Finanzen Archive - Michael Gerhardy

Schlagwort: Finanzen

Welche Kryptowährungen gibt es ?

Wenn man sich über Kryptowährungen unterhält, dann bringen die meisten Menschen das Thema mit Bitcoins in Verbindung. Dabei ist der Bitcoin nur einer unter vielen digitalen Währungen. Es gibt derzeit weit über 800 verschiedene Kryptowährungen (Stand September 2017). Welche Währungen ihr (aus meiner Sicht) genauer beobachten solltet, liste ich nachfolgend auf.

Die 5 wichtigsten Kryptowährungen

Die Liste der folgenden 5 digitalen Währungen basiert auf der Größe der Marktkapitalisierung.

Platz 1 – Bitcoin

Der unumstrittene Star unter den Kryptowährungen und ist in punkto Bekanntheitsgrad und Marktkapitalisierung mit weitem Abstand vorne. Aktuell sind 16,5 Mio. Bitcoins „geschürft“ und im Umlauf und bei einem Preis von ca. 4500 $ liegt die Marktkapitalisierung bei etwa fast 75 Mrd. $.

Platz 2 – Ethereum

Vom Gesamtvolumen her ist der Ether mit ca. 32,5 Mrd. $ noch weit hinter Bitcoins, aber im Handelsvolumen fast ebenbürtig. Auch der Preis ist mit aktuell 340 $ noch im Rahmen. Jedoch erfuhr der Ether seit Jahresanfang einen regelrechten Boom, da er im Januar noch mit 8 $ gehandelt wurde und somit jetzt das 40-fache kostet. Eine Besonderheit sind auch die sogenannten Smart Contracts, die ebenfalls im Ethereum-Netzwerk implementiert sind.

Platz 3 – Bitcoin Cash

Von 0 auf 3 – so kann man die Entstehung von dem Bitcoin-Ableger Bitcoin Cash beschreiben. Anfang August spaltet sich Bitcoin Cash von der Bitcoin-Blockchain ab. Jeder der Bitcoins hatte, besaß zu dem Zeitpunkt auch Bitcoin Cash und muss sich nun entscheiden, was er weiter benutzt. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwas über 10 Mrd. $.

Platz 4 – Ripple

Ripple hatte vor kurzem noch Platz 3 inne und liegt mit 8 Mrd. $ nun knapp hinter Bitcoin Cash. Ripple bietet in erster Linie einen Handelsplatz und das zugehörige Zahlungs-Netzwerk. Die Kryptowährung wird hier Ripples oder XRP genannt. Eine Besonderheit der Währung ist, dass diese nicht geschürft werden, sondern von der Gesellschaft Ripple Labs ausgegeben werden.

Platz 5 – Litecoin

Schon relativ weit abgeschlagen liegt Litecoin mit 4 Mrd. auf Platz 5, trotzdem ist der Coin für Anleger interessant. Der Litecoin basiert technisch auf dem Bitcoin-Mechanismus, jedoch werden hier Blöcke 4-mal schneller erzeugt, was sich in einer schnelleren Transaktionszeit niederschlägt.

Weitere interessante Kryptowährungen

Die folgenden Währungen sind von der Marktkapitalisierung eher untergeordnet, trotzdem sollte man sich diese mal anschauen:

Neo

Neo (oder vorher unter dem Namen Antshares bekannt) ist die erste OpenSource-Blockchain aus China. Neben der Währung an sich sind auch Verträge damit handelbar und Neo steht somit in Konkurrenz zu Ethereum.  Diese Verträge können mit unter anderem mit C# geschrieben werden und sind somit mit einer weit verbreiteten Sprache programmierbar.

Dash

Dash liegt derzeit auf Platz 7 der Marktkapitalisierung, aber es hat einen Vorteil gegenüber den anderen digitalen Währungen: hier werden mehrere einzelne Transaktionen vermischt und als eine Transaktion in die Blockchain gesteckt (stark vereinfacht erklärt). Dadurch werden die Transaktionen anonym und die Privatsphäre verbessert.

Fazit zu den Kryptowährungen

Welche Kryptowährung man kaufen und handeln möchte, ist letztendlich Geschmacksache und jeder muss für sich die passende Währung finden. Bei Bitcoin profitiert man von der starken Marktkapitalisierung und den vielfältigen Handelsmöglichkeiten, bei Ethereum stehen die Smart Contacts im Vordergrund und Dash garantiert (fast) anonymen Zahlungsverkehr. So hat jede Währung seine Eigenheiten, ein Blick auf die neuen Währungen lohnt sich aber allemal.

Noch was in eigener Sache: Um Bitcoins zu kaufen oder zu handeln, könnt ihr euch bei hier bei Coinbase anmelden. Über den Link erhaltet ihr (und ich) 8 € gratis beim ersten Kauf eurer Bitcoins. Probiert’s einfach mal aus und eventuell ist das der Startschuss zu einem kleinen Vermögen 😉 (P.S.:das ist keine Handelsaufforderung !)

Wer Ethereum handeln möchte, der findet Infos dazu hier.

Blockchain – Die Grundlage der Bitcoins

Liest man Artikel über die Kryptowährung Bitcoin kommt man unweigerlich auch mit dem Begriff Blockchain in Berührung. Eine genauere Erklärung darüber bleibt aber meistens aus. Da die Blockchain-Technologie die Grundlage der Bitcoins bildet, schadet es mit Sicherheit nicht, wenn man weiß, wie die Bitcoins verwaltet werden.

Die Idee hinter Bitcoin

Im derzeitigen Währungssystem laufen Transaktionen wie z.B. Geld überweisen über Banken ab. Die Rechner  sind nach außen hin abgeschottet und nicht für die Öffentlichkeit einsehbar. Die Daten liegen mehr oder weniger zentral bei der Bank. Dies ist gegenüber der Verwaltung der Bitcoins ein riesengroßer Unterschied. Transaktionen werden in einer dezentralen Datenbank über ein Peer-To-Peer-Netzwerk abgeglichen und  gespeichert. Das heißt, die Daten bzw. die Datenbank liegt auf vielen Rechner oder Servern.

Was ist die Blockchain ?

Am besten versteht man den Aufbau und die Funktionsweise der Blockchain an einem Beispiel einer Überweisung von Bitcoins zwischen zwei Personen. Um Bitcoins zu verwalten, braucht man zwingend eine Wallet. Wie man sich eine Wallet einrichtet und erste Bitcoins erwirbt, wurde schon in „Was ist ein Bitcoin Wallet“ erklärt. In der Wallet werden die eigenen Adressen verwaltet, die jeweils aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel bestehen. Die Adresse zum Empfang der Bitcoins wird aus dem öffentlichen Schlüssel mittels Hash-Funktion generiert, mit dem privaten Schlüssel verwaltet man seine Bitcoins. Nehmen wir an, dass John 2 Bitcoins an Jane senden möchte. Dazu gibt man in der Wallet die Empfänger-Adresse und den zu versendenden Betrag an. Zu diesen Ausgangsdaten wird noch eine Referenz hinzugefügt, woher Jane ihre Bitcoins hat und wo die Bitcoins hergekommen sind. Die Transaktion wird nun noch mit dem privaten Schlüssel signiert und an das Netzwerk versendet. Der erste Netzwerk-Knoten der diese Daten empfängt, prüft ob genügend Bitcoins zum versenden vorhanden sind, ob die Transaktion schon vorhanden ist und ob die Signatur gültig ist. Ist die Transaktion gültig, wird sie an soviel Knoten wie möglich weitergeleitet.

Wozu benötigt man das Mining ?

Durch das Mining werden Transaktionen in die Blockchain aufgenommen. Dazu sammeln die Mining-Netzwerkknoten mehrere Transaktionen und fassen diese in einem Block zusammen. Zu dem Transaktionsblock wird noch ein Zeitstempel, der Hash-Wert des vorangegangen Blocks und eine noch zu bestimmende Zahl, die Nonce genannt wird, mit abgespeichert. Auf dieses Datenpaket wird dann zweimal der SHA-256-Algorithmus angewendet. Dieser Hash-Wert muss kleiner als ein vorgegebener Wert sein. Ist der berechnete Wert größer als der vorgegebene Wert, erhöht der Mining-Knoten die Nonce. Und das solange, bis die Hash-Funktion einen Wert kleiner als der vorgegebene Wert ist. In der Regel wird ca. alle 10 Minuten ein gültiger Wert von den Minern gefunden. Falls dieser Wert abweicht, weil z.B. mehr Rechenleistung im Netz zur Verfügung steht, wird der vorgegebene Zielwert verkleinert. Dies geschieht durch eine größere Anzahl an benötigten Nullen am Anfang des gesuchten Hash-Wertes.

Vom Block zur Blockchain

Wenn ein Miner einen gültigen Block gefunden hat, veröffentlicht er diesen im Netzwerk. Im Gegensatz zum Finden eines gültigen Blocks ist das Überprüfen des Blocks für die anderen Teilnehmer eine leichte Aufgabe. Da in dem Block der Hash-Wert des Vorgängers enthalten ist, bildet sich so eine fortlaufende Kette von Blöcken, die Blockchain. Erst wenn der Block in die Blockchain aufgenommen wurde, ist die Transaktion und in dem Fall die Überweisung des Betrags abgeschlossen.

Blockchain_GueltigerBlock

Jetzt kann es aber vorkommen, dass zwei Miner zur gleichen Zeit einen gültigen Block finden. In diesem Fall verzweigt die Blockchain erstmal. Sobald ein Zweig aber länger wird als alle anderen, werden die kürzeren Zweige verworfen. Da fortlaufend Daten angehängt werden, wächst die Kette kontinuierlich an. Aktuell beträgt die Größe ca. 140 GB.

Blockchain: Verzweigung der Blockchain

Was bekommt man für das Minen?

Da das Finden von gültigen Blöcken eine rechenintensive Aufgabe ist, die für das Verwalten der Blockchain aber entscheidend ist, muss dafür ein Anreiz geschaffen werden. Zum einen erhalten die Miner einen kleinen Betrag als Transaktionsgebühr von dem Sender der Überweisung, zum anderen bekommen die Miner für jeden eingetragenen Block derzeit 12 Bitcoins. Diese Belohnung halbiert sich aber mit der Zeit und bei 21 Millionen geschürften Bitcoins ist damit Schluss, voraussichtlich wird das im Jahr 2140 passieren. Danach sollen die Transaktionen nur durch die Gebühren am Laufen erhalten werden.

Wer mit Bitcoins und Co starten möchte, empfehlen ich den Link zu dem Onlinehändler Coinbase. Mit Klick auf den Link erhältst du und ich 10 $ Rabatt bei Kauf von Bitcoins.

Wo und wie kann ich Ether kaufen ?

Unter den digitalen Währungen ist Bitcoin die bekannteste und populärste Variante. Mittlerweile gibt es viele Artikel (auch hier im Blog), die erklären wie man zu Bitcoins kommt und diese speichert. Die Popularität hat mit Sicherheit auch mit den rasanten Kursanstiegen zu tun.
BTC/EUR (Bitcoin / Euro) Währung Chart
Kursanbieter: Bitcoin.de

Da es im Moment einen regelrechten Hype um Bitcoins gibt, sollte man sich mal nach Alternativen umsehen.

Ether – Die Alternative

Bitcoin ist zwar derzeit noch die führende Kryptowährung, allerdings schickt sich Ethereum an, dies zu ändern. Ethereum ist wie Bitcoin ein verteiltes System, das auf einer eigenen Blockchain basiert und im Juli 2015 gestartet wurde. Das Zahlungsmittel wird hier Ether (ETH) genannt. Als Besonderheit gegenüber Bitcoin bietet das Ethereum-Netzwerk eine Plattform für die Verwaltung von Smart Contracts an. Wollt ihr Ether kaufen und aufbewahren, braucht ihr wie bei Bitcoins eine Wallet. Hier seht ihr eine kurze Auswahl an Wallets:

  • Coinbase: einer der größten Handelsplattformen mit eigener Online-Wallet. Nachteil hier ist, dass die privaten Keys nicht zugänglich sind und man an den Anbieter gebunden ist.
  • Jaxx: Gibt es als Desktop-Wallet und Mobile-Wallet für Windows, Linux und Mac. Ebenso sind Android und iOS-Versionen verfügbar. Hier werden die Schlüssel auf dem Gerät selbst gespeichert. Man kann hier nicht nur Ether sondern auch ein Vielzahl anderer Kryptowährungen verwalten.
  • MyEtherWallet: Sehr schnelle und einfache Einrichtung und es werden keine privaten Informationen und privaten Keys gespeichert.

Welche Wallet ihr für den Kauf der Ether nutzt, ist wohl eher Geschmacksache. Ich benutze derzeit die Jaxx-Wallet auf meinem iPhone und auf dem Mac. Es ist aber auch kein Problem mehrere Wallets zu nutzen und erhöht unter Umständen auch die Sicherheit, falls eine Wallet mal gehackt wurde.

Ether kaufen

Aber wie komme ich nun an meine ersten Ether?  Wenn ihr euch bei Coinbase registriert, müsst ihr noch durch den Verifizierungsprozess durch. Es wird die Handnummer per SMS überprüft und danach könnt ihr per Fotoupload des Personalausweises euch verifizieren lassen. Danach die Zahlungsmethode angeben und man kann die ersten Coins kaufen.

Eine Alternative stellt AnyCoin Direct dar. Hier kann man per Überweisung Ether kaufen und bekommt diese bei Zahlungseingang an seine Wallet transferiert. Bei einem Kaufauftrag gibt man die gewünschte Menge, seine Ether-Adresse und die Zahlungsart an.

Egal welchen Weg ihr wählt, die Coins sollten nach einer kurzen Zeit auf eurer Wallet sichtbar sein.

Wie bei allen Kryptowährungen unterliegt auch diese Währung starken Schwankungen. Ihr solltet also wirklich nur das Geld oder den Betrag investieren, das ihr auch bereit seid bis zum eventuellen Totalverlust zu verlieren. Auf der Gegenseite besteht aber auch die Möglichkeit überproportional starker Kurszuwächse. So hat sich der Ether-Kurs von Anfang des Jahres bis Stand heute (28. Juni 2017) um über 3000% gesteigert.




MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Prepaid-Kreditkarte im Vergleich

Vor einiger Zeit hatte ich in dem Artikel über die Bank N26 und das Eröffnen eines Bankkontos in unter 8 Minuten berichtet. Kurze Zeit später (hat bei mir 3 Tage gedauert) kam dann auch auf dem Postweg die zugehörige Prepaid-Kreditkarte. Aber was heisst eigentlich Prepaid-Kreditkarte oder Debit-Kreditkarte? Zahlungen können mit der Karte nur in der Höhe geleistet werden, die auch als Guthaben auf dem Konto vorhanden sind. Um mit der Prepaid-Kreditkarte zu zahlen, muss man also erstmal etwas auf das Girokonto überweisen. Ob das gut oder schlecht ist, das muss jeder selbst für sich beantworten. Auf jeden Fall hat man damit die volle Kostenkontrolle und ein negatives Konto ist nicht möglich.

N26 – Mastercard

Die Mastercard-Kreditkarte von N26 bietet folgende Vorteile:

  • Schufa wird nicht angefragt
  • keine Einrichtungsgebühr und keine monatlichen Gebühren
  • kostenloses Girokonto
  • keine Gebühren bei Zahlungen mit der Mastercard
  • kostenlose Bargeldabhebung in EUR auch im Ausland

Die Nachteile:

  • Nach 3 Bargeldabhebungen entstehen Kosten von 2 € je Abhebung
  • Abhebungen in Fremdwährungen kosten 1,7 % des Betrags

Es gibt dazu aber noch weitere Alternativen.

Fidor SmartCard

Die Mastercard von Fidor wurde von FocusMoney zur besten Karte ohne Jahresgebühr gewählt und bietet unter anderem:

  • Mastercard, Maestro und kontaktlose Bezahlfunktion PayPass in einer Karte
  • keine Grundgebühren
  • Bonus, falls keine Bargeldabhebung im Monat in Anspruch genommen wird
  • Keine Gebühren bei Transaktionen im In- und Ausland

Nachteil:

  • 2 € Kosten ab der 3. Abhebung am Geldautomat

Wer Bitcoins über bitcoin.de kaufen will, der kann sich mit diesem Konto, wie in dem Artikel „Was ist ein Bitcoin Wallet?“ beschrieben, direkt authentifizieren.

Keine Prepaid-Kreditkarte, aber keine Jahresgebühr

Wer eine „richtige“ Kreditkarte sucht, sollte sich mal die American Express Paybackcard anschauen.



Vorteile:

  • Konto wird am Monatsende abgerechnet (keine Prepaid-Karte)
  • Dauerhaft keine Jahresgebühr
  • Eine Zusatzkarte inklusive
  • PAYBACK Punkte werden bei Zahlung über die Kreditkarte gesammelt

Nachteile:

  • 4 % vom Betrag, mind. 5 €
  • bei Fremdwährung:  4 % vom Betrag, mind. 5 € zzgl. 2 %
  • Schufa-Auskunft

Günstige Visa-Karte

Möchte man eine Visa-Kreditkarte fährt man am Besten mit der Prepaid-Kreditkarte von der Wüstenrot Bank.

Vorteile:

  • 24x kostenlose Bargeldabhebung, danach 1,99 €
  • für unter 25-jährige keine keine Jahresgebühr
  • kostenloses Giro-Konto

Nachteile:

  • Schufa-Prüfung
  • 19 € Jahresgebühr
  • Bei Abhebung in Fremdwährung zzgl. 1,5 %

 

Prepaid-Kreidtkarte: Fazit

Wer eine zusätzliche günstige  Kreditkarte braucht, bekommt von fast allen Anbietern geeignete Produkte, die meistens ohne Jahresgebühr auskommen. Abstriche muss man fast immer bei Bargeldabhebungen machen. Dort werden immer nach wenigen Abhebungen Gebühren erhoben. Wer aber in Geschäften oder im Internet mit der Kreditkarte bezahlt, erhält  mit den vorgestellten Produkten eine günstige Alternative zur Überweisung oder Abbuchung vom Girokonto.

Zwischenstand: Mein Musterdepot im März

Nach den ersten 6 Wochen hier mal ein kleiner Zwischenstand meines Musterdepot im März. Die ersten Trades vom 20. Januar könnt ihr in meinem alten Artikel nachlesen. Vorher aber noch ein kurzes Update: am 28.02. wurden noch 30 Aktien der Firma Apple zum Preis von 129,37 € gekauft. Damit sind nun folgende Unternehmen im Musterdepot im März enthalten:

  1. Apple Inc. (WKN: 865985)
  2. Caterpillar Inc. (WKN: 850598)
  3. Cisco Systems Inc. (WKN: 878841)
  4. Netflix Inc. (WKN: 552484)
  5. SAP (WKN: 716460)
  6. Verizon Communications Inc. (WKN: 868402)

Absoluter Spitzenreiter ist derzeit Cisco mit einem Aufschlag von fast 15%. Dahinter folgen SAP (4,85 %) und Netflix (3,3 %). Die Apple-Aktien sind mit ca. 1,5% nur gering gestiegen, allerdings ja auch erst seit 1 Woche im Musterdepot. Die beiden „Sorgenkinder“ sind im Moment Caterpillar mit einem Abschlag von 1,9 % bzw. Verizon mit fast 4%.

In der Gesamtbilanz steht einem Kaufwert von 15.133,61 € ein Depotwert von 15.569,96 € gegenüber. Differenz ist somit +436,35 € / +2,88%. Im Vergleich zum DAX hänge ich etwas der Performance nach, denn der stieg vom 20. Januar bis jetzt um ca. 3,5% an. Etwas schlechter sieht der Vergleich gegen den Dow Jones aus, der stieg um 5,1%. 

Musterdepot im März: Die Aussichten

Aktuell und in den kommenden Monaten stehen eine Menge an Unternehmenszahlen an. Ich werde daher in nächster Zeit etwas recherchieren und eventuell Werte austauschen. An freien Barreserven stehen ja auch noch knapp 5000 € zur Verfügung und vielleicht kommt noch eine Position hinzu. Das Update bekommt ihr dann hier auf dem Blog mitgeteilt. Generell bin ich aber zuversichtlich, dass es mit Cisco, SAP und vor allem Netflix weiter bergauf geht. Apple hat im 1. Quartalsbericht ein Rekordergebnis gemeldet, das mich ehrlicherweise etwas überrascht hat. Das das iPhone 7 so gut läuft, hätte ich nicht erwartet. Da meiner Ansicht nach die iPad-Palette und Mac-Linie beim nächsten Apple-Event neu vorgestellt werden, wird sich damit auch noch Umsatzmäßig einiges tun. Und dann soll ja im Herbst das neue iPhone 8, oder wie es auch immer heißen soll, vorgestellt werden. Von daher traue ich Apple einiges an Umsatz und Gewinn zu, naja der Gewinn bzw. die Marge an den Geräten war ja schon immer sehr gut.

Bankkonto in 8 Minuten eröffnen

Ein Bankkonto in 8 Minuten eröffnen ? Funktioniert das wirklich ? Da ich mir für meine Online-  und Blog-Aktivitäten ein separates Konto anlegen wollte, bin ich auf das Fintech-Unternehmen N26 gestoßen. Es wird von der Firma her mit einem Smartphone optimiertem Bankkonto geworben, also genau das Richtige für mich. Ob’s wirklich nur 8 Minuten von Anmeldung bis Freischaltung dauert ? Hier der Test.

Die Zeit läuft

Per Laptop wird die Seite von N26 aufgerufen und es erwartet einen schon gleich den Button zur Kontoeröffnung. Nach dem Klick kommen zwei Eingabefelder für email-Adresse und Herkunftsland. Also los: 00:00 min – die Zeit startet ab jetzt.

In den nächsten Seiten muss man die Handnummer  und persönlichen Daten, die auf dem Personalausweis angeben sind, in die entsprechenden Felder eintragen. Danach wird noch ein Passwort angegeben, mit dem man sich in der App oder auf der Webseite einloggt.

Hat man alle Daten eingetragen, bekommt man eine eMail mit den rechtlichen Dokumenten an die angegeben Adresse geschickt. Den darin angegebenen Link zur Bestätigung der Adresse und Erhalt der Dokumente anklicken und der erste Teil ist geschafft.

Identifizierung per VideoChat

Um sich gegenüber N26 zu identifizieren, kann man zwischen dem „normalen“ Gang per PostIdent-Verfahren oder per Video-Chat wählen. Der Video-Chat erfolgt entweder über den PC + Webcam oder über ein Smartphone mit der entsprechenden App. Da mein Handy über die bessere Kamera verfügt, entschied ich mich für diese Alternative. Also App aus dem Appstore laden, installieren und starten.

Kurzer Blick auf die Stopp-Uhr -> 5:34 Minuten.

Nach dem Start wird einem angezeigt, welche Voraussetzungen für einen Reibungslosen Ablauf sichergestellt sein müssen:

  • Personalausweis vorhanden
  • Gute Lichtverhältnisse
  • WLAN

Alles ok, Anruf wird gestartet. Zuerst war ich in der Warteschlange, 2 Kunden waren vor mir. Dann ein Verbindungsabbruch. Also nochmal starten. Wieder Warteschlange und kurze Zeit später erneut ein Verbindungsabbruch.

Doch keine Online-Eröffnung?

So langsam freunde ich mich mit dem Gang zur Post an, um meine Identität bestätigen zu lassen. Noch ein Versuch. Diesmal komme ich direkt durch und werde von einer Mitarbeiterin begrüsst und nach der Sprache gefragt. Die Dame im Video-Chat fragt nach meinem Namen und der Mobilfunknummer. Dann muss ich mich von meiner besten Seite zeigen, denn es wird über die Frontkamera ein Bild von mir gemacht. Im Anschluss wird die Rückkamera des Handys über die App aktiviert. Nun wird die Vorderseite des Ausweis fotografiert und ich muss den Perso seitlich kippen, damit die Mitarbeiterin die Sicherheitsmerkmale feststellen kann. Nach der Vorderseite ist dann die Rückseite dran. Hier das gleiche Spiel. Nachdem alles geklappt hat, muss ich noch die Personalausweisnummer auf der Vorderseite vorlesen. Bis hierher war’s echt einfach und als vorletzten Schritt bekommt man einen Sicherheitscode per SMS geschickt. Den Code tippt man in der App ein und dann werden die Daten von der N26-Mitarbeiterin abgeglichen. Gefühlt ist das der längste Punkt bei der Eröffnung. Kurze Zeit später wird die Kontoeröffnung bestätigt.

Fertig nach 11:16 Minuten.

Das ist sehr schnell und wenn man die Zeit abzieht, die ich für den App-Download benötigt habe oder alles direkt über das Smartphone gemacht hätte, dann wäre ich wirklich unter den 8 Minuten geblieben.

Erste Eindrücke

Ab jetzt kann man sich per App oder Webbrowser in das neu angelegte Bankkonto einloggen. Die Oberfläche sieht sehr aufgeräumt und strukturiert aus. Ein Banner zeigt mir an, dass ich noch meine Kreditkarte aktivieren muss. Die schickt mir N26 in den nächsten Tagen zu. Alles in Allem ist der Eröffnungsprozess sehr einfach und funktioniert wirklich gut. Über die Praxistauglichkeit meines neuen  Bankkontos berichte ich dann in den nächsten Wochen einmal.

Finanzen: Mein Musterdepot

In Amerika ist seit dem 20. Januar ein neuer Präsident im Amt. Was bedeutet das für die Wirtschaft? Es gab ja vorab schon große Versprechen, dass neue Arbeitsplätze entstehen und im Inland investiert werden soll. Daher habe ich mich entschlossen, mal ein Musterdepot bei Comdirect aufzulegen und hier meine An- bzw. Verkäufe mitzuteilen. Als Regel habe ich mir auferlegt, dass min. 70% der Aktien aus amerikanischen Unternehmen bestehen muss und  das Startkapital beträgt 20.000 €.

Noch ein Hinweis: Dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung und stellt keinerlei Handelsempfehlung oder Aufforderung für eure Finanzen dar. Verwendung erfolgt auf eigene Gefahr!

Mein Musterdepot:

Caterpillar: Trump will in die nach seiner Sicht maroden Infrastruktur investieren, daher nehme ich Caterpillar mit auf, da sich Investitionen im Straßenbau darauf positiv auswirken sollten. Außerdem bietet die Aktie eine solide Dividende von erwarteten 3,26%

Cisco Systems: Dieser Wert wurde auf Basis der „Dogs of the Dow Low Five“-Strategie ausgewählt. Dabei werden die 10 stärksten Aktien aufgrund der Dividende ausgesucht und von denen dann die 5 Unternehmen, die sich am schlechtesten im letzten Jahr entwickelt haben.

Netflix: Netflix hat erneut die wichtige Anzahl an Abonnenten erhöhen können und damit die Erwartungen wieder übertroffen. Weiteres Wachstum wird vom Unternehmen in Aussicht gestellt und ist damit ein Invest auf jeden Fall wert.

Verizon: Wie Cisco ist auch Verizon ein Kandidat in der Dog-Liste. Am vor Dienstag werden die Zahlen bekanntgegeben und ich hoffe mal auf einen langfristigen Anstieg über 50 €.

 

Das waren die ersten 4 Trades zum Beginn meines Musterdepots. Mit den 4 Käufen wurden 8694,55 € investiert und die Orderkosten belaufen sich auf  41,57 €. Somit ergibt sich ein freies Kapital von 11.263,88 €. Ein Update gibt’s dann jede Woche. Wer nicht warten will, kann mein Depot aber auch jederzeit online anschauen.

Hier noch der Link zum Blog-Depot.

Beitragsbild von Pixabay.

© 2017 Michael Gerhardy

Theme von Anders NorénHoch ↑

Blogverzeichnis - Bloggerei.de TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste