VPN-Server auf. Über diese Verbindung, auch Tunnel gennant, werden die Anfragen verschlüsselt übertragen. Der Server nimmt diese Anfragen an und leitet sie mit einer anderen IP-Adresse weiter. Da der VPN-Provider die eigen IP-Adresse sieht, ist es natürlich wichtig, dass diese nicht mitgeloggt wird oder irgendwie zugeordnet werden kann. Aus diesem Grund kann mit einer VPN-Verbindung auch das Geoblocking umgehen, da z.B. die Anfrage an einen Streamingdienst aus dem Land kommt, wo der VPN-Server steht. Generell ist die Verbindungsgeschwindigkeit  relativ hoch, da man sich direkt mit dem Server verbindet und nicht wie z.B. bei TOR eine Reihe an Proxy-Server dazwischen geschaltet werden.

VPN auf iPad: Verbindung zum Server

Derzeit nutze ich den VPN-Service von hide.me. Das Unternehmen bietet 3 Tarife an: einen Free-Tarif, einen Plus-Tarif (4,16 €/Monat) und einen Premium-Tarif (9,16 €/Monat). Im Free-Tarif ist nur eine gleichzeitige Verbindung möglich, die Bandbreite ist eingeschränkt, es stehen nur 3 Server-Standorte zur Verfügung und das Datenvolumen ist auf 2 GB begrenzt. Da ich den VPN-Zugang nicht dauerhaft nutze, reicht mir der Free-Tarif aus. Auch die Geschwindigkeit ist für meine Anwendungen ausreichend.

VPN auf iPad nutzen

Die VPN-Einrichtung von hide.me ist relativ einfach. Das Unternehmen bietet für alle erdenklichen Betriebssysteme eine Client-Software an. Diese reicht von den aktuellen Windows-Versionen über Mac OS bis hin zu Linux/Ubuntu. Für mobile Geräte erhält man neben iPhone- bzw. iPad-Apps auch Software für Android, Windows Phone und Blackberry. Wer die Client-Software nicht nutzen möchte, kann sich den Zugang aber auch manuell einrichten. Unterstützt werden je nach Tarif Protokolle wie IKEv2, Cisco IPsec (IPsec IKEv1), L2TP/IPsec und PPTP.

Zwischenstand: Mein Musterdepot im März

Nach den ersten 6 Wochen hier mal ein kleiner Zwischenstand meines Musterdepot im März. Die ersten Trades vom 20. Januar könnt ihr in meinem alten Artikel nachlesen. Vorher aber noch ein kurzes Update: am 28.02. wurden noch 30 Aktien der Firma Apple zum Preis von 129,37 € gekauft. Damit sind nun folgende Unternehmen im Musterdepot im März enthalten:

  1. Apple Inc. (WKN: 865985)
  2. Caterpillar Inc. (WKN: 850598)
  3. Cisco Systems Inc. (WKN: 878841)
  4. Netflix Inc. (WKN: 552484)
  5. SAP (WKN: 716460)
  6. Verizon Communications Inc. (WKN: 868402)

Absoluter Spitzenreiter ist derzeit Cisco mit einem Aufschlag von fast 15%. Dahinter folgen SAP (4,85 %) und Netflix (3,3 %). Die Apple-Aktien sind mit ca. 1,5% nur gering gestiegen, allerdings ja auch erst seit 1 Woche im Musterdepot. Die beiden „Sorgenkinder“ sind im Moment Caterpillar mit einem Abschlag von 1,9 % bzw. Verizon mit fast 4%.

In der Gesamtbilanz steht einem Kaufwert von 15.133,61 € ein Depotwert von 15.569,96 € gegenüber. Differenz ist somit +436,35 € / +2,88%. Im Vergleich zum DAX hänge ich etwas der Performance nach, denn der stieg vom 20. Januar bis jetzt um ca. 3,5% an. Etwas schlechter sieht der Vergleich gegen den Dow Jones aus, der stieg um 5,1%. 

Musterdepot im März: Die Aussichten

Aktuell und in den kommenden Monaten stehen eine Menge an Unternehmenszahlen an. Ich werde daher in nächster Zeit etwas recherchieren und eventuell Werte austauschen. An freien Barreserven stehen ja auch noch knapp 5000 € zur Verfügung und vielleicht kommt noch eine Position hinzu. Das Update bekommt ihr dann hier auf dem Blog mitgeteilt. Generell bin ich aber zuversichtlich, dass es mit Cisco, SAP und vor allem Netflix weiter bergauf geht. Apple hat im 1. Quartalsbericht ein Rekordergebnis gemeldet, das mich ehrlicherweise etwas überrascht hat. Das das iPhone 7 so gut läuft, hätte ich nicht erwartet. Da meiner Ansicht nach die iPad-Palette und Mac-Linie beim nächsten Apple-Event neu vorgestellt werden, wird sich damit auch noch Umsatzmäßig einiges tun. Und dann soll ja im Herbst das neue iPhone 8, oder wie es auch immer heißen soll, vorgestellt werden. Von daher traue ich Apple einiges an Umsatz und Gewinn zu, naja der Gewinn bzw. die Marge an den Geräten war ja schon immer sehr gut.

Eine neue Programmiersprache pro Jahr

In dem Buch The Passionate Programmer schreibt Autor Chad Fowler, dass man jedes Jahr eine neue Programmiersprache lernen sollte. Aber welche Sprache(n) sollte man lernen? Um sich einen Überblick zu verschaffen, welche Programmiersprachen es überhaupt gibt, kann man sich den TIOBE Index anschauen. Der Index errechnet sich aus der Anzahl der Treffer bei relevanten Seiten mit Suchfunktion. Das ist natürlich nicht sehr wissenschaftlich und auch von der Aussagekraft her nicht genau, aber es zeigt tendenziell die aktuellsten Programiersprachen.

Die Top Programmiersprachen

Die Top Ten stellen sich im Februar wie folgt dar (Link verweist auf gute Bücher):

  1. Java
  2. C
  3. C++
  4. C#
  5. Python
  6. PHP
  7. JavaScript
  8. Visual Basic .NET
  9. Delphi
  10. Perl

Das sind wahrscheinlich die Sprachen, die die meisten kennen und die auch am weitesten in Unternehmen und der Industrie verbreitet sind. Gerade Java ist im Bereich Internet und wegen der Erstellung von Android-Apps relativ stark vertreten. C wird immer noch vornehmlich im Bereich der embedded Systems gerne verwendet und wer leistungsfähige und schnelle Programme braucht, setzt gerne auf C++. Laut dem Index decken diese 3 Sprachen schon 30% ab.

Die nächsten 10 Sprachen in der Liste sind auch noch geläufig, kommen aber wohl mehr bei speziellen Anwendungen zum Einsatz. Es sind Ruby, Swift, Assembler, Go, R, Visual Basic, MATLAB, PL/SQL, Objective-C und Scratch. MATLAB ist der Gruppe ein kommerzielles Produkt, ist bei Universitäten/Hochschulen und in der Industrie aber relativ weit verbreitet.

Meine aktuellen Programmierkenntnisse

Im Laufe des Studiums und durch einige Jahre Berufserfahrung kam ich mit einigen Programmiersprachen in Berührung und auch privaten testete ich einiges aus. Aktuell setze ich C/C++, Python, Java, Objective-C/Swift, PHP, C# und VisualBasic ein. Die jeweilige Verwendung seht ihr im unten stehenden Diagramm.

neue Programmiersprache : aktuelle Programmiersprachen Michael Gerhardy

Der große Anteil an C-Programmierung ist durch aktuelle Arbeit als Softwareingenieur für Steuergeräte zu erklären. Der nächste größere Abschnitt mit Python kommt durch meine Hausautomatisierung. Über ein selbstgeschriebenes Python-Skript fahren z.B. die Rollladen automatisiert auf bzw. ab. Auch setze ich Python ein, um schnell mal einen Parser zu schreiben oder kleine Programme zu entwickeln. Java benutze ich erst relativ kurz, kommt aber daher, dass ich mich in die App-Entwicklung für Android-Geräte eingearbeitet habe. Aus dem Grund setze ich auch ab und zu Objective-C/Swift ein, da dies für die App-Entwicklung für iOS-Geräte die bevorzugte Wahl ist. C# und Visual Basic kommt noch aus früheren beruflichen Erfahrungen, da darüber kleine Windows-Programme erstellt wurden. Welche neue Programmiersprache soll’s denn jetzt sein?

Welche neue Programmiersprache wird’s ?

Die neue Programmiersprache soll aus meiner Sicht keine Ableitung meiner „Hauptprogrammiersprachen“ sein und frei verfügbar sein. Von daher scheiden Go, Visual Basic. NET, Delphi und MATLAB aus. Perl hatte ich mir vor Jahren kurz angeschaut, sagte mir aber nicht so zu und Scratch ist mehr für Programmieranfänger.

Bleibt also nicht mehr soviel übrig, es wird sich also zwischen R und Ruby entscheiden müssen. Also flugs mal beide zur Probe installiert und getestet. Nach etwas hin und her habe ich mich für R entschieden. Gründe dafür sind, dass die Programmiersprache einen etwas anderen Anwendungsfall hat. R ist auf statistische Berechnungen und die Erstellung von Grafiken spezialisiert. Vor allem für den Beruf sehe da einige Einsatzmöglichkeiten und außerdem ist die Sprache durch eine Vielzahl von Tutorials im Netz unterstützt.

Ich werde mich jetzt mal intensiv damit beschäftige und poste dann mal einige Artikel zum Fortschritt.

Raspberry Pi 3 Model B: Rasbian installieren

Der Raspberry Pi ist ein Einplatinen-Computer und mittlerweile seit Februar 2016 in der Version 3 verfügbar. Auf der kreditkartengroßen Platine arbeitet ein SoC von Broadcom und die CPU basiert auf der  64bit-ARMv8-Architektur. Die wahrscheinlich auffallendsten Neuerungen sind das WLAN-Modul und das Bluetooth-Modul nach dem Low-Energy-Standard 4.1.

Für den Preis von ca. 40 € bei Amazon bekommt man also schon eine Menge Hardware. Zusätzlich benötigt man noch ein Netzteil und eine SD-Karte, auf der man Rasbian installieren kann. Aktuell verwende ich die SanDisk 32GB.

Rasbian installieren: Schritt für Schritt

Bevor man sich an den Raspberry Pi macht, muss man erst an seinen Desktoprechner. Ladet von der offiziellen Raspberry Pi Seite das Rasbian-Image herunter. Je nach Einsatzzweck muss man sich zwischen der Rasbian Jessie Lite Version oder der „Pixel“ Version entschieden. Wenn man nur eine Standalone-Server ohne Desktop-Umgebung betreiben möchte, reicht die Lite-Version aus. In der „Pixel“-Variante bekommt man neben einer grafischen Oberfläche noch Sonic Pi, Mathematica und vieles mehr. In dem heruntergeladenen ZIP-File findet man eine Image-Datei (1,44 GB bzw. 4 GB), in meinem Fall lautet die 2017-02-16-raspbian-jessie-lite.img.

Rasbian über Terminal installieren

Am schnellsten bearbeitet man die SD-Karte über das Terminal. Beim Mac öffnet man mit cmd+Leertaste ein Suchfenster und tippt dort „Terminal“ ein. Mit Drücken der Eingabetaste öffnet sich dann ein Terminalfenster. Im Terminal gibt man zuerst den Befehl diskutil list ein. In meinem Fall sieht man unter /dev/disk0/ die aktuell verbaute interne Festplatte. Danach steckt man die SD-Karte in den Rechner und führt wieder diskutil list aus. Nun sollte eine zusätzliche „Festplatte“ mit der Größe der Karte angezeigt werden, bei mir mit /dev/disk1/ und 31.9 GB.

Raspbian installieren: SD vorbereiten

Die SD-Karte wird jetzt mit dem Befehl diskutil unmountDisk /dev/disk[Nummer] ausgehängt (in dem Beispiel also mit „diskutil unmountDisk /dev/disk1″). Als Rückmeldung erhält man :“Unmount of all volumes on disk1 was successful“. Der nächste Schritt kopiert die Image-Daten auf die SD-Karte und sollte dementsprechend sorgfältig ausgeführt werden. Dazu wird das Programm dd verwendet und über die Konsole mit sudo dd bs=1m if=~/Desktop/2017-02-16-raspbian-jessie-lite.img of=/dev/rdisk[n]. Mit [n] gibt man wie vorher erwähnt die Nummer eurer Karte an, in meinem Fall also rdisk1. Wenn man Return drückt, wird das Admin-Passwort abgefragt und es fängt das Kopieren an. In der Konsole passiert dann längere Zeit nichts. Nach ein paar Minuten sollte der Vorgang abgeschlossen sein und ihr solltet ein Meldung bekommen, wie viele Bytes kopiert worden sind.

Raspbian installieren mit dd

Jetzt noch die SD-Karte mit diskutil eject /dev/disk1 auswerfen und danach die Karte aus dem Slot entfernen. Die Karte ist nun bootfähig und kann nun zur Installation auf dem Pi verwendet werden. Das war der Teil von „Rasbian installieren“ am PC.

Rasbian installieren: Raspberry Pi starten

Bevor der Raspberry mit dem Netzteil versorgt wird, sollte man zuerst auf jeden Fall die SD-Karte und dann Keyboard, Maus, Ethernet und Monitor anschließen. Wird das Netzteil angeschlossen, beginnt der Raspberry Pi mit dem Brotvorgang. Die Einrichtung erfolgt dann menügeführt über den Bildschirm oder per SSH-Verbindung.

Was Aufkleber alles können

Aufkleber oder Sticker begegnen einem tagtäglich und man nimmt sie eigentlich oft nicht bewusst wahr. Alleine in den mittelständischen Schaufenster der Läden werden unzählige Aufkleber zur Werbung eingesetzt. Dabei beschränkt sich die Position des Werbemittels nicht nur auf das Fenster oder die Wand, mittlerweile gibt es auch Sticker für den Fussboden. Mittels farbigen Fußstapfen kann man z.B. eine gewünschte Strecke vorgeben, die an diversen Sonderangeboten, sonstigen Highlights oder Wissenswertem vorbeiführt. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Online-Druckereien, die in allen Formen, Farben und Größen Aufkleber kostengünstig herstellen. Mit den richtigen Materialien und Drucktechniken sind sogar Aufkleber und Sticker für den Outdoorbereich machbar. So ist es möglich, dass das Pizzataxi Werbung auf seinem Auslieferungsfahrzeug macht oder der Abschleppdienst gleich großflächig seine Telefonnummer für die nächste Panne kund tut.

Aufkleber auch für private Zwecke

Aber nicht nur im gewerblichen Bereich werden Aufkleber gerne genutzt. Demnächst ist wieder Abi-Zeit und wer kennt nicht die Abi-Mottos auf den Rückscheiben der Autos. Auch wer den Bekanntheitsgrad seines Vereins steigern möchte, kann dies mit dem Verteilen von Vereinsstickern in der Öffentlichkeit fördern. Es gibt unzählige Anwendungsgebiete. Selbst für die Verschönerung der Wohnen kann man auf die klebenden Produkte zurückgreifen. Es gibt eine schier unendliche Anzahl von  Vorlagen und Motiven für Wandtattoos. Wir selbst haben Wände im Kinderzimmer mit Batman-Wandtattoos verschönert und der Kleine war davon riesig begeistert.

Aufkleber Batman Wandtattoo

Wie bei allen Printmedien kann man aus vielen tollen Vorlagen wählen oder man setzt sich selbst an den PC und wird kreativ. Dazu braucht man kein teueres Photoshop-Programm, zur Not tut es auch das kostenlose GIMP. Hauptsache die Auflösung ist im Vergleich zum Medium groß genug.

Nützliche Einsatzgebiete

Allerdings kann man die Aufkleber auch für „sinnvolle“ Anwendungen einsetzen. Man kann Sicherheitshinweise schnell und flexibel anbringen und auch eine Gebrauchsanleitung lässt sich in der Nähe oder am Gerät ohne größere Probleme selbst anbringen. So lassen sich wichtige Informationen gezielt anbringen. Bei vielen Sticker-Hersteller gibt es die Möglichkeit, die aufklebbaren Hinweise auch mit ablösbarem Klebstoff zu versehen. So kann man die Aufkleber wie bei den bekannten gelben Post-Its nach der Verwendung wieder rückstandslos entfernen.

Wichtig für Piloten: Welche Drohnen Versicherung brauche ich ?

Bald ist es wieder soweit. Die kalte Jahreszeit neigt sich dem Ende zu und das Frühjahr beginnt. Endlich wieder Zeit die Drohnen aus dem Keller zu holen und steigen zu lassen. Inzwischen sind einige dieser Geräte bereits für weniger als 100 Euro zu haben und so steigt die Zahl der verkauften Drohnen seit Jahren kontinuerlich an. Damit gehören Drohnen weiterhin zu den am stärksten wachsenden Sparten der Unterhaltungselektronik. Aber nicht nur im privaten Bereich werden verstärkt Drohnen, Quadrocopter oder Multicopter eingesetzt, auch im gewerblichen Bereich z.B. bei Hochzeiten, Feiern oder Sportevents werden die Geräte zu Filmaufnahmen immer öfter benutzt.

Quadrocopter oder Drohne versichern?

Wer sich jetzt aber eine Drohne kauft und sofort loslegt, sollte sich erstmal  vor dem ersten Start Gedanken machen, wie man im Schadensfall abgesichert ist. Denn egal ob gewerblich oder privat, die Drohne muss richtig versichert sein. Seit 2005 ist sogar eine Haftpflichtversicherung für Drohnen Pflicht. Während eine Bruchlandung in einer Hecke oder Beet noch glimpflich und auch eine zerbrochene Fensterscheibe noch kein finanzielle Probleme darstellen, so kann ein Absturz im Straßenverkehr oder in eine Menschenmasse verheerende Folgen nach sich ziehen.

Spezielle Drohnen Versicherung notwendig?

In vielen Fällen eindeutig: JA. Selbst wenn in der allgemeinen Haftpflichtversicherung die Drohne mit aufgenommen ist, kann es im Schadensfall immer noch zu Problemen kommen. Aus diesem Grund sollte man auf spezialisierte Versicherungen für Drohnen zurückgreifen, schnell findet man z.B. online eine   Drohnen Versicherung für Privatkunden in Deutschland. Unter anderem lohnt sich dann auch der Abschluss einer Kaskoversicherung für das Fluggerät, damit man bei Absturz und Beschädigung der Drohne und angeschlossenen Elektronikgeräten wie z.B. einer Kamera man nicht auf den Kosten sitzen bleibt. Wichtig ist auf jedenfall, dass man sich vor dem Betrieb der Drohnen über die Risiken und die entsprechende Absicherung bzw. Versicherung Gedanken macht.

Da sich auch seit einiger Zeit einige Besucher aus dem Nachbarland auf meiner Homepage registriert habe, kann man sich eine Drohnen Versicherung in der Schweiz auf drohneversichern.ch anschauen.

Wenn die Drohne oder Quadcopter richtig versichert ist, steht dem Flugspass nichts mehr im Wege.

Frühlingsdekoration mit Beton und Hyazinthen

Diese und letzte Woche stand bei mir unter dem Motto „Weg mit dem Winter, her mit der Frühlingsdekoration“.

Also habe ich Pinterest nach Ideen durchforstet und bin auch schnell fündig geworden.

Ich entschied mich für verschiedene Kerzenständer und Halbkugeln aus Decor Beton, Anhänger in Herzform aus Wolle und Hyazinthen in Märchenwolle gewickelt.

Gesagt, getan. Mission neue Frühlingsdekoration war im Gange:-)

Kerzenhalter aus Beton

Als erstes habe ich aus Beton die Kerzenhalter hergestellt.

Für die Halter habe ich eine leere Chipsrolle und Proteinshakedose verwendet. Schnell mit dem Brotmesser auf die richtige Höhe geschnitten und los konnte es gehen.

 

Im Inneren habe ich mit Bastelkleber ein Spitzendeckchen befestigt (kann man auch mit Sprühkleber machen ;-)). Dann hat der Halter später ein schönes Muster. Dies musste für kurze Zeit (ca. 20 Minuten) trocknen.

In dieser Zeit habe ich den Beton angerührt. Nicht zu flüssig und nicht zu fest, damit man es gut in die Formen füllen kann.

Nach der Trocknungszeit der Spitze im Innern der Dose habe ich den Beton eingefüllt. Danach kurz aufklopfen, damit entstandene Luftblasen verschwinden. Im Anschluss oben auf ein leeres Teelicht mit einem Stein beschwert aufgesetzt. Das ist der Platzhalter für die Kerzen. Dieses Teelicht sollte man nach ca. 2-3 Stunden wieder entfernen. Tut man es erst nach Ablauf der Trocknungszeit könnte es etwas problematisch werden. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung!! Man kann auch einen Teelichthalter aus Glas einsetzen und diesen dann dort lassen. Nun mussten die Halter für 24 Stunden trocknen. Warten war also angesagt. Nach den 24 Stunden die Chipsrolle auf einer Seite einschneiden und aufrollen. Voila, fertig sind die rohen Kerzenständer aus Beton. Kleine Unebenheiten oder Ecken habe ich mit Stahlwolle bzw. Schleifpapier begradigt.

Halbkugel aus Beton

Damit die Wartezeit während der Trocknung der Kerzenhalte nicht tatenlos verging, habe ich zwei Halbkugeln aus Beton hergestellt. Dazu habe ich zwei Ballons in verschiedenen Größen aufgeblasen. Nun habe ich den Beton angerührt. Ich habe hier unter die Masse aus Beton und Wasser etwas Spülmittel gegeben. Dies macht die Masse schön schlotzig und gut formbar. Ich hatte das mal auf YouTube gesehen 😉

Anschließend den Ballon auf ein Glas oder einen Eimer setzen und mit der Betonmasse bestreichen. Am besten macht man das mit den Händen. Dann hat man das beste Gefühl wo noch Masse fehlt und wo nicht. Wenn man den Beton gut verteilt hat, heißt es auch hier 24 Stunden warten…

Später den Ballon einfach mit einer Nadel zum Platzen bringen und fertig ist die Betonhalbkugel.

Nun ging es an die farblich Gestaltung der Kerzenständer und Betonhalbkugeln.

Ich habe mich bei den Kerzenhaltern für eine weiße Patina entschieden. Hierzu habe ich etwas weisse Farbe auf einen trockenen Pinsel gegeben, den Pinsel auf Papier ausgestrichen und dann leicht über den Kerzenhalter führen, so dass nur wenig und unregelmässig Farbe hängenbleibt.

Bei den Betonhalbkugeln habe ich eine innen mit Viva Decor Maya Gold, Gold und die andere mit Viva Decor Maya Gold, Silber, durchzogen mit  Viva Decor Hellgrün, bemalt.

Fertig waren die ersten Teile der neuen Frühlingsdekoration:-)

Hyazinthen in Wolle gepackt

Zwei Tage später habe ich mir kleine Hyazinthen besorgen.

Diese habe ich von der Erde und den meisten Wurzeln befreit und danach die Zwiebel in die Märchenwolle gehüllt und mit feinem, silbernen Basteldraht umwickelt.

Zwei der Hyazinthen habe ich einfach in kleine Porzellantöpfchen gesetzt und diese schön dekoriert.

Anhänger aus Wolle

Zum Schluss brauchte ich noch neue Anhänger für meine Haseläste. Die Idee dazu habe ich mir auch aus Pinterest geholt.

Einfach kleine und große Herzen aus Pappe ausschneiden und diese dann mit Wolle (ich habe weiße und rosafarbene Filzwolle benutzt, weil die so schön dick ist) umwickeln. Denkt an den Aufhänger! Sonst muss er nachträglich drangemacht werden 😉

Voila, fertig ist die neue Frühlingsdekoration, die nun den Winter bei uns zu Hause abgelöst hat 🙂

 

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