Test Archive - Michael Gerhardy

Kategorie: Test

Kinesio Tape – Was kann das ?

Ein Kinesio Tape hat wahrscheinlich jeder schon gesehen. Das sind die meist bunten Klebestreifen, die viele Sportler vor allem im Bereich der Leichtathletik benutzen.  Das Pflaster ist aber keineswegs eine neue Erfindung. Ursprünglich wurde das Kinesio Tape Mitte der 70er Jahre in Japan entwickelt, richtig populär wurde es aber in Europa erst vor ca. 10 Jahren. Aber für was braucht man diese Tapes und aus was sind sie gemacht ?

Eigenschaften des Kinesio Tape

Das Tape wird aus Baumwolle hergestellt. Damit es auf der Haut haftet, wird es auf der einen Seite mit einem Polyacrylatkleber versehen. Der Kleber aktiviert sich durch die Körperwärme. Die Besonderheit ist die Elastizität des Baumwolltapes: in Längsrichtung lässt es sich um 30-40 % dehnen. Damit entspricht die Dehnfähigkeit des Tapes die der menschlichen Haut und kann sich dementsprechend den Bewegungen gut anpassen. Im Normalfall sollte das Tape wasserresistent und atmungsaktiv sein. Dadurch hält ein qualitativ gutes Kinesiologie-Tape mehrere Tage bis Wochen auf der Haut.

Kinesio Tape

Anwendung

Die Anwendung erfolgt bei Schmerzen im Muskel-, Sehnen- und Gelenkbereich. Häufig wird das Band auch zur Prävention eingesetzt, damit erst keine Verletzungen z.B. beim Sport entstehen. Dazu wird das Tape im gedehntem Zustand der Muskeln bzw. Gelenke aufgebracht. Werden die Muskeln wieder in den Ruhezustand gebracht, zieht sich auch das Band zusammen und es wirft Wellen. Die Haut wird so angehoben und bei jeder Bewegung massiert, wodurch auch die körpereigenen Schmerzstiller aktiviert werden. Normalerweise verspürt man nach kurzer Zeit schon eine Besserung.

Hier noch einige Tipps zum Kinesio Tape:

  • Behaarte Stellen sollten vor dem Aufkleben rasiert werden.
  • Die Ecken de Tapes sollten vor dem Aufbringen rund geschnitten werden. Dadurch hält das Tape länger auf der Haut.
  • Nach dem Aufbringen auf die Haut, sollte mehrmals über das Tape gerieben werden. Durch die Reibungswärme wird der Kleber aktiviert.
  • Die Haut sollte vor dem Aufbringen des Tapes fettfrei und sauber sein. Nur so kann das Band lange auf der Haut halten.

 

 

 

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Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker ?

Auch wenn immer wieder das papierlose Büro angestrebt wird, die Frage nach einem Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker für’s (heimische) Büro stellt sich früher oder später jeder. Aber welche Technik ist für mich die richtige? Hier liste ich einige Vor- bzw. Nachteile zu dem jeweiligen Druckertyp auf.

Pro & Contra Tintenstrahldrucker

Bei einem Tintenstrahldrucker wird, wie der Name schon sagt, der Text oder das Bild mittels Tinte auf dem Papier aufgetragen. Der Druckkopf erhitzt das Wasser oder Lösungsmittel, welches in der Tinte enthalten ist. Dadurch entsteht eine Dampfblase, deren Druck einen Tintentropfen aus der Düse auf das Papier „schießt“. So entsteht dann zeilenweise der Text oder das Bild.
 
Pro Tintenstrahldrucker:
  • günstiger Hardwarepreis bzw. niedriger Anschaffungspreis
  • kein Aufheizen, Drucker ist sofort betriebsbereit
  • guter bis sehr gute Druckqualität bei Bildern und Fotos
  • Druck auf unterschiedlichen Materialen möglich (z.B. CD oder DVD, T-Shirts, Folien, …)
  • in der Regel kleiner und handlicher als vergleichbare Laserdrucker

 

Contra Tintenstrahldrucker:
  • Tinte relativ teuer
  • Tinte kann bei längerer Nichtbenutzung eintrocknen
  • Text/Buchstaben im Gegensatz zu Laserdruckern unscharf
  • häufigeres Nachfüllen der Patronen
  • Druck-Geschwindigkeit
  • in der Regel ist der Stauraum für den Papiervorrat geringer

Pro & Contra Laserdrucker

Ein Laserdrucker funktioniert grundlegend anders. Hier wird zuerst eine Bildtrommel im Drucker elektrisch aufgeladen. Das Bild oder der Text wird nun mittels Laser auf die Trommel „gezeichnet“. An den Stellen, an denen der Laser auf die Trommel trifft, wird die Stelle wieder entladen. Die Trommel dreht sich dann an dem Toner entlang und dieser haftet nur an den entladenen Stellen. Danach kommt die Trommel mit dem Papier in Berührung und gibt den Toner auf dem Papier ab.
 
Pro Laserdrucker:
  • Dokumentenechter Druck
  • scharfe Darstellung der Buchstaben/Texte
  • optimal um viele Seiten schnell zu drucken
  • Tonerkosten im Vergleich zu Tinte gering
Contra Laserdrucker:
  • Drucker benötigt eine gewisse Aufwärmzeit
  • im Allgemeinen eine geringere Qualität bei Druck von Bildern bzw. Fotos
  • Druck ist auf normales Papier beschränkt
  • Emission von Tonerstaub (sollte aber bei intaktem Filter vermieden werden)

Fazit: Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker ?

Eine generelle Aussage, ob man sich einen Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker anschaffen soll, gibt es leider nicht. Dies hängt auch immer vom jeweiligen Einsatzzweck des Gerätes ab. Wer hauptsächlich viele Dokumente ausdrucken muss, für den wird sich ein Laserdrucker lohnen. Wenn man nur ab und zu Texte in Papierform benötigt und sich auch mal die Urlaubsfotos auf Fotopapier ausdrucken möchte, ist man mit einem Tintenstrahldrucker besser beraten.

Wozu benötigt man einen Dörrautomaten?

Mit einem Dörrautomaten können Sie Lebensmittel aller Art trocknen und somit haltbar machen. Fleisch, Fisch, Gemüse oder Obst wird das Wasser entzogen, aber alle Vitamine und Nährstoffe bleiben erhalten. Das Trocknen mit einem Dörrautomaten geht schnell und ist schonend, selbst Kräuter finden den Weg in den Dörrautomaten.

Vor-und Nachteile

Schon viele Jahrtausende werden Lebensmittel gedörrt, früher war es oft die einzige Möglichkeit, um Fleisch, Fisch, Gemüse oder Obst haltbar zu machen. Der Dörrautomat hat Vor- und Nachteile, welche das sind, erfahren Sie hier.

Vorteile

  • Dörrobst zu kaufen ist teuer
  • Lebensmittel sind lange haltbar
  • Der Stromverbrauch ist gering
  • Tiernahrung kann selbst hergestellt werden
  • Er arbeitet umweltschonend

Nachteile

  • Die hohen Anschaffungskosten
  • Störende Betriebsgeräusche

Wie funktioniert der Dörrautomat?

Trotz der Nachteile lohnt es sich, einen Dörrautomat anzuschaffen. Alle Lebensmittel enthalten nämlich sehr viel Wasser und genau das entzieht ihnen der Dörrautomat. Das Wasser in den Lebensmitteln ist der optimale Nährboden für Bakterien, dadurch verderben die Produkte und fangen zu schimmeln an. Wird aber nun das Wasser entzogen, verlieren sämtlich Bakterien ihre Lebensgrundklage und sie sterben ab. In einem Dörrautomaten können Sie Lebensmittel und Kräuter haltbar machen. Dabei wird jedes Dörrgut zerkleinert und auf ein mitgeliefertes Gitter gelegt. Über einen Lüfter wird jetzt warme Luft auf die Gitter geblasen und jedes Teil wird getrocknet. An dem Gerät sind außen Schlitze angebracht, durch die die Luft entweichen kann. Die Temperatur übersteigt niemals 80 Grad, der Trockenvorgang ist also sehr schonend.

Die Varianten

Der Dörrautomat steht Ihnen in zwei Varianten zur Verfügung, das Stapelsystem oder das Einschubsystem. Auf der Webseite doerrautomattest.com finden Sie einen Test zum Rommelsbacher Dörrautomat der das Stapelsystem nutzt. Wenn Sie sich für das Einschubsystem entscheiden, hat das viele Vorteile. Jedes Gitter kann einzeln herausgenommen werden, es ist das gleiche System wie bei einem Backofen. Da die Lebensmittel alle unterschiedliche Dörrzeiten haben, ist das sehr praktisch. Bei einem Stapelsystem sind die Gitter übereinander angebracht, sie stehen auf einer Basis-Station und haben selbstverständlich einen Deckel. Der Vorteil dieser Geräte liegt darin, dass sie beliebig erweitert werden können. Nachteilig ist jedoch, dass der Dörrvorgang jedes mal unterbrochen werden muss, wenn ein unten liegendes Gitter herausgenommen werden soll. Egal für welches Modell Sie sich entscheiden, pflegeleicht sind alle Varianten und die Gitter dürfen sogar in die Spülmaschine.

 

Dörrautomaten : © Dörrautomat der Marke Rommelsbacher

© Dörrautomat der Marke Rommelsbacher

Worauf müssen Sie beim Kauf achten?

Natürlich muss Ihnen das Design gefallen, es sollte zu Ihren Küchenmöbeln gut passen. Doch auch andere Dinge spielen beim Kauf eine ausschlaggebende Rolle.

Die Maße

Messen Sie den Platz für den Dörrautomaten genau aus, wenn er dauerhaft auf der Arbeitsplatte stehen soll, muss er genau passen. Falls genügend Platz vorhanden ist, sollten Sie nicht unbedingt das kleinste Gerät wählen, je kleiner der Dörrautomat, umso länger auch die Dörrzeit.

Die Temperatur

Die Temperatur muss individuell eingestellt werden können, ein Bereich von 30 bis 80 Grad wäre sinnvoll. Wenn der Regler stufenlos eingestellt werden kann, ist das optimal.

Die Lautstärke

Der Dörrautomat muss leise arbeiten, ein lautes Geräusch wirkt schnell störend. Natürlich sind die Betriebsgeräusche nicht ganz zu vermeiden, aber gerade wenn es über Nacht läuft, muss es leise sein. Der Dörrvorgang dauert manchmal recht lange, Fleisch braucht schon mal acht Stunden. Kräuter brauchen eine deutlich kürzere Trocknungszeit, aber vier Stunden wird es auch dauern.

Gibt es Alternativen?

Natürlich können Sie eine althergebrachte Methode anwenden, legen Sie dazu die Lebensmittel einfach in die Sonne. Das ist allerdings sehr langwierig und die Lebensmittel können Schimmelpilze ansetzen. Es ist nicht mehr zeitgemäß und wahrscheinlich schmeißen Sie das Obst und Gemüse am Ende weg. Der Backofen ist hier schon die bessere Alternative, aber hier gehen die Nährstoffe und die Vitamine größtenteils verloren. Auch die niedrigste Temperatur kann nur auf 50 Grad eingestellt werden, aber das ist für Obst und Gemüse schon viel zu heiß. Besser trocknen Sie Ihre Ernte-Erträge in einem Dörrautomaten, diese Geräte werden in allen Elektro-Fachmärkten angeboten. Der Kauf im Internet ist ebenfalls sehr zu empfehlen, hier sind die Dörrautomaten besonders günstig, ein gutes Gerät bekommen Sie schon unter 50 Euro.

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Produkttest: Mein Foto auf Holz

Bilder bzw. Fotos machen war noch  nie so einfach. Mittlerweile hat jedes Smartphone eine passable Kamera verbaut, mit der sich schnell gute Schnappschüsse machen lassen. Weil’s so einfach geht, werden natürlich auch extrem viel Fotos geschossen und die landen meistens in der Cloud oder auf einem externen Speicher. Dort fristen die meisten Bilder ein einsames Dasein, aber manchmal möchte man ein besonders gelungenes Bild doch im eigenen Haus oder in der Wohnung aufhängen und mit anderen Besuchern teilen. Aber welche Möglichkeiten habe ich, um das Bild ansprechend zu präsentieren?

Foto auf Holz – mal was anderes

Am verbreitetsten ist ein Druck auf eine Fotoleinwand. Alternativen sind aber auch Materialien wie Acrylglas oder Hartschaum. Wer aber mal etwas Besonderes ausprobieren möchte, sollte sich für ein Foto auf Holz entscheiden. In dem Bereich gibt es nicht so viele Anbieter, daher habe ich mein Bild unter lieblingsfoto.de bzw. FotoAufHolz.de beauftragt. Auf der Homepage kann man sich unter der Rubrik „Beispiele“ vorab einen Eindruck verschaffen, wie solche Drucke am Ende aussehen werden.

Der Bestellprozess, um sein Lieblings- Foto auf Holz drucken zu lassen, ist relativ einfach:

  1. Gewünschtes Foto vom PC hochladen (auf die Qualität achten)
  2. Format bestimmen, Holzart aussuchen (Fichte/Ayous/Multiplex) und Ausrichtung der Bretter auswählen
  3. Extra Optionen: Hier kann man zwischen einem farbigen Bild, Sepia oder Schwarzweiß  wählen. Empfehlenswert ist auch die Whitewash-Option, die garantiert eine bessere Farbechtheit. Ebenso kann man das Bild nochmals gegen Aufpreis durch einen Mitarbeiter checken lassen. Rote Augen werden bei Bedarf gratis entfernt. Wer das Bild aufhängen möchte, kann sich hier auch noch das passende Aufhängesystem dazubuchen
  4. Warenkorb kontrollieren. Bestellung bestätigen. Fertig. (Wer möchte, kann sich auch einen Account anlegen)

Der Bestellstatus wird einem bei Änderungen von lieblingsfoto.de per Mail mitgeteilt, in der Regel dauert es 5-10 Tage bis das Foto daheim ankommt.

Fazit

Unser Foto auf Holz wurde nach 5 Tagen von GLS gut verpackt bei uns zuhause angeliefert. Wir hatten uns für das Fichtenholz mit der erwähnten Whitewash-Option im Sepia-Farbton entschieden. Das Ergebnis seht ihr unten, unserer Meinung nach ist es sehr gelungen. Wir sind mit dem Druck und dem verwendeten Holz sehr zufrieden und den ersten Gästen bzw. Familienmitgliedern ist das Foto gleich positiv ins Auge gesprungen. Wer mal eine Alternative zu den herkömmlichen Druckmethoden sucht, sollte das Lieblingsfoto auf Holz auf jeden Fall mal ausprobieren.

Foto auf Holz

Smart Home Geräte: Philips Hue Dimming Kit

In der klassischen Elektroinstallation werden Lampen über Schalter, Dimmer, Taster oder Stromstoßschalter (sogenannte Eltakos) geschaltet. Die Schalter und deren Funktionen müssen aus diesem Grund schon vor dem eigentlichen Installation gut geplant werden, da eine nachträgliche Änderungen der Schaltung nur schwer oder auch meistens garnicht mehr möglich ist. Mittlerweile gibt es aber eine Vielzahl von smarten Geräten, insbesondere Leuchtmittel, die sich auch nachträglich in die vorhandene Installation einbinden lassen. Ein Anbieter dieser Smart Home Geräte im Bereich Beleuchtung ist die Firma Philips, welche den Einstieg ins Smart Home erleichtert. Spezielle Kenntnisse in der Elektroinstallation sind damit nicht notwendig.

Das Philips Hue Dimming Kit

Das Philips Hue Wireless Dimming Kit beinhaltet eine Lampe mit E27-Sockel und einen batteriebetriebenen Schalter, der auch als Fernbedienung genutzt werden kann. Über den Schalter wird die Lampe An- bzw. ausgeschaltet und kann ebenfalls gedimmt werden. Die Lampe selbst erzeugt ein warmweißes Licht von 2.700 Kelvin und einen Lichtstrom von 806 Lumen. Durch die Lichfarbe empfindet man die Beleuchtung als angenehm und durch die Dimmfunktion ist sie an die persönlichen Bedürfnisse anpassbar. Die Leistungsaufnahme liegt bei doch sparsamen 9.5 Watt.

Smart Home Einstieg: Philips Hue Dimming KitDas Schöne an dem Kit ist, dass es „out of the box“ funktioniert. LED-Lampe in den Sockel schrauben und das Licht anschalten. Am Schalter muss man nur die Plastikfahne am Batteriefach zur Aktivierung  herausziehen und die Komponenten sind sofort einsatzbereit. Jetzt kann man die Lampe über den Schalter schalten und dimmen. Die Komponenten kommunizieren dabei über das Zigbee Light Link Protokoll.

Dem Kit liegt noch eine Halteplatte für die Wandmontage bei, die man per Klebestreifen oder mit Schrauben am gewünschten Ort befestigen kann. Der Schalter/Fernbedienung wird magnetisch in der Platte gehalten und kann bei Bedarf abgenommen werden. So kann man bequem vom Sofa oder Sessel aus die Lampe schalten.

Fazit: Einstieg in das Smarthome

Falls noch keine Smart Home Geräte vorhanden sind und man sich langsam herantasten möchte, ist dieses Kit ideal. Für die Installation braucht man keinen Fachmann und das Einrichten ist ein Kinderspiel. Die Leuchtfarbe ist angenehm und lässt sich über die Fernbedienung bzw. Schalter dimmen. Falls man sein intelligentes Haus um mehrere LED-Leuchten oder smarte Komponenten erweitern möchte, kann man die vorhandenen Systeme später mit weiteren Hue-Produkten vernetzen. Dies geht dann in Richtung Hausautomatisierung. Kurzum: der Smarthome Einstieg ist für jedermann machbar und ohne Vorkenntnisse realisierbar. Wie man sein bestehendes Smarthome-System erweitert, wird demnächst hier beschrieben.


Test: Mehlwürmer und anderes Getier zum snacken

Eigentlich wollte ich während der RTL-Sendung „Ich bin ein Star, holt mich her raus“ schon mal eine Packung Mehlwürmer oder ähnliches zum Ausprobieren bestellen. Leider kam ich zu der Zeit nicht dazu. Dies habe ich aber diese Woche nachgeholt. Da ich nicht nur die Mehlwürmer testen wollte, habe ich mir eine kleine Insekten Probierbox unterschiedlichster Arten über Amazon bestellt. Insgesamt waren neben den Mehlwürmern (natur und gewürzt) noch Zophoba-Larven, Heuschrecken und Grillen in der Box.

Mehlwürmer

Als erstes kamen die Mehlwürmer dran. Der erste Eindruck: die Dinger riechen leicht nussig, fast so wie eine Packung Erdnüsse. Beim Geschmackstest bestätigte sich auch dieser Eindruck, die Mehlwürmer erinnerten leicht  an Hasel- oder Erdnüsse. Nach längerem Kauen wurden die Würmer allerdings etwas breiig im Mund. Bei der gewürzten Variante schmeckte man allerdings nur das Madra-Gewürz und man würde hier nicht auf eine Insektenart kommen.
Mehlwürmer und anderes Getier zum snacken

Zophoba-Larven

Dann ging es an die Zophoba-Larven. Auch hier rochen die Insekten nach Nüssen, meiner Meinung nach sogar etwas intensiver als bei den Mehlwürmern. Vom Kauen her waren die Zophoba-Larven meiner Meinung nach besser als die Mehlwürmer. Geschmacklich gingen die Larven auch in Richtung von Haselnüssen.
Test: Mehlwürmer und anderes Getier zum snacken: Zophoba

Heuschrecken

Im Gegensatz zu den ersten Insekten rochen die Heuschrecken mehr nach Kaffee. Hört sich zwar verrückt an, ist aber so. Von der Konsistenz her war das Hinterteil relativ weich und der Rest härter bzw. knuspriger. Rein vom Geschmack kommt die Heuschrecke in etwa an Hühnchen dran. Insgesamt muss ich zugeben, dass die Heuschrecken am meisten Überwindung gekostet haben.

verzehrfertige Heuschrecken

Grillen

Bei den Grillen konnte ich den Geruch nicht wirklich zuordnen. Im Prinzip riechen die Grillen eher süßlich, vielleicht in Richtung Schokolade. Vom Geschmack her kann ich es auch nicht wirklich zuordnen, könnte aber in Richtung Hähnchen oder ähnliches gehen. Von der Konsistenz her sind die Grillen außen knusprig und innen eher weich, lassen sich aber durchaus gut verzehren. Das die Flügel noch dran sind, schreckt aber zuerst mal ab.

verzehrfertige Grillen

 

 Fazit

Im Prinzip war es mal interessant einige Insekten zu essen. Das größte „Problem“ ist der eigene Kopf bei der Geschichte, denn geschmacklich kann man alle Insekten durchaus essen. Wenn man nicht wüsste, dass es Insekten sind, würde man es nicht rausschmecken können. Meistens geht die Geschmacksrichtung in den Bereich Nuss oder Hähnchen. Vom Geschmacks- und Kautest waren die Zophoba-Larven mein Favorit. Ernährungstechnisch gesehen sind die Insekten aber reine Eiweißbomben. So enthalten z.B. die 100g Grillen ca. 32g Eiweiß und keine Kohlehydrate. Trotzdem werden es die Insekten nicht zum Fernsehsnack schaffen, aber als Gag für ne Feier kann man sich das mal antun.

Bankkonto in 8 Minuten eröffnen

Ein Bankkonto in 8 Minuten eröffnen ? Funktioniert das wirklich ? Da ich mir für meine Online-  und Blog-Aktivitäten ein separates Konto anlegen wollte, bin ich auf das Fintech-Unternehmen N26 gestoßen. Es wird von der Firma her mit einem Smartphone optimiertem Bankkonto geworben, also genau das Richtige für mich. Ob’s wirklich nur 8 Minuten von Anmeldung bis Freischaltung dauert ? Hier der Test.

Die Zeit läuft

Per Laptop wird die Seite von N26 aufgerufen und es erwartet einen schon gleich den Button zur Kontoeröffnung. Nach dem Klick kommen zwei Eingabefelder für email-Adresse und Herkunftsland. Also los: 00:00 min – die Zeit startet ab jetzt.

In den nächsten Seiten muss man die Handnummer  und persönlichen Daten, die auf dem Personalausweis angeben sind, in die entsprechenden Felder eintragen. Danach wird noch ein Passwort angegeben, mit dem man sich in der App oder auf der Webseite einloggt.

Hat man alle Daten eingetragen, bekommt man eine eMail mit den rechtlichen Dokumenten an die angegeben Adresse geschickt. Den darin angegebenen Link zur Bestätigung der Adresse und Erhalt der Dokumente anklicken und der erste Teil ist geschafft.

Identifizierung per VideoChat

Um sich gegenüber N26 zu identifizieren, kann man zwischen dem „normalen“ Gang per PostIdent-Verfahren oder per Video-Chat wählen. Der Video-Chat erfolgt entweder über den PC + Webcam oder über ein Smartphone mit der entsprechenden App. Da mein Handy über die bessere Kamera verfügt, entschied ich mich für diese Alternative. Also App aus dem Appstore laden, installieren und starten.

Kurzer Blick auf die Stopp-Uhr -> 5:34 Minuten.

Nach dem Start wird einem angezeigt, welche Voraussetzungen für einen Reibungslosen Ablauf sichergestellt sein müssen:

  • Personalausweis vorhanden
  • Gute Lichtverhältnisse
  • WLAN

Alles ok, Anruf wird gestartet. Zuerst war ich in der Warteschlange, 2 Kunden waren vor mir. Dann ein Verbindungsabbruch. Also nochmal starten. Wieder Warteschlange und kurze Zeit später erneut ein Verbindungsabbruch.

Doch keine Online-Eröffnung?

So langsam freunde ich mich mit dem Gang zur Post an, um meine Identität bestätigen zu lassen. Noch ein Versuch. Diesmal komme ich direkt durch und werde von einer Mitarbeiterin begrüsst und nach der Sprache gefragt. Die Dame im Video-Chat fragt nach meinem Namen und der Mobilfunknummer. Dann muss ich mich von meiner besten Seite zeigen, denn es wird über die Frontkamera ein Bild von mir gemacht. Im Anschluss wird die Rückkamera des Handys über die App aktiviert. Nun wird die Vorderseite des Ausweis fotografiert und ich muss den Perso seitlich kippen, damit die Mitarbeiterin die Sicherheitsmerkmale feststellen kann. Nach der Vorderseite ist dann die Rückseite dran. Hier das gleiche Spiel. Nachdem alles geklappt hat, muss ich noch die Personalausweisnummer auf der Vorderseite vorlesen. Bis hierher war’s echt einfach und als vorletzten Schritt bekommt man einen Sicherheitscode per SMS geschickt. Den Code tippt man in der App ein und dann werden die Daten von der N26-Mitarbeiterin abgeglichen. Gefühlt ist das der längste Punkt bei der Eröffnung. Kurze Zeit später wird die Kontoeröffnung bestätigt.

Fertig nach 11:16 Minuten.

Das ist sehr schnell und wenn man die Zeit abzieht, die ich für den App-Download benötigt habe oder alles direkt über das Smartphone gemacht hätte, dann wäre ich wirklich unter den 8 Minuten geblieben.

Erste Eindrücke

Ab jetzt kann man sich per App oder Webbrowser in das neu angelegte Bankkonto einloggen. Die Oberfläche sieht sehr aufgeräumt und strukturiert aus. Ein Banner zeigt mir an, dass ich noch meine Kreditkarte aktivieren muss. Die schickt mir N26 in den nächsten Tagen zu. Alles in Allem ist der Eröffnungsprozess sehr einfach und funktioniert wirklich gut. Über die Praxistauglichkeit meines neuen  Bankkontos berichte ich dann in den nächsten Wochen einmal.

Test: Fleisch vom Online-Shop Otto Gourmet

Die erste Bestellung: Fleisch vom Online-Shop

Da es eine Vielzahl von Online-Fleischhändlern gibt, hab‘ ich mir von der Otto Gourmet GmbH mal 2 Roastbeefs vom Irish Hereford-Rind bestellt. Einfach gewünschte Sorte aussuchen, Wunschliefertermin angeben und warten bis UPS die Ware liefert. Die Lieferung kam dann auch gut verpackt und schockgefrostet im angegebenen Zeitfenster.

Fleisch vom Online-Shop Otto Gourmet

 

Die Zubereitung

Da die Steaks tiefgefroren sind, müssen sie erst langsam aufgetaut werden. Am besten legt man sie zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank. 2-3 Stunden vor dem Braten sollten dann die Fleischstücke aus dem Kühlschrank genommen werden und die Vakuumverpackung entfernt werden. Wenn das Fleisch auf Zimmertemperatur ist, kann man den Fettrand mit einem scharfen Messer einschneiden. Das verhindert, dass sich das Fleisch in der heißen Pfanne wellt.

Fleisch vom Online-Shop Otto Gourmet

Zuerst wird die Pfanne auf mittelstarke Hitze (ca. 80 %) der Herdleistung erhitzt. Zum Braten habe ich Albaöl 750ml (schwedisches Rapsöl) verwendet. Die Steaks wurden von jeder Seite 2 Minuten lang angebraten. Danach lässt man die Steaks auf reduzierter Hitze je Seite 30 Sekunden nachziehen.

Steaks in der Pfanne

Als Kerntemperatur sollten sich jetzt ca. 50° eingestellt haben, am besten kontrolliert man das mit einem Fleischthermometer. Nun werden die Steaks aus der Pfanne geholt und müssen einige Zeit ruhen, damit sich der Fleischsaft wieder verteilen kann. Die Temperatur sollte auf ca. 54° steigen. Jetzt die Steaks nochmal kurz in die heiße Pfanne und dann servieren.

 

 

Der Geschmackstest

Wie ihr unten erkennen könnt, habe ich ein Stück mal in Scheiben angeschnitten. Für mich war die Garstufe perfekt, wer es mehr „well done“ möchte, lässt es noch etwas länger bei niedriger Hitze in der Pfanne.

fertige Steaks

Schon vor dem Braten machte das rohe Fleisch einen sehr guten Eindruck. Die Farbe war schön dunkelrot und die Konsistenz war fest. Bedenken hatte ich nur durch die Schockfrostung und dem Auftauen, ich hatte die Befürchtung, dass das Fleisch etwas in Mitleidenschaft gezogen wird. Aber ich muss sagen, das Fleisch war wirklich butterzart und hatte eine sehr guten Eigengeschmack. Gewürzt habe ich das Fleisch nur mit etwas Salz um den Geschmack etwas zu unterstützen.

Fleisch vom Online-Shop ist vielleicht erstmal ungewöhnlich, aber alles in allem bin ich mit dem Bestellprozess, Lieferung und Qualität der Ware hochzufrieden und kann es euch nur empfehlen.

 

Geschmackstest: Club-Mate

Getränk Club-Mate im Geschmackstest

In kurzen Abständen las ich in der letzten Woche in mehreren Artikeln (u.a. bei Gründerszene und Heise) von dem Erfrischungsgetränk Club-Mate. Also schnell mal gegoogelt, was genau das überhaupt ist und woraus es besteht. Hergestellt wird das auf Basis der Mate-PflanzeGetränk von der Brauerei Loscher aus Münchsteinach/Deutschland. Als Koffeingehalt wird 20 mg pro 100 ml angeben, pro Flasche bedeutet das also 100 mg Koffein. Im Vergleich zu Red Bull (32mg/100ml)  relativ wenig, dafür liegt der Zuckergehalt auch nur bei 5g/100ml (Red Bull 10g/100ml).

Da ich hier im Umkreis keinen Händler ausfindig machen konnte, habe ich mir zu Testzwecken 6 Flaschen a 0,5 L Club Mate Tee Clubmate inc. Pfand bei Amazon bestellt. Ein paar Tage später kam dann die Lieferung an. Also ausgepackt, eingeschenkt und probiert.

Club-Mate

Der erste Schluck schmeckt schon etwas gewöhnungsbedürftig, denn der Mate-Stoff schmeckt meiner Meinung ganz leicht nach Tabak. Aber nach kurzer Eingewöhnung finde ich das Produkt wirklich gelungen. Besonders gut finde ich, dass das Getränk nicht so süss schmeckt, wie andere Energy-Drinks.

Aber Club-Mate kann natürlich auch in Mixgetränken verwendet werden. Unter dem Namen Tschunk [tʃʊŋk] verbirgt sich ein Caiprinha-ähnlicher Cocktail aus Limetten, Rohrzucker, Rum und Club-Mate. Das Rezept findet ihr hier auf meiner Seite.

© 2017 Michael Gerhardy

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