August 2017 - Michael Gerhardy

Monat: August 2017

Kinesio Tape – Was kann das ?

Ein Kinesio Tape hat wahrscheinlich jeder schon gesehen. Das sind die meist bunten Klebestreifen, die viele Sportler vor allem im Bereich der Leichtathletik benutzen.  Das Pflaster ist aber keineswegs eine neue Erfindung. Ursprünglich wurde das Kinesio Tape Mitte der 70er Jahre in Japan entwickelt, richtig populär wurde es aber in Europa erst vor ca. 10 Jahren. Aber für was braucht man diese Tapes und aus was sind sie gemacht ?

Eigenschaften des Kinesio Tape

Das Tape wird aus Baumwolle hergestellt. Damit es auf der Haut haftet, wird es auf der einen Seite mit einem Polyacrylatkleber versehen. Der Kleber aktiviert sich durch die Körperwärme. Die Besonderheit ist die Elastizität des Baumwolltapes: in Längsrichtung lässt es sich um 30-40 % dehnen. Damit entspricht die Dehnfähigkeit des Tapes die der menschlichen Haut und kann sich dementsprechend den Bewegungen gut anpassen. Im Normalfall sollte das Tape wasserresistent und atmungsaktiv sein. Dadurch hält ein qualitativ gutes Kinesiologie-Tape mehrere Tage bis Wochen auf der Haut.

Kinesio Tape

Anwendung

Die Anwendung erfolgt bei Schmerzen im Muskel-, Sehnen- und Gelenkbereich. Häufig wird das Band auch zur Prävention eingesetzt, damit erst keine Verletzungen z.B. beim Sport entstehen. Dazu wird das Tape im gedehntem Zustand der Muskeln bzw. Gelenke aufgebracht. Werden die Muskeln wieder in den Ruhezustand gebracht, zieht sich auch das Band zusammen und es wirft Wellen. Die Haut wird so angehoben und bei jeder Bewegung massiert, wodurch auch die körpereigenen Schmerzstiller aktiviert werden. Normalerweise verspürt man nach kurzer Zeit schon eine Besserung.

Hier noch einige Tipps zum Kinesio Tape:

  • Behaarte Stellen sollten vor dem Aufkleben rasiert werden.
  • Die Ecken de Tapes sollten vor dem Aufbringen rund geschnitten werden. Dadurch hält das Tape länger auf der Haut.
  • Nach dem Aufbringen auf die Haut, sollte mehrmals über das Tape gerieben werden. Durch die Reibungswärme wird der Kleber aktiviert.
  • Die Haut sollte vor dem Aufbringen des Tapes fettfrei und sauber sein. Nur so kann das Band lange auf der Haut halten.

 

 

 

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Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker ?

Auch wenn immer wieder das papierlose Büro angestrebt wird, die Frage nach einem Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker für’s (heimische) Büro stellt sich früher oder später jeder. Aber welche Technik ist für mich die richtige? Hier liste ich einige Vor- bzw. Nachteile zu dem jeweiligen Druckertyp auf.

Pro & Contra Tintenstrahldrucker

Bei einem Tintenstrahldrucker wird, wie der Name schon sagt, der Text oder das Bild mittels Tinte auf dem Papier aufgetragen. Der Druckkopf erhitzt das Wasser oder Lösungsmittel, welches in der Tinte enthalten ist. Dadurch entsteht eine Dampfblase, deren Druck einen Tintentropfen aus der Düse auf das Papier „schießt“. So entsteht dann zeilenweise der Text oder das Bild.
 
Pro Tintenstrahldrucker:
  • günstiger Hardwarepreis bzw. niedriger Anschaffungspreis
  • kein Aufheizen, Drucker ist sofort betriebsbereit
  • guter bis sehr gute Druckqualität bei Bildern und Fotos
  • Druck auf unterschiedlichen Materialen möglich (z.B. CD oder DVD, T-Shirts, Folien, …)
  • in der Regel kleiner und handlicher als vergleichbare Laserdrucker

 

Contra Tintenstrahldrucker:
  • Tinte relativ teuer
  • Tinte kann bei längerer Nichtbenutzung eintrocknen
  • Text/Buchstaben im Gegensatz zu Laserdruckern unscharf
  • häufigeres Nachfüllen der Patronen
  • Druck-Geschwindigkeit
  • in der Regel ist der Stauraum für den Papiervorrat geringer

Pro & Contra Laserdrucker

Ein Laserdrucker funktioniert grundlegend anders. Hier wird zuerst eine Bildtrommel im Drucker elektrisch aufgeladen. Das Bild oder der Text wird nun mittels Laser auf die Trommel „gezeichnet“. An den Stellen, an denen der Laser auf die Trommel trifft, wird die Stelle wieder entladen. Die Trommel dreht sich dann an dem Toner entlang und dieser haftet nur an den entladenen Stellen. Danach kommt die Trommel mit dem Papier in Berührung und gibt den Toner auf dem Papier ab.
 
Pro Laserdrucker:
  • Dokumentenechter Druck
  • scharfe Darstellung der Buchstaben/Texte
  • optimal um viele Seiten schnell zu drucken
  • Tonerkosten im Vergleich zu Tinte gering
Contra Laserdrucker:
  • Drucker benötigt eine gewisse Aufwärmzeit
  • im Allgemeinen eine geringere Qualität bei Druck von Bildern bzw. Fotos
  • Druck ist auf normales Papier beschränkt
  • Emission von Tonerstaub (sollte aber bei intaktem Filter vermieden werden)

Fazit: Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker ?

Eine generelle Aussage, ob man sich einen Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker anschaffen soll, gibt es leider nicht. Dies hängt auch immer vom jeweiligen Einsatzzweck des Gerätes ab. Wer hauptsächlich viele Dokumente ausdrucken muss, für den wird sich ein Laserdrucker lohnen. Wenn man nur ab und zu Texte in Papierform benötigt und sich auch mal die Urlaubsfotos auf Fotopapier ausdrucken möchte, ist man mit einem Tintenstrahldrucker besser beraten.

kreolisch gewürztes Garnelen-Sandwich

Wenn’s mittags mal schnell gehen muss, ist das hier vorgestellte Garnelen-Sandwich genau das Richtige. Durch die selbstgemachte Remoulade und die kreolische Gewürzmischung hebt es sich vom Geschmackserlebnis her von den „normalen“ Sandwiches ab.

Die Zutatenliste

Das braucht ihr für das Garnelen-Sandwich (2 Portionen):

  • 2 Baguette-Brötchen
  • 300 g frische geschälte Garnelen (Darm und Schwanz sollten entfernt sein)
  • Eisberg-Salat
  • 2 Tomaten

Die Remoulade besteht aus:

  • 60 ml Mayonnaise
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 1 TL Sweet-Pickle-Relish
  • 1/2 TL Knoblauch-Granulat
  • 1/2 TL Süß-Sauer-Sauce
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Paprikapulver

Die kreolische Würzmischung stellt ihr aus folgenden Gewürzen her:

  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • 1/2 TL getrockneter Thymian

Zubereitung der Remoulade und Gewürzmischung

Für die Remouladen-Sauce vermischt ihr die Mayonnaise mit dem Senf, der Süß-Sauer-Sauce und dem Relish. Anschließend gebt ihr die restlichen Gewürze hinzu und verrührt alles gut miteinander. Die Remoulade könnt ihr jetzt zur Seite stellen.

Bevor die Garnelen gebraten werden, stellt ihr erst die kreolische Gewürzmischung her. Das ist relativ einfach. Alle aufgeführten Gewürzen in eine Schale geben und gut miteinander vermischen. Fertig.

Jetzt noch etwas Eisberg-Salat klein schneiden und die Tomaten in Scheiben schneiden. Als nächstes folgt jetzt die Zubereitung des Garnelen-Sandwiches.

Garnelen-Sandwich: So wird’s gemacht

Eine beschichtete Pfanne stark erhitzen. Die 2 Baguette-Brötchen aufschneiden und die Schnittflächen in der Pfanne gut anrösten. Jetzt etwas Öl in die heiße Pfanne geben und die Garnelen dazugeben. Direkt danach die Gewürzmischung darüber streuen und kurz durchschwenken. Die Garnelen brauchen je nach Größe  nur 2-4 Minuten. In der Zeit die selbstgemachte Remoulade auf die Unterseite des Brötchen geben. Darauf dann etwas Eisberg-Salat und einige Tomatenscheiben geben. Wenn die Garnelen fertig gebraten sind, kommen diese auf die Tomaten. Zum Abschluss noch etwas Sauce auf die Garnelen geben. Die andere Hälfte des Brötchen drauflegen – fertig ist das geniale Garnelen-Sandwich.

Garnelen-Sandwich

 

© 2017 Michael Gerhardy

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