Fotorucksack & Co: 5 Dinge für Fotografie-Anfänger

Seitdem ich auf Instagram aktiver unterwegs bin, habe ich mich etwas mehr mit dem Thema Fotografie auseinander gesetzt. Ich wollte mich etwas von den ganzen Handy-Bilder absetzen und ansprechendere Bilder posten (wobei man mit den heutigen Handy-Kameras wirklich gute Bilder machen kann). Also kaufte ich mir nach entsprechender Recherche einige Produkte, mit denen ich seit einigen Monaten meine Fotos aufnehme und (nach-)bearbeite. Welche 5 Dinge das sind, liste ich nachfolgend auf (Produktvorstellungen  sind Affiliate-Links, d.h. ihr bezahlt nicht mehr, sondern ich bekomme eine kleine Provision).

#1 – Die Kamera + Objektiv mit Festbrennweite

Für Kameras kann man eine Menge Geld ausgeben und nach oben sind da wahrscheinlich keine Grenzen gesetzt. Da ich aber blutiger Anfänger bin, wollte ich eine bezahlbare und trotzdem gut verarbeitete Kamera haben. Nach langem hin und her entschied ich mich für eine Sony Alpha 68. Ich hatte bei der Auswahl den Fokus auf die Bildqualität und den Sensor gelegt, dafür musste ich bei dem Modell Abstriche mit den Extras machen. NFC, WLAN, Touch-Display und sonstiges sucht man hier vergebens. Hier muss jeder für sich seine Kamera finden und die Auswahl ist in dem Bereich ja ganz gut.

Was ihr euch auf jeden Fall noch anschaffen solltet, ist ein Objektiv mit Festbrennweite. Die mitgelieferten Kit-Objektiven taugen oft nicht viel und gute Ergebnisse erreicht ihr in der Regel nur mit hochwertigen und lichtstarken Objektiven.

 

#2 – Fotorucksack

Fotografieren ist ja ein teures Hobby und damit ihr euer Equipment bei Außenaufnahmen gut geschützt transportieren könnt, empfehle ich euch einen Rucksack oder Tasche zum Aufbewahren. Nichts ist ärgerlicher, als wenn ihr die Kamera beschädigt oder die Objektive verkratzt. Wenn ihr tagesfüllende Shootings vorhabt, empfiehlt sich ein Fotorucksack mit viel Stauraum für das Foto-Equipment und Verpflegung. Ansonsten reicht aber auch eine kleine Kameratasche oder Sling-Bag, wenn ihr nur kurz unterwegs seit und ihr nicht alle Objektive mitschleppen müsst.

#3 – Stativ

Bei der Food-Fotografie ist ein Stativ Pflicht. Bis das Essen wirklich so angerichtet ist, wie man es später haben möchte, muss man oft viele Kleinigkeiten wie Deko umsortieren und verrücken. Damit man nicht immer eine andere Perspektive hat, kann man über das Stativ die Kamera einmal ausrichten und dann immer mal zwischendurch kontrollieren, wie das Endergebnis aussehen wird. Aber auch in anderen Bereichen ist ein Stativ hilfreich. Wenn man z.B. bei Außenaufnahmen länger belichten möchte, kommt man um ein Stativ nicht herum, da sonst man sonst die Aufnahme verwackelt.

#4 – Softbox mit Tageslichtleuchte

Gerade in den Wintermonaten hatte beim Fotografieren von Food-Bildern ein Problem mit dem Licht. Da es morgens noch dunkel war, musste ich zur Beleuchtung die normalen Lampen nutzen. Die Beleuchtungsstärke und die Farbtemperatur waren aber wirklich unzureichend und die Bilder sahen nicht wirklich schön aus. Da half oft auch die Nachbearbeitung am PC nichts. Abhilfe schafft hier eine Softbox mit entsprechender Tageslichtbirne, die Farbtemperatur liegt bei dem Leuchtmittel bei 5500 K (entspricht neutralem Licht). In der folgenden Tabelle findet ihr eine kleine Übersicht der Farbtemperaturen:

LichtquelleFarbtemperatur
Kerzenlicht1500 K
Glühbirne 100 W2800 K
Halogenlampe3200 K
Leuchtstofflampe4500 K
Tageslicht (mittag)5500 K
bedeckter Himmel8000 K
blauer Himmer9000 K

 

#5 – Bildbearbeitung

Aktuell nutze ich Lightroom und Photoshop von Adobe zur Nachbearbeitung. Unter dem Link könnt ihr euch eine Testversion herunterladen. Während ich am Anfang nur Photoshop verwendete, bin ich mittlerweile zu Lightroom umgeschwenkt. Die beiden Programme werden von Adobe in einem Abo-Modell angeboten, was vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Es gibt aber eine Menge Alternativen wie Affinity Photo oder kostenlose Gimp. Von der Leistungsfähigkeit sind die Adobe-Produkte aber meiner Meinung nach unangefochten. Man muss sich aber selbst die Frage stellen, ob man diese ganzen Features braucht.

Und jetzt kann’s losgehen…

Natürlich kann man man noch sehr viel mehr Equipment kaufen und mehr Technik einsetzen, aber mit einer Kamera, Objektiv und einem Fotorucksack ist man schon mal für die nächste Wandertour mit Fotoshootings gerüstet.

Viel Spaß beim Fotografieren!!!

Written by Michael Gerhardy