Im Moment gibt es gerade einen Hype um eine Foto App namens FaceApp (iTunes-Link). Wer sich mal etwas bei Instagram, Snapchat oder sonstigen sozialen Medien umschaut, findet eine Vielzahl von geteilten Bildern über die App.

Was macht die Foto App FaceApp

Die App biete einige Filter an, um das Aussehen von eigenen oder fremden Portraitbildern zu verändern. Zuerst wird ein Selfie mit der Handykamera gemacht und danach kann man den gewünschten Filter oder Transformation wählen. Die Effekte bestehen aus:

  • Smile: Es wird dem Portrait ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wo vorher keines war. Je nach Ausgangsbild gelingt das mehr oder weniger gut. Manche Testbilder sahen sehr künstlich aus, bei manchen gelang es erstaunlich gut
  • Spark: Hübscht das Gesicht auf, in dem es alle Hautunreinheiten und Unebenheit ausbügelt.
  • Old: Lässt das Gesicht um etliche Jahre altern. Dieser Effekt klappt erstaunlicherweise sehr gut und ich konnte bei allen Testbildern wirklich realistische Effekte generieren.
  • Young: Das Gegenteil von Old. Hier wird das Gesicht künstlich jünger transformiert.Funktioniert auch ganz gut, teilweise sieht es aber dann doch zu künstlich aus.
  • Male/Female: Wer immer schonmal wissen wollte, wie er im anderen Geschlecht aussehen würde, kann diesen Filter anwenden. Teilweise lassen sich dort wirklich tolle Effekte erzielen.

Die verschiedenen Effekte lassen sich in einer Collage übersichtlich in einem Bild darstellen. Manche Transformationen wie Male/Female funktionieren aber auch nur in Collage-Modus. Als Anschauungsbeispiel habe ich mich mal zur Verfügung gestellt 😉

Foto App: FaceApp

Fazit der Foto App FaceApp

Die russischen Entwickler der Firma Wireless Lab haben wirklich einen gut funktionierenden Algorithmus zur Bildtransformation gefunden. Es gibt zwar eine Vielzahl von Foto Apps, die ähnliches leisten, aber diese Ergebnisse sehen mit Abstand am Besten aus. Die Bilder werden mit der Foto App über neuronale Netze neu berechnet.  Darin liegt aber auch das Problem: die Bilder können nicht lokal auf dem Smartphone neu berechnet werden und müssen dazu auf die Server der Firma geladen werden. Was dort mit den Bildern geschieht, kann man erst mal nicht ganz nachvollziehen. Da die Firma noch nicht so bekannt ist, gibt es dazu auch sehr wenig Informationen.