Technik Archive - Michael Gerhardy

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Alles über LED Lampen

Der 10. Juli 2007 war für die LED Lampen das wohl wichtigste Datum seit der Erfindung der LED-Technik. An dem Tag veröffentlichte die EU-Kommision einen Artikel mit der Absicht, dass die Treibhausgase bis 2020 um 20% gesenkt werden sollen. Was hat diese Veröffentlichung nun mit LED Lampen zu tun? Nun, einen großen Beitrag dazu soll das schrittweise Abschaffen von Glühlampen beisteuern. Wenn also traditionelle Glühlampen nicht mehr erhältlich sind, entsteht Platz für neue Technologien – die LED Lampen! Aber warum ist die LED Technik effizienter als herkömmliche Glühbirnen ?

Die Technik hinter den LED Lampen

Bei einer normalen Glühbirne fließt durch einen Draht elektrischer Strom. Da dieser Draht einen gewissen Widerstand besitzt, nimmt er Energie aus dem elektrischen Netz auf. Der Draht erhitzt sich bis zu 2500° C und beginnt zu glühen.  Damit der Draht nicht verglüht, wird der Draht häufig aus Wolfram hergestellt. Das Glühen ist das Licht, das wir zur Beleuchtung nutzen. Die Leistung wurde entsprechend auf der Verpackung angegeben bzw. wurde auf die Lampe aufgedruckt und lag meistens zwischen 25 und 200 Watt. Je mehr Watt, desto heller leuchtet die Lampe. Das Problem daran ist, dass nur 2-3 % der Energie in Licht umgesetzt werden. Der Rest wird in nutzlose Wärme umgewandelt.

Anders verhält es sich bei LED Lampen. LEDs (light-emitting diode) sind Halbleiterelemente, die beim Anlegen einer Spannung Licht aussenden. Je nach verwenden Materialen kann man verschiedene Farben erzeugen. Häufig werden blaue LEDs benutzt, die durch die Überlagerung eines gelben Leuchtstoffes ein weißes Licht ergeben. Da LEDs mit einer geringen Gleich-Spannung betrieben werden, müssen sie zum Anschluss an das Stromnetz mit einem elektronischem Vorschaltgerät oder Netzteil betrieben werden. Diese sind aber in den LED Lampen meistens schon integriert.

Der Wirkungsgrad im Bezug auf die Lichtausbeute ist bei LEDs um einiges besser als bei Glühlampen. So nimmt eine LED Lampe mit der gleichen Helligkeit wie eine 100 Watt Birne nur ca. 19 Watt auf. Zudem ist die Lebensdauer einer LED um ein vielfaches höher als die der Glühbirnen. Die anfänglich höheren Anschaffungskosten amortisieren sich also durch niedrigen Stromverbrauch und länge Haltbarkeit schon nach kurzer Zeit.

Einsatzgebiete

Während in den Anfangszeiten der LED Lampen noch die Lichtfarbe mehr ins bläuliche ging und somit als kaltes Licht empfunden wurde, gibt es mittlerweile auch eine warm-weiße Lichtfarbe. Für das eigene Heim eigenen sich unter anderem die Osram LED Lampen sehr gut und es stehen sogar Produkte zur Verfügung, die eine herkömmliche Glühbirne „simulieren“ bzw. ähneln. Die Lampen bestehen dort aus einem Glaskörper und die Glühwendel wird mittels mehrererLEDs nachgebildet. Sogar die Bauform klassischer Leuchtstoffröhren werden heutzutage mit LED-Technik angeboten. Durch die elektronischen Vorschaltgerät lassen sich die Lampen auch stufenlos von 0-100% dimmen.

Ein weiteres, sehr interessantes Einsatzgebiet ist die Verlegung sogenannter LED Streifen. Bei dieser Variante sind die einzelnen LEDs nicht in einem Lampenkörper montiert, sondern sind auf einem flexiblen Band fixiert, das meistens noch selbstklebend ist. Dadurch lassen sich die LEDs an Stellen montieren, an denen herkömmliche Lampen nicht platzierbar wären.

Ihre wahre Stärke spielt die LED-Technik aber im Smart Home aus. Hier können mittels App oder den entsprechend smarten Bediengeräten verschiedene Lichtszenen vorgegeben werden und automatisiert an- und abgeschaltet werden. Durch die Verwendung von Multi-Color-LEDs können verschiedene Farb-Stimmungen durch die Lampen erzeugt werden, die man mit herkömmlichen Glühbirnen nicht darstellen könnte.

Kurzum: den alten Glühbirnen muss niemand mehr hinterher trauern. In Punkto Technik, Energieverbrauch, Lebensdauer, Wirtschaftlichkeit und Einsatzmöglichkeiten sind die LED Lampen den Glühlampen weit überlegen.

Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker ?

Auch wenn immer wieder das papierlose Büro angestrebt wird, die Frage nach einem Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker für’s (heimische) Büro stellt sich früher oder später jeder. Aber welche Technik ist für mich die richtige? Hier liste ich einige Vor- bzw. Nachteile zu dem jeweiligen Druckertyp auf.

Pro & Contra Tintenstrahldrucker

Bei einem Tintenstrahldrucker wird, wie der Name schon sagt, der Text oder das Bild mittels Tinte auf dem Papier aufgetragen. Der Druckkopf erhitzt das Wasser oder Lösungsmittel, welches in der Tinte enthalten ist. Dadurch entsteht eine Dampfblase, deren Druck einen Tintentropfen aus der Düse auf das Papier „schießt“. So entsteht dann zeilenweise der Text oder das Bild.
 
Pro Tintenstrahldrucker:
  • günstiger Hardwarepreis bzw. niedriger Anschaffungspreis
  • kein Aufheizen, Drucker ist sofort betriebsbereit
  • guter bis sehr gute Druckqualität bei Bildern und Fotos
  • Druck auf unterschiedlichen Materialen möglich (z.B. CD oder DVD, T-Shirts, Folien, …)
  • in der Regel kleiner und handlicher als vergleichbare Laserdrucker

 

Contra Tintenstrahldrucker:
  • Tinte relativ teuer
  • Tinte kann bei längerer Nichtbenutzung eintrocknen
  • Text/Buchstaben im Gegensatz zu Laserdruckern unscharf
  • häufigeres Nachfüllen der Patronen
  • Druck-Geschwindigkeit
  • in der Regel ist der Stauraum für den Papiervorrat geringer

Pro & Contra Laserdrucker

Ein Laserdrucker funktioniert grundlegend anders. Hier wird zuerst eine Bildtrommel im Drucker elektrisch aufgeladen. Das Bild oder der Text wird nun mittels Laser auf die Trommel „gezeichnet“. An den Stellen, an denen der Laser auf die Trommel trifft, wird die Stelle wieder entladen. Die Trommel dreht sich dann an dem Toner entlang und dieser haftet nur an den entladenen Stellen. Danach kommt die Trommel mit dem Papier in Berührung und gibt den Toner auf dem Papier ab.
 
Pro Laserdrucker:
  • Dokumentenechter Druck
  • scharfe Darstellung der Buchstaben/Texte
  • optimal um viele Seiten schnell zu drucken
  • Tonerkosten im Vergleich zu Tinte gering
Contra Laserdrucker:
  • Drucker benötigt eine gewisse Aufwärmzeit
  • im Allgemeinen eine geringere Qualität bei Druck von Bildern bzw. Fotos
  • Druck ist auf normales Papier beschränkt
  • Emission von Tonerstaub (sollte aber bei intaktem Filter vermieden werden)

Fazit: Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker ?

Eine generelle Aussage, ob man sich einen Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker anschaffen soll, gibt es leider nicht. Dies hängt auch immer vom jeweiligen Einsatzzweck des Gerätes ab. Wer hauptsächlich viele Dokumente ausdrucken muss, für den wird sich ein Laserdrucker lohnen. Wenn man nur ab und zu Texte in Papierform benötigt und sich auch mal die Urlaubsfotos auf Fotopapier ausdrucken möchte, ist man mit einem Tintenstrahldrucker besser beraten.

AVM: Smart Home und Dect im Zusammenspiel

Auch die Firma AVM positioniert sich im Smarthome-Segment auf dem Markt, obwohl man das Unternehmen  eher von der Telekommunikationsseite her kennt. Im Bereich Smart Home und Dect habe ich bisher nur die schaltbare Steckdose „AVM Fritz Dect 200“ gefunden. Für den Aussenbereich gibt es eine spritzwassergeschütze Variante namens AVM FRITZ!DECT 210.

AVM Fritz Dect 200

Die Fritz Dect 200 kann Geräte mit einer Leistungsaufnahme von 2.300 Watt oder 10 A drahtlos schalten. Die Funkübertragung erfolgt dabei über eine verschlüsselte DECT-Funkstrecke und wird über die vorhandene AVM FRITZ!Box angemeldet und verwaltet. Geschaltet wird die Steckdose vom Notebook/PC, Tablet oder Smartphone aus. Für letzteres gibt es eine App, ansonsten kann die Steckdose auch über die Weboberfläche geschaltet werden. Die Verbindung mit der Fritz-Box ist denkbar einfach: zur automatischen Anmeldung muss für die Basisstation die PIN „0000“ eingestellt sein. Die Fritz-Dect wird in die gewünschte Steckdose gesteckt und die DECT-LED beginnt zu leuchten. Jetzt drückt man innerhalb 2 Minuten für mindestens 6 Sekunden die DECT-Taste an der Fritz-Box bis die Info-Led blinkt. Der Anmeldeprozess startet und ist beendet, wenn die DECT-LED an der Fritz-Dect permanent leuchtet. Jetzt kann man sich auf an der Benutzeroberfläche der Box anmelden und die Funk-Steckdose einrichten. Dort kann man z.B. Zeiten zum Schalten der Steckdose hinterlegen.

Smart Home und Dect

Zusätzlich zur Schaltfunktion misst das Gerät die Leistungsaufnahme der angeschlossenen Verbraucher. Die Werte können aufgezeichnet und später detailliert ausgewertet werden. Des Weiteren bietet die Fritz-Dect auch eine integrierte Temperatur-Messung und man kann so die aktuelle Raumtemperatur abfragen.

Fazit: Smart Home und Dect

Mit der Messung der Leistungsaufnahme der Verbraucher und einer späteren Auswertung findet man schnell Stromfresser im Haus und kann so Stromkosten sparen. Die Bedienung erfolgt einfach per App oder über die Benutzeroberfläche. Falls man ein FritzFon hat, kann man die Steckdose auch darüber schalten und die oben erwähnte Temperatur abfragen. Wenn man sich einen VPN-Zugang einrichtet oder die Benutzeroberfläche über das Internet erreichbar macht, kann man die Funktionen auch von außerhalb abfragen bzw. die Steckdose schalten. Einzig was etwas stört, ist die Abmessung der Steckdose. Im Vergleich zu Konkurrenz-Produkten sind die Abmessungen relativ groß. Wen das nicht stört und wer schon eine Fritz-Box benutzt, bekommt mit der FritzDect 200 eine leicht zu bedienende Funk-Steckdose.

Alexa und iCloud Kalender verbinden

Endlich: Alexa und iCloud können sich nun austauschen und dadurch den Kalender in den Amazon Echo integrieren. Diese Funktion war schon lange überfällig und wurde wohl laut Amazon oft von den Nutzern angefragt. Aber wie verbindet man Alexa und iCloud miteinander ? Hier gibt’s die Anleitung.

Passwort für Dritt-Apps erstellen

Damit man dein iCloud-Konto mit dem Alexa-Konto verbinden kann, muss man ein separates anwendungsspezifisches Passwort mit seiner Apple-Id erstellen. Dazu loggt man sich mit seiner Id auf der Apple-LogIn-Seite ein. Nach der Anmeldung findet man im Abschnitt „Sicherheit“ den Bereich „Anwendungsspezifische Passwörter“ und dort den Link „Passwort erstellen…“ zum Generieren des Passwortes. Nun vergibt man eine sinnvolle Bezeichnung für die Anwendung, in dem Fall passt „Kalender“ ganz gut. Danach wird das Passwort generiert und direkt angezeigt. Das Passwort benötigt ihr gleich in der Alexa-Konfiguration.

Alexa und iCloud verbinden

Als nächstes meldet man sich unter alexa.amazon.de an seinem Amazon Echo-Account an. Mit Klick auf „Einstellungen“ auf der linken Seite öffnet sich eine Übersicht mit dem Eintrag „Konten“. Darunter findet man den das Menü für die Auswahl des Kalender-Typs.

Alexa und iCloud verbinden

Dort die Apple iCloud anklicken. Im ersten Schritt wird man gefragt, ob die Zwei-Faktor-Authentifizierung schon aktiviert ist. Falls nicht, werden die entsprechenden Schritte zur Aktivierung angezeigt. Ansonsten kann man auf „Weiter“ klicken. Im zweiten Schritt wird man gefragt, ob das anwendungsspezifische Passwort schon erstellt wurde. Da wir den Schritt vorab schon erledigt hatten, können wir auch hier auf „Weiter“ klicken. Als letzen Schritt muss man seine Apple-ID und das entsprechend vorher eingerichtet anwendungsspezifische Passwort angeben und sieht danach die verknüpften iCloud-Kalender. Hier kann man die Kalender, die integriert werden sollen entsprechend an- oder abwählen. Danach ist die Verbindung zwischen Alexa und iCloud eingerichtet und aktiv.

Für den Kalender stehen folgende Befehle zur Verfügung:

  • Alexa, was steht in meinem Kalender? (Es werden die nächsten 4 Termine genannt)
  • Alexa, wann findet mein nächster Termin statt?
  • Alexa, was steht für [TAG] in meinem Kalender?
  • Alexa, was steht für morgen um [UHRZEIT] in meinem Kalender?
  • Alexa, füge meinem Kalender einen Termin hinzu.

 

Smart Home Geräte: Philips Hue Dimming Kit

In der klassischen Elektroinstallation werden Lampen über Schalter, Dimmer, Taster oder Stromstoßschalter (sogenannte Eltakos) geschaltet. Die Schalter und deren Funktionen müssen aus diesem Grund schon vor dem eigentlichen Installation gut geplant werden, da eine nachträgliche Änderungen der Schaltung nur schwer oder auch meistens garnicht mehr möglich ist. Mittlerweile gibt es aber eine Vielzahl von smarten Geräten, insbesondere Leuchtmittel, die sich auch nachträglich in die vorhandene Installation einbinden lassen. Ein Anbieter dieser Smart Home Geräte im Bereich Beleuchtung ist die Firma Philips, welche den Einstieg ins Smart Home erleichtert. Spezielle Kenntnisse in der Elektroinstallation sind damit nicht notwendig.

Das Philips Hue Dimming Kit

Das Philips Hue Wireless Dimming Kit beinhaltet eine Lampe mit E27-Sockel und einen batteriebetriebenen Schalter, der auch als Fernbedienung genutzt werden kann. Über den Schalter wird die Lampe An- bzw. ausgeschaltet und kann ebenfalls gedimmt werden. Die Lampe selbst erzeugt ein warmweißes Licht von 2.700 Kelvin und einen Lichtstrom von 806 Lumen. Durch die Lichfarbe empfindet man die Beleuchtung als angenehm und durch die Dimmfunktion ist sie an die persönlichen Bedürfnisse anpassbar. Die Leistungsaufnahme liegt bei doch sparsamen 9.5 Watt.

Smart Home Einstieg: Philips Hue Dimming KitDas Schöne an dem Kit ist, dass es „out of the box“ funktioniert. LED-Lampe in den Sockel schrauben und das Licht anschalten. Am Schalter muss man nur die Plastikfahne am Batteriefach zur Aktivierung  herausziehen und die Komponenten sind sofort einsatzbereit. Jetzt kann man die Lampe über den Schalter schalten und dimmen. Die Komponenten kommunizieren dabei über das Zigbee Light Link Protokoll.

Dem Kit liegt noch eine Halteplatte für die Wandmontage bei, die man per Klebestreifen oder mit Schrauben am gewünschten Ort befestigen kann. Der Schalter/Fernbedienung wird magnetisch in der Platte gehalten und kann bei Bedarf abgenommen werden. So kann man bequem vom Sofa oder Sessel aus die Lampe schalten.

Fazit: Einstieg in das Smarthome

Falls noch keine Smart Home Geräte vorhanden sind und man sich langsam herantasten möchte, ist dieses Kit ideal. Für die Installation braucht man keinen Fachmann und das Einrichten ist ein Kinderspiel. Die Leuchtfarbe ist angenehm und lässt sich über die Fernbedienung bzw. Schalter dimmen. Falls man sein intelligentes Haus um mehrere LED-Leuchten oder smarte Komponenten erweitern möchte, kann man die vorhandenen Systeme später mit weiteren Hue-Produkten vernetzen. Dies geht dann in Richtung Hausautomatisierung. Kurzum: der Smarthome Einstieg ist für jedermann machbar und ohne Vorkenntnisse realisierbar. Wie man sein bestehendes Smarthome-System erweitert, wird demnächst hier beschrieben.


Kodi auf iOS Geräten installieren

Vom App-Store her besteht keine Möglichkeit Kodi auf iOS Geräten wie iPad oder iPhone zu installieren. Damit man trotzdem Kodi verwenden kann, gibt’s hier ein kleines Tutorial. Um die Installation durchzuführen, braucht man folgende Programme:

Vorbereitung zur Installation

Zuerst müsst ihr den iOS App Signer und das aktuelle Kodi-Release herunterladen. Xcode sollte schon auf dem Mac verfügbar sein. Falls nicht, kann er über den App Store installiert werden. Danach Xcode starten und ein neues iOS-Projekt erstellen.

Kodi auf iOS Geräten: Xcode

Im nachfolgenden Dialog-Feld vergibt man einen frei wählbaren Projektnamen und eine ID. Nachdem das Projekt angelegt wurde, wird Xcode anmerken, dass man kein Provisioning Profil hat. Darunter wird dann ein Fix Issue Button eingeblendet. Wenn man als Entwickler registriert ist, kann man sich darüber anmelden. Falls nicht, besteht jetzt die Möglichkeit sich bei Apple als Entwickler zu registrieren. Als Abschluss muss man noch sein Entwickler Team angeben, danach sollten keine Fehler mehr anstehen. Jetzt kann das Gerät angeschlossen werden, auf dem Kodi installiert werden soll.

App signieren

Damit man Kodi auf iOS Geräten installieren kann, müssen diese signiert sein. Dies erledigt das Programm iOS App Signer für einen. Als Input File gibt man das heruntergeladene Kodi-Paket (Endung .deb) an.

Modi auf iOS Geräten: iOS App Signer

Danach drückt man auf Start und gibt den Pfad an, an dem die signierte Datei abgespeichert werden soll. Wenn alles funktioniert hat, bekommt man am Ende eine Datei mit Endung *.ipa.

Kodi unter Xcode installieren

Unter Xcode wählt man den Menüpunkt Window -> Devices aus. Es öffnet sich ein Fenster mit den verfügbaren Geräten und Simulatoren.

Kodi auf iOS Geräten: Devices

Unter dem Abschnitt Installed Apps wählt man das + Zeichen und gibt das signierte ipa-File an. Danach wird Kodi auf dem iOS Gerät installiert. Nach erfolgreichem Installationsvorgang sieht man die Kodi-App unter Installed Apps stehen.

Jetzt kann man Kodi auf dem iOS Gerät starten und wie gewohnt bedienen. Einziger Wermutstropfen: Wenn man keinen bezahlten Entwickleraccount besitzt, muss man Kodi wieder nach 7 Tagen neu signieren.

openHAB 2 auf dem Raspberry Pi

Die Beschreibung basiert auf der englischen Version von openHAB2. Um openHAB 2 auf dem Raspberry Pi zu installieren, muss man zuerst den Repository Key zum Paketmanager hinzufügen:

wget -qO – ‚https://bintray.com/user/downloadSubjectPublicKey?username=openhab‘ | sudo apt-key add –

Falls der Befehl erfolgreich ausgeführt wird, bekommt man es mit OK in der Konsole bestätigt. Danach gibt man über die Source List an, welches Release die Paketverwaltung benutzen soll. Hier kann man zwischen 3 Quellen wählen:

Official/Stable Release:

Hier liegt der offiziell freigegebene und getestete Stand. Mit folgendem Befehl wird die Quelle zur Paketverwaltung hinzugefügt.

echo ‚deb http://dl.bintray.com/openhab/apt-repo2 stable main‘ | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/openhab2.list

 

Beta

Wer neue Funktionen, die noch in der Test- bzw. Beta-Phase sind, ausprobieren will, der fügt folgende Quelle hinzu.

echo ‚deb http://dl.bintray.com/openhab/apt-repo2 testing main‘ | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/openhab2.list

 

Snapshot

Hier werden fast täglich Neuerungen zu Entwicklungszwecken freigegeben, allerdings kann diese Version nicht stabil laufen und dient nur zu Testzwecken. Für den produktiven Einsatz ist diese Version nicht gedacht.

echo ‚deb http://openhab.jfrog.io/openhab/openhab-linuxpkg unstable main‘ | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/openhab2.list

 

Hat man die gewünschte Version in die Liste eingetragen, muss der Paketmanager die Änderungen übernehmen und sich updaten.

sudo apt-get update

Wenn die Liste erfolgreich aktualisiert wurde, kann man openHAB2 auf dem Raspberry Pi bequem mit dem Befehl

sudo apt-get install openhab2

installieren. In der Konsole sollte dann folgendes stehen:

openHAB 2 auf dem Raspberry Pi: apt-get install

Normalerweise werden die verschiedenen Addons bei Bedarf nachinstalliert. Sollte der Raspberry nach der Installation nicht mit dem Internet verbunden werden, können alle Addons direkt installiert werden. Dazu muss man folgenden Befehl ausführen

sudo apt-get install openhab2-addons

openHAB starten

Damit openHAB2 nach einem Neustart des Systems wieder von selbst startet, muss das dem Programm systemd mitgeteilt werden.

sudo systemctl start openhab2.service

sudo systemctl status openhab2.service

sudo systemctl daemon-reload

sudo systemctl enable openhab2.service

Ausgabe in der Konsole:

Noch ein Hinweis: Damit openHAB2 startet, muss eine aktuelle Java-Version installiert sein. Falls dies nicht der Fall ist, kann Java wie folgt installiert werden.

sudo aptget install oraclejava8jdk

Der erste Start dauert mit bis zu 15 Minuten relativ lange. Ist das System gestartet, kann man mit einem Browser unter der Adresse http://Name_des_Raspberry:8080 auf die Weboberfläche zugegriffen werden. Möchte man das System im Laufe der Zeit upgraden, kann man das mit

sudo apt-get update

sudo apt-get upgrade

erledigen.

Die Config-Dateien für das Setup findet man unter folgenden Verzeichnissen:

openHAB application/usr/share/openhab2
 Additional add-on files /usr/share/openhab2/addons
Site configuration /etc/openhab2
 Log files/var/log/openhab2
 Userdata like rrd4j databases /var/lib/openhab2
 Service configuration /etc/default/openhab2

 

Fazit: openHAB 2 auf dem Raspberry Pi

Über die Paketverwaltung kann man in kurzer Zeit und mit wenigen Befehlen problemlos openHAB2 auf dem Raspberry Pi installieren. Auch ein Upgrade zu späterem Zeitpunkt gestaltet sich über die Paketverwaltung sehr einfach. Alles in allem können sich so auch unerfahrene Anwender einen kleinen Server zur Hausautomatisierung einrichten. Wie Raspian auf den Raspberry kommt, könnt ihr hier nachlesen.

VPN auf iPad einrichten und nutzen

Warum sollte ich ein VPN auf meinem iPad benutzen? Jeder, der sich im Internet bewegt, hinterlässt dabei unweigerlich Spuren. Über seine IP-Adresse, die man bei der Einwahl ins Netz bekommt, ist man eindeutig identifizierbar. Außerdem ist die Verbindung in den meisten Fällen nicht verschlüsselt und kann somit abgehört/mitgelesen werden. Gerade wenn man sich z.B. im Flughafen oder bei Starbucks in das kostenlose WiFi einlogt, können die Daten abgefangen werden. Auch vom Homeoffice aus kann man sich so vom „unsicheren“ zuhause  ins „sichere“ Firmennetzwerk einwählen. Hier hilft eine verschlüsselte VPN-Verbindung.

Wie funktioniert VPN

Das eigene Gerät baut eine IP-basierte Verbindung zu einem VPN-Server auf. Über diese Verbindung, auch Tunnel gennant, werden die Anfragen verschlüsselt übertragen. Der Server nimmt diese Anfragen an und leitet sie mit einer anderen IP-Adresse weiter. Da der VPN-Provider die eigen IP-Adresse sieht, ist es natürlich wichtig, dass diese nicht mitgeloggt wird oder irgendwie zugeordnet werden kann. Aus diesem Grund kann mit einer VPN-Verbindung auch das Geoblocking umgehen, da z.B. die Anfrage an einen Streamingdienst aus dem Land kommt, wo der VPN-Server steht. Generell ist die Verbindungsgeschwindigkeit  relativ hoch, da man sich direkt mit dem Server verbindet und nicht wie z.B. bei TOR eine Reihe an Proxy-Server dazwischen geschaltet werden.

VPN auf iPad: Verbindung zum Server

Derzeit nutze ich den VPN-Service von hide.me. Das Unternehmen bietet 3 Tarife an: einen Free-Tarif, einen Plus-Tarif (4,16 €/Monat) und einen Premium-Tarif (9,16 €/Monat). Im Free-Tarif ist nur eine gleichzeitige Verbindung möglich, die Bandbreite ist eingeschränkt, es stehen nur 3 Server-Standorte zur Verfügung und das Datenvolumen ist auf 2 GB begrenzt. Da ich den VPN-Zugang nicht dauerhaft nutze, reicht mir der Free-Tarif aus. Auch die Geschwindigkeit ist für meine Anwendungen ausreichend.

 

VPN auf iPad nutzen

Die VPN-Einrichtung von hide.me ist relativ einfach. Das Unternehmen bietet für alle erdenklichen Betriebssysteme eine Client-Software an. Diese reicht von den aktuellen Windows-Versionen über Mac OS bis hin zu Linux/Ubuntu. Für mobile Geräte erhält man neben iPhone- bzw. iPad-Apps auch Software für Android, Windows Phone und Blackberry. Wer die Client-Software nicht nutzen möchte, kann sich den Zugang aber auch manuell einrichten. Unterstützt werden je nach Tarif Protokolle wie IKEv2, Cisco IPsec (IPsec IKEv1), L2TP/IPsec und PPTP.

Raspberry Pi 3 Model B: Rasbian installieren

Der Raspberry Pi ist ein Einplatinen-Computer und mittlerweile seit Februar 2016 in der Version 3 verfügbar. Auf der kreditkartengroßen Platine arbeitet ein SoC von Broadcom und die CPU basiert auf der  64bit-ARMv8-Architektur. Die wahrscheinlich auffallendsten Neuerungen sind das WLAN-Modul und das Bluetooth-Modul nach dem Low-Energy-Standard 4.1.

Für den Preis von ca. 40 € bei Amazon bekommt man also schon eine Menge Hardware. Zusätzlich benötigt man noch ein Netzteil und eine SD-Karte, auf der man Rasbian installieren kann. Aktuell verwende ich die SanDisk 32GB.

Rasbian installieren: Schritt für Schritt

Bevor man sich an den Raspberry Pi macht, muss man erst an seinen Desktoprechner. Ladet von der offiziellen Raspberry Pi Seite das Rasbian-Image herunter. Je nach Einsatzzweck muss man sich zwischen der Rasbian Jessie Lite Version oder der „Pixel“ Version entschieden. Wenn man nur eine Standalone-Server ohne Desktop-Umgebung betreiben möchte, reicht die Lite-Version aus. In der „Pixel“-Variante bekommt man neben einer grafischen Oberfläche noch Sonic Pi, Mathematica und vieles mehr. In dem heruntergeladenen ZIP-File findet man eine Image-Datei (1,44 GB bzw. 4 GB), in meinem Fall lautet die 2017-02-16-raspbian-jessie-lite.img.

Rasbian über Terminal installieren

Am schnellsten bearbeitet man die SD-Karte über das Terminal. Beim Mac öffnet man mit cmd+Leertaste ein Suchfenster und tippt dort „Terminal“ ein. Mit Drücken der Eingabetaste öffnet sich dann ein Terminalfenster. Im Terminal gibt man zuerst den Befehl diskutil list ein. In meinem Fall sieht man unter /dev/disk0/ die aktuell verbaute interne Festplatte. Danach steckt man die SD-Karte in den Rechner und führt wieder diskutil list aus. Nun sollte eine zusätzliche „Festplatte“ mit der Größe der Karte angezeigt werden, bei mir mit /dev/disk1/ und 31.9 GB.

Raspbian installieren: SD vorbereiten

Die SD-Karte wird jetzt mit dem Befehl diskutil unmountDisk /dev/disk[Nummer] ausgehängt (in dem Beispiel also mit „diskutil unmountDisk /dev/disk1″). Als Rückmeldung erhält man :“Unmount of all volumes on disk1 was successful“. Der nächste Schritt kopiert die Image-Daten auf die SD-Karte und sollte dementsprechend sorgfältig ausgeführt werden. Dazu wird das Programm dd verwendet und über die Konsole mit sudo dd bs=1m if=~/Desktop/2017-02-16-raspbian-jessie-lite.img of=/dev/rdisk[n]. Mit [n] gibt man wie vorher erwähnt die Nummer eurer Karte an, in meinem Fall also rdisk1. Wenn man Return drückt, wird das Admin-Passwort abgefragt und es fängt das Kopieren an. In der Konsole passiert dann längere Zeit nichts. Nach ein paar Minuten sollte der Vorgang abgeschlossen sein und ihr solltet ein Meldung bekommen, wie viele Bytes kopiert worden sind.

Raspbian installieren mit dd

Jetzt noch die SD-Karte mit diskutil eject /dev/disk1 auswerfen und danach die Karte aus dem Slot entfernen. Die Karte ist nun bootfähig und kann nun zur Installation auf dem Pi verwendet werden. Das war der Teil von „Rasbian installieren“ am PC.

Rasbian installieren: Raspberry Pi starten

Bevor der Raspberry mit dem Netzteil versorgt wird, sollte man zuerst auf jeden Fall die SD-Karte und dann Keyboard, Maus, Ethernet und Monitor anschließen. Wird das Netzteil angeschlossen, beginnt der Raspberry Pi mit dem Brotvorgang. Die Einrichtung erfolgt dann menügeführt über den Bildschirm oder per SSH-Verbindung.

Meine Top WordPress Plugins

Seit ca. 5 Wochen habe ich mich relativ intensiv mit meinem Blog beschäftigt. Die Standard-Wordpress-Installation ist schon länger online, aber als die ersten Artikel und Seiten veröffentlicht wurden, mussten diese auch etwas aufgemotzt werden. Bei WordPress lässt sich die Webseite relativ einfach durch externe Plugins erweitern. Im Laufe der letzten Zeit fand ich durch Probieren etlicher Plugins meine Top-Erweiterungen raus.

Yoast SEO

Meiner Meinung ein Muss, wenn man seine Webseite analysieren und für die verschiedenen Suchmaschinen optimieren  will. Von daher ist YOAST SEO das wichtigste Tool unter den WordPress Plugins. Wie gut ein Artikel in Sachen Lesbarkeit und SEO ist, wird sehr schön anhand einer farblichen Kennzeichnung angezeigt. In einer detaillierten Auflistung sieht man, welche Punkte weniger gut sind und wie man Lesbarkeit bzw. SEO noch verbessern kann.

WP Smush

Auf meinen Rezept-Seiten sind relativ viele Bilder zu sehen. Die haben eine gewisse Größe und tragen nicht unerheblich zu den Ladezeiten einer Seite bei. WP Smush optimiert die Bilder und macht die Webseite damit auch Suchmaschinenfreundlicher. Bis zu 50 schon vorhandene Bilder können per Klick pro Tag  auf einmal optimiert werden, ansonsten werden die Bilder beim Upload überprüft und verbessert.

W3 Total Cache

Mit dem Plugin W3 Total Cache erhält man eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten zur Optimierung der Ladegeschwindigkeit der einzelnen Seiten. Neben dem Aktivieren des Browser-Cache kann das Plugin auch die Größe und Ladezeit von CSS und Javascript-Dateien optimieren.

BackWPup

Da man eine Menge Zeit und Arbeit in die Webseite gesteckt hat, sollte man auf jeden Fall in regelmäßigen Abstand ein Backup der Webseite anfertigen. Das erledigt bei mir das BackWPup-Plugin. Man erstellt einen Auftrag, was alles gesichert  werden soll und das Tool speichert dann manuell oder zeitgesteuert die Backup-Datei in meinem Fall im DropBox-Account. Man sollte dringend darauf achten, das Backup nicht auf dem gleichen Server wie die Webseite zu speichern, da bei einem Serverdefekt Webseite und Backup verloren wären. In Punkto Sicherheit ein absolutes Muss unter den WordPress Plugins.

Broken Link Checker

Broken Links, also Verweise auf andere interne oder externe Seiten, die nicht mehr funktionieren, sind für den Besucher ärgerlich. Ebenso strafen die Suchmaschinen Broken Links im Ranking ab. Daher sollte man sich vergewissern, das alle Links auf der eigenen Seite aktuell sind und nicht ins Nirwana verweisen. Das erledigt bei mir das Plugin Broken Link Checker.

Google Adsense

Dieses WordPress Plugin ist natürlich nur interessant, falls man auf der eigenen Seite auch etwas durch Werbung verdienen möchte. Wenn ja, bietet Google Adsense aber eine einfache Möglichkeit die Platzierung der Werbebanner durch einfaches Klicken in dem jeweiligen Template zu setzen. Natürlich ist auch möglich, den Code für die Banner manuell einzufügen.

Weitere WordPress Plugins

Das ist natürlich nur eine erste kleine Auswahl und es gibt natürlich zu den vorgestellten Plugins eine große Vielzahl von Alternativen. Aber aus meiner Sicht leisten diese Basic-Plugins sehr gute Arbeit und sollten in der Grundinstallation nicht fehlen. Wer noch weitere nützliche Plugins kennt, darf die gerne im Kommentarfeld hinterlassen.

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