Blueberry Bread Pudding – einfach genial

Bread Pudding? Was ist denn das? Und wie kommt man dazu, sowas zu machen?

Vor gut 2 Wochen hatten wir bei uns im Dorf den Gemeindetag – der Ortsbürgermeister und Gemeinderat laden an diesem Abend die Bürger zum Gespräch über das vergangene Jahr und anstehende Projekte ein. Als es nach dem offiziellen Teil zum gemütlichen Beisammensein kam, unterhielt ich mich in der Runde über das Smoken, Grillen und den Dutch Oven. Und da schwärmte Klaus Klöckner von einem Nachtisch, der supereinfach im Dutch Oven zu machen wäre. Natürlich musste ich das Rezept haben und ein paar Tage später bekam ich das Rezept vorbeigebracht. Jetzt wollte ich am Wochenende den Bread Pudding machen, aber die Zeit und das Wetter machten mir ein Strich durch die Rechnung. Also wurde der Ofen vorgeheizt….

Zutaten für den Blueberry Bread Pudding

Für eine große Auflaufform braucht ihr:

  • 1 Packung French Toastbrot
  • 200 g Blaubeeren
  • 150 g Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 5 Eier
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kardamom
  • 250 ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 30 ml Rum

Und so geht’s:

  1. Das Toastbrot in 1cm große Stücke scheiden oder zupfen.
  2. Flüssige Butter, Zucker, Eier, Zimt, Kardamom, Milch, Sahne und Rum in eine Schüssel geben und gut verrühren. Die Vanilleschote halbieren, Mark auskratzen und zu der Mischung geben. Wieder alles gut verrühren.
  3. Die Toastbrotwürfel hinzugeben und unterheben. Das Brot muss sich nun ca. 30 Minuten mit der Flüssigkeit vollsaugen.
  4. Danach die Blaubeeren unterheben und alles in eine große Auflaufform geben. Zum Schluss mit braunen Zucker bestreuen.
  5. Nun die Form in den vorgeheizten Backofen geben (180°C Ober-/Unterhitze) und ca. 30-40 Minuten backen. Die Oberseite sollte goldbraun und knusprig sein.

Der Blueberry Bread Pudding sollte am besten noch warm und mit Vanillesauce oder Vanilleeis verzehrt werden.

Wie ihr seht, ist es kinderleicht nachzumachen und schmeckt einfach hammermäßig gut. Die einfachsten Sachen sind oft auch die Besten.

 

Probiert es auf jeden Fall mal aus und lasst es euch schmecken.

 

Written by Michael Gerhardy