Raspberry Pi Archive - Michael Gerhardy

Schlagwort: Raspberry Pi

openHAB 2 auf dem Raspberry Pi

Die Beschreibung basiert auf der englischen Version von openHAB2. Um openHAB 2 auf dem Raspberry Pi zu installieren, muss man zuerst den Repository Key zum Paketmanager hinzufügen:

wget -qO – ‚https://bintray.com/user/downloadSubjectPublicKey?username=openhab‘ | sudo apt-key add –

Falls der Befehl erfolgreich ausgeführt wird, bekommt man es mit OK in der Konsole bestätigt. Danach gibt man über die Source List an, welches Release die Paketverwaltung benutzen soll. Hier kann man zwischen 3 Quellen wählen:

Official/Stable Release:

Hier liegt der offiziell freigegebene und getestete Stand. Mit folgendem Befehl wird die Quelle zur Paketverwaltung hinzugefügt.

echo ‚deb http://dl.bintray.com/openhab/apt-repo2 stable main‘ | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/openhab2.list

 

Beta

Wer neue Funktionen, die noch in der Test- bzw. Beta-Phase sind, ausprobieren will, der fügt folgende Quelle hinzu.

echo ‚deb http://dl.bintray.com/openhab/apt-repo2 testing main‘ | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/openhab2.list

 

Snapshot

Hier werden fast täglich Neuerungen zu Entwicklungszwecken freigegeben, allerdings kann diese Version nicht stabil laufen und dient nur zu Testzwecken. Für den produktiven Einsatz ist diese Version nicht gedacht.

echo ‚deb http://openhab.jfrog.io/openhab/openhab-linuxpkg unstable main‘ | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/openhab2.list

 

Hat man die gewünschte Version in die Liste eingetragen, muss der Paketmanager die Änderungen übernehmen und sich updaten.

sudo apt-get update

Wenn die Liste erfolgreich aktualisiert wurde, kann man openHAB2 auf dem Raspberry Pi bequem mit dem Befehl

sudo apt-get install openhab2

installieren. In der Konsole sollte dann folgendes stehen:

openHAB 2 auf dem Raspberry Pi: apt-get install

Normalerweise werden die verschiedenen Addons bei Bedarf nachinstalliert. Sollte der Raspberry nach der Installation nicht mit dem Internet verbunden werden, können alle Addons direkt installiert werden. Dazu muss man folgenden Befehl ausführen

sudo apt-get install openhab2-addons

openHAB starten

Damit openHAB2 nach einem Neustart des Systems wieder von selbst startet, muss das dem Programm systemd mitgeteilt werden.

sudo systemctl start openhab2.service

sudo systemctl status openhab2.service

sudo systemctl daemon-reload

sudo systemctl enable openhab2.service

Ausgabe in der Konsole:

Noch ein Hinweis: Damit openHAB2 startet, muss eine aktuelle Java-Version installiert sein. Falls dies nicht der Fall ist, kann Java wie folgt installiert werden.

sudo aptget install oraclejava8jdk

Der erste Start dauert mit bis zu 15 Minuten relativ lange. Ist das System gestartet, kann man mit einem Browser unter der Adresse http://Name_des_Raspberry:8080 auf die Weboberfläche zugegriffen werden. Möchte man das System im Laufe der Zeit upgraden, kann man das mit

sudo apt-get update

sudo apt-get upgrade

erledigen.

Die Config-Dateien für das Setup findet man unter folgenden Verzeichnissen:

openHAB application/usr/share/openhab2
 Additional add-on files /usr/share/openhab2/addons
Site configuration /etc/openhab2
 Log files/var/log/openhab2
 Userdata like rrd4j databases /var/lib/openhab2
 Service configuration /etc/default/openhab2

 

Fazit: openHAB 2 auf dem Raspberry Pi

Über die Paketverwaltung kann man in kurzer Zeit und mit wenigen Befehlen problemlos openHAB2 auf dem Raspberry Pi installieren. Auch ein Upgrade zu späterem Zeitpunkt gestaltet sich über die Paketverwaltung sehr einfach. Alles in allem können sich so auch unerfahrene Anwender einen kleinen Server zur Hausautomatisierung einrichten. Wie Raspian auf den Raspberry kommt, könnt ihr hier nachlesen.

Raspberry Pi 3 Model B: Rasbian installieren

Der Raspberry Pi ist ein Einplatinen-Computer und mittlerweile seit Februar 2016 in der Version 3 verfügbar. Auf der kreditkartengroßen Platine arbeitet ein SoC von Broadcom und die CPU basiert auf der  64bit-ARMv8-Architektur. Die wahrscheinlich auffallendsten Neuerungen sind das WLAN-Modul und das Bluetooth-Modul nach dem Low-Energy-Standard 4.1.

Für den Preis von ca. 40 € bei Amazon bekommt man also schon eine Menge Hardware. Zusätzlich benötigt man noch ein Netzteil und eine SD-Karte, auf der man Rasbian installieren kann. Aktuell verwende ich die SanDisk 32GB.

Rasbian installieren: Schritt für Schritt

Bevor man sich an den Raspberry Pi macht, muss man erst an seinen Desktoprechner. Ladet von der offiziellen Raspberry Pi Seite das Rasbian-Image herunter. Je nach Einsatzzweck muss man sich zwischen der Rasbian Jessie Lite Version oder der „Pixel“ Version entschieden. Wenn man nur eine Standalone-Server ohne Desktop-Umgebung betreiben möchte, reicht die Lite-Version aus. In der „Pixel“-Variante bekommt man neben einer grafischen Oberfläche noch Sonic Pi, Mathematica und vieles mehr. In dem heruntergeladenen ZIP-File findet man eine Image-Datei (1,44 GB bzw. 4 GB), in meinem Fall lautet die 2017-02-16-raspbian-jessie-lite.img.

Rasbian über Terminal installieren

Am schnellsten bearbeitet man die SD-Karte über das Terminal. Beim Mac öffnet man mit cmd+Leertaste ein Suchfenster und tippt dort „Terminal“ ein. Mit Drücken der Eingabetaste öffnet sich dann ein Terminalfenster. Im Terminal gibt man zuerst den Befehl diskutil list ein. In meinem Fall sieht man unter /dev/disk0/ die aktuell verbaute interne Festplatte. Danach steckt man die SD-Karte in den Rechner und führt wieder diskutil list aus. Nun sollte eine zusätzliche „Festplatte“ mit der Größe der Karte angezeigt werden, bei mir mit /dev/disk1/ und 31.9 GB.

Raspbian installieren: SD vorbereiten

Die SD-Karte wird jetzt mit dem Befehl diskutil unmountDisk /dev/disk[Nummer] ausgehängt (in dem Beispiel also mit „diskutil unmountDisk /dev/disk1″). Als Rückmeldung erhält man :“Unmount of all volumes on disk1 was successful“. Der nächste Schritt kopiert die Image-Daten auf die SD-Karte und sollte dementsprechend sorgfältig ausgeführt werden. Dazu wird das Programm dd verwendet und über die Konsole mit sudo dd bs=1m if=~/Desktop/2017-02-16-raspbian-jessie-lite.img of=/dev/rdisk[n]. Mit [n] gibt man wie vorher erwähnt die Nummer eurer Karte an, in meinem Fall also rdisk1. Wenn man Return drückt, wird das Admin-Passwort abgefragt und es fängt das Kopieren an. In der Konsole passiert dann längere Zeit nichts. Nach ein paar Minuten sollte der Vorgang abgeschlossen sein und ihr solltet ein Meldung bekommen, wie viele Bytes kopiert worden sind.

Raspbian installieren mit dd

Jetzt noch die SD-Karte mit diskutil eject /dev/disk1 auswerfen und danach die Karte aus dem Slot entfernen. Die Karte ist nun bootfähig und kann nun zur Installation auf dem Pi verwendet werden. Das war der Teil von „Rasbian installieren“ am PC.

Rasbian installieren: Raspberry Pi starten

Bevor der Raspberry mit dem Netzteil versorgt wird, sollte man zuerst auf jeden Fall die SD-Karte und dann Keyboard, Maus, Ethernet und Monitor anschließen. Wird das Netzteil angeschlossen, beginnt der Raspberry Pi mit dem Brotvorgang. Die Einrichtung erfolgt dann menügeführt über den Bildschirm oder per SSH-Verbindung.

© 2017 Michael Gerhardy

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