Online Archive - Michael Gerhardy

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Diese 8 Instagram Apps braucht ihr

Keine Frage: Instagram boomt zur Zeit und kein anderes soziales Netzwerk wächst momentan so stark. Noch Anfang Dezember 2016 zählten ca. 600 Millionen Nutzer zum Bilder-Netzwerk, mittlerweile hat man die 700 Millionen User hinter sich gelassen. Aber was braucht man, um gute Bilder zu posten? Und welche Instagram Apps helfen dabei? Hier 8 interessante Apps in Verbindung mit Instagram:

Apps zur Video- und Bildbearbeitung

#1: Layout from Instagram

Möchte man mehrere Bilder zu einer Collage zusammenstellen, ist Layout genau die richtige App. Es gibt hier nicht viel einzustellen, aber genau das ist auch der Vorteil. Bilder auswählen, Layout festlegen, Fertig. Die App macht genau das, was sie soll und das mit einer einfachen Bedienung.

#2: VSCO Cam

Meistens möchte man seinen Schnappschuss noch etwas nachbearbeiten, bevor man ihn auf Instagram postet. Das Tool VSCO bietet vielen Möglichkeiten der Nachbearbeitung und stellt eine Vielzahl vorgefertigter Filter zur Verfügung. Weitere fertige Filterpakete können bei Bedarf per In-App nachgekauft werden. Des Weiteren kann man direkt aus der App fotografieren oder bestehende Bilder importieren. Für jeden (Hobby)-Fotograf ist diese App Pflicht.

#3: Hyperlapse

Mit der App Hyperlapse von Instagram kann man einfach Zeitraffer-Videos drehen. Zum Start gibt’s eine kleine Einführung und dann kann es schon los gehen. Wenn das Video mit der App aufgenommen wurde, kann man im Anschluss die Abspiel-Geschwindigkeit (bis das 12-fache) festlegen. Außerdem bietet die Software eine automatische Bildstabilisierung um die Aufnahme professioneller wirken zu lassen.

#4: Boomerang

Bei Boomerang handelt sich um ein Tool, welches beim Start für einen kurzen Zeitraum in kurzen Abständen Einzel-Bilder schießt und diese dann als eine Art GIF-Grafik zusammensetzt. Dieses GIF wird dann vor- und rückwärts abgespielt. Das so entstandene Video kann man direkt aus der App auf Instagram hochladen.

Apps für die Planung

#5: WhenToPost

Wann das Foto bzw. der Beitrag in Instagram gepostet wird, ist extrem wichtig. Damit man eine hohe Reichweite im Netzwerk erzielt und somit die Chance auf Likes und Kommentare, sollte man sich an bestimmte Zeiten halten. Die App WhenToPost analysiert den eigenen Account und zeigt dann für den jeweiligen Wochentag die besten 3 Zeiten an um ein Bild zu posten. Möchte man detailliertere Zeiten und Analysen kann man diese per InApp-Kauf dazu buchen.

#6: Planoly

Wenn man regelmäßig Beiträge posten möchte, plant man diese besser schon im Voraus. Dies geht besonders gut mit Planoly. Hier ordnet man die gewünschten Bilder einfach dem Wochentag und einer Uhrzeit zu, schreibt den Text und fügt die Hashtags hinzu. Die App erinnert einen dann zum festgelegten Zeitpunkt den Post abzusetzen (ein automatisches Posten wird nicht ausgeführt). Die App zeigt zudem auch an, wie und in welcher Reihenfolge die Bilder in der Historie angezeigt werden. Des Weiteren werden in der App auch verschiedene Statistiken angezeigt, z.B. die Bilder mit den meisten Likes oder den meisten Kommentaren.

#7: TagsForLikes

Damit die Bilder auch gefunden werden, ist es wichtig, die richtigen Tags zu werden. Damit man sich nicht selbst die Mühe machen muss, kann man TagsForLikes zu Rate ziehen. Hier klickt man sich seine Hashtags aus vorgefertigten Listen zusammen und fügt die dann in seinem Post ein. So muss man sich nicht immer die Finger in der Instagram-App wund tippen.

 

Apps für die Account-Analyse

#8: Instareport

Die App Instareport analysiert euren Instagram-Account und zeigt alle wichtigen Kennzahlen übersichtlich da. So seht ihr z.B. wer euch neu folgt oder wer euch nicht mehr folgt. So behaltet ihr den Überblick über eure Follower. Die App ist in der Grundversion kostenlos, wer weitere Analysepakete braucht (Auswertungen zu Likes, Kommentaren oder „wer hat mein Profil angesehen“), muss diese dann aber per In-App-Kauf extra bezahlen.

Fazit zu den Instagram Apps

Für die ersten Posts im Instagram-Netzwerk gibt es eine Vielzahl an kostenlosen Instagram Apps, mit denen man professionell Bilder und Videos bearbeiten und danach online stellen kann. Auch mit den Analyse- und Planungstools kommt man eine zeitlang gut aus. Wenn dann die Zahl der Nutzer steigt und man regelmäßig Beiträge erstellt und seine Follower tracken möchte, kommt man wohl irgendwann nicht mehr um den Kauf von Vollversionen oder zusätzlichen Funktionen in der App herum.

Ich selbst benutze auch diese Tools und würde mich über einen Besuch auf meiner Instagram-Seite freuen !

 

VPN auf iPad einrichten und nutzen

Warum sollte ich ein VPN auf meinem iPad benutzen? Jeder, der sich im Internet bewegt, hinterlässt dabei unweigerlich Spuren. Über seine IP-Adresse, die man bei der Einwahl ins Netz bekommt, ist man eindeutig identifizierbar. Außerdem ist die Verbindung in den meisten Fällen nicht verschlüsselt und kann somit abgehört/mitgelesen werden. Gerade wenn man sich z.B. im Flughafen oder bei Starbucks in das kostenlose WiFi einlogt, können die Daten abgefangen werden. Auch vom Homeoffice aus kann man sich so vom „unsicheren“ zuhause  ins „sichere“ Firmennetzwerk einwählen. Hier hilft eine verschlüsselte VPN-Verbindung.

Wie funktioniert VPN

Das eigene Gerät baut eine IP-basierte Verbindung zu einem VPN-Server auf. Über diese Verbindung, auch Tunnel gennant, werden die Anfragen verschlüsselt übertragen. Der Server nimmt diese Anfragen an und leitet sie mit einer anderen IP-Adresse weiter. Da der VPN-Provider die eigen IP-Adresse sieht, ist es natürlich wichtig, dass diese nicht mitgeloggt wird oder irgendwie zugeordnet werden kann. Aus diesem Grund kann mit einer VPN-Verbindung auch das Geoblocking umgehen, da z.B. die Anfrage an einen Streamingdienst aus dem Land kommt, wo der VPN-Server steht. Generell ist die Verbindungsgeschwindigkeit  relativ hoch, da man sich direkt mit dem Server verbindet und nicht wie z.B. bei TOR eine Reihe an Proxy-Server dazwischen geschaltet werden.

VPN auf iPad: Verbindung zum Server

Derzeit nutze ich den VPN-Service von hide.me. Das Unternehmen bietet 3 Tarife an: einen Free-Tarif, einen Plus-Tarif (4,16 €/Monat) und einen Premium-Tarif (9,16 €/Monat). Im Free-Tarif ist nur eine gleichzeitige Verbindung möglich, die Bandbreite ist eingeschränkt, es stehen nur 3 Server-Standorte zur Verfügung und das Datenvolumen ist auf 2 GB begrenzt. Da ich den VPN-Zugang nicht dauerhaft nutze, reicht mir der Free-Tarif aus. Auch die Geschwindigkeit ist für meine Anwendungen ausreichend.

 

VPN auf iPad nutzen

Die VPN-Einrichtung von hide.me ist relativ einfach. Das Unternehmen bietet für alle erdenklichen Betriebssysteme eine Client-Software an. Diese reicht von den aktuellen Windows-Versionen über Mac OS bis hin zu Linux/Ubuntu. Für mobile Geräte erhält man neben iPhone- bzw. iPad-Apps auch Software für Android, Windows Phone und Blackberry. Wer die Client-Software nicht nutzen möchte, kann sich den Zugang aber auch manuell einrichten. Unterstützt werden je nach Tarif Protokolle wie IKEv2, Cisco IPsec (IPsec IKEv1), L2TP/IPsec und PPTP.

Bankkonto in 8 Minuten eröffnen

Ein Bankkonto in 8 Minuten eröffnen ? Funktioniert das wirklich ? Da ich mir für meine Online-  und Blog-Aktivitäten ein separates Konto anlegen wollte, bin ich auf das Fintech-Unternehmen N26 gestoßen. Es wird von der Firma her mit einem Smartphone optimiertem Bankkonto geworben, also genau das Richtige für mich. Ob’s wirklich nur 8 Minuten von Anmeldung bis Freischaltung dauert ? Hier der Test.

Die Zeit läuft

Per Laptop wird die Seite von N26 aufgerufen und es erwartet einen schon gleich den Button zur Kontoeröffnung. Nach dem Klick kommen zwei Eingabefelder für email-Adresse und Herkunftsland. Also los: 00:00 min – die Zeit startet ab jetzt.

In den nächsten Seiten muss man die Handnummer  und persönlichen Daten, die auf dem Personalausweis angeben sind, in die entsprechenden Felder eintragen. Danach wird noch ein Passwort angegeben, mit dem man sich in der App oder auf der Webseite einloggt.

Hat man alle Daten eingetragen, bekommt man eine eMail mit den rechtlichen Dokumenten an die angegeben Adresse geschickt. Den darin angegebenen Link zur Bestätigung der Adresse und Erhalt der Dokumente anklicken und der erste Teil ist geschafft.

Identifizierung per VideoChat

Um sich gegenüber N26 zu identifizieren, kann man zwischen dem „normalen“ Gang per PostIdent-Verfahren oder per Video-Chat wählen. Der Video-Chat erfolgt entweder über den PC + Webcam oder über ein Smartphone mit der entsprechenden App. Da mein Handy über die bessere Kamera verfügt, entschied ich mich für diese Alternative. Also App aus dem Appstore laden, installieren und starten.

Kurzer Blick auf die Stopp-Uhr -> 5:34 Minuten.

Nach dem Start wird einem angezeigt, welche Voraussetzungen für einen Reibungslosen Ablauf sichergestellt sein müssen:

  • Personalausweis vorhanden
  • Gute Lichtverhältnisse
  • WLAN

Alles ok, Anruf wird gestartet. Zuerst war ich in der Warteschlange, 2 Kunden waren vor mir. Dann ein Verbindungsabbruch. Also nochmal starten. Wieder Warteschlange und kurze Zeit später erneut ein Verbindungsabbruch.

Doch keine Online-Eröffnung?

So langsam freunde ich mich mit dem Gang zur Post an, um meine Identität bestätigen zu lassen. Noch ein Versuch. Diesmal komme ich direkt durch und werde von einer Mitarbeiterin begrüsst und nach der Sprache gefragt. Die Dame im Video-Chat fragt nach meinem Namen und der Mobilfunknummer. Dann muss ich mich von meiner besten Seite zeigen, denn es wird über die Frontkamera ein Bild von mir gemacht. Im Anschluss wird die Rückkamera des Handys über die App aktiviert. Nun wird die Vorderseite des Ausweis fotografiert und ich muss den Perso seitlich kippen, damit die Mitarbeiterin die Sicherheitsmerkmale feststellen kann. Nach der Vorderseite ist dann die Rückseite dran. Hier das gleiche Spiel. Nachdem alles geklappt hat, muss ich noch die Personalausweisnummer auf der Vorderseite vorlesen. Bis hierher war’s echt einfach und als vorletzten Schritt bekommt man einen Sicherheitscode per SMS geschickt. Den Code tippt man in der App ein und dann werden die Daten von der N26-Mitarbeiterin abgeglichen. Gefühlt ist das der längste Punkt bei der Eröffnung. Kurze Zeit später wird die Kontoeröffnung bestätigt.

Fertig nach 11:16 Minuten.

Das ist sehr schnell und wenn man die Zeit abzieht, die ich für den App-Download benötigt habe oder alles direkt über das Smartphone gemacht hätte, dann wäre ich wirklich unter den 8 Minuten geblieben.

Erste Eindrücke

Ab jetzt kann man sich per App oder Webbrowser in das neu angelegte Bankkonto einloggen. Die Oberfläche sieht sehr aufgeräumt und strukturiert aus. Ein Banner zeigt mir an, dass ich noch meine Kreditkarte aktivieren muss. Die schickt mir N26 in den nächsten Tagen zu. Alles in Allem ist der Eröffnungsprozess sehr einfach und funktioniert wirklich gut. Über die Praxistauglichkeit meines neuen  Bankkontos berichte ich dann in den nächsten Wochen einmal.

© 2017 Michael Gerhardy

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