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Welche Kryptowährungen gibt es ?

Wenn man sich über Kryptowährungen unterhält, dann bringen die meisten Menschen das Thema mit Bitcoins in Verbindung. Dabei ist der Bitcoin nur einer unter vielen digitalen Währungen. Es gibt derzeit weit über 800 verschiedene Kryptowährungen (Stand September 2017). Welche Währungen ihr (aus meiner Sicht) genauer beobachten solltet, liste ich nachfolgend auf.

Die 5 wichtigsten Kryptowährungen

Die Liste der folgenden 5 digitalen Währungen basiert auf der Größe der Marktkapitalisierung.

Platz 1 – Bitcoin

Der unumstrittene Star unter den Kryptowährungen und ist in punkto Bekanntheitsgrad und Marktkapitalisierung mit weitem Abstand vorne. Aktuell sind 16,5 Mio. Bitcoins „geschürft“ und im Umlauf und bei einem Preis von ca. 4500 $ liegt die Marktkapitalisierung bei etwa fast 75 Mrd. $.

Platz 2 – Ethereum

Vom Gesamtvolumen her ist der Ether mit ca. 32,5 Mrd. $ noch weit hinter Bitcoins, aber im Handelsvolumen fast ebenbürtig. Auch der Preis ist mit aktuell 340 $ noch im Rahmen. Jedoch erfuhr der Ether seit Jahresanfang einen regelrechten Boom, da er im Januar noch mit 8 $ gehandelt wurde und somit jetzt das 40-fache kostet. Eine Besonderheit sind auch die sogenannten Smart Contracts, die ebenfalls im Ethereum-Netzwerk implementiert sind.

Platz 3 – Bitcoin Cash

Von 0 auf 3 – so kann man die Entstehung von dem Bitcoin-Ableger Bitcoin Cash beschreiben. Anfang August spaltet sich Bitcoin Cash von der Bitcoin-Blockchain ab. Jeder der Bitcoins hatte, besaß zu dem Zeitpunkt auch Bitcoin Cash und muss sich nun entscheiden, was er weiter benutzt. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwas über 10 Mrd. $.

Platz 4 – Ripple

Ripple hatte vor kurzem noch Platz 3 inne und liegt mit 8 Mrd. $ nun knapp hinter Bitcoin Cash. Ripple bietet in erster Linie einen Handelsplatz und das zugehörige Zahlungs-Netzwerk. Die Kryptowährung wird hier Ripples oder XRP genannt. Eine Besonderheit der Währung ist, dass diese nicht geschürft werden, sondern von der Gesellschaft Ripple Labs ausgegeben werden.

Platz 5 – Litecoin

Schon relativ weit abgeschlagen liegt Litecoin mit 4 Mrd. auf Platz 5, trotzdem ist der Coin für Anleger interessant. Der Litecoin basiert technisch auf dem Bitcoin-Mechanismus, jedoch werden hier Blöcke 4-mal schneller erzeugt, was sich in einer schnelleren Transaktionszeit niederschlägt.

Weitere interessante Kryptowährungen

Die folgenden Währungen sind von der Marktkapitalisierung eher untergeordnet, trotzdem sollte man sich diese mal anschauen:

Neo

Neo (oder vorher unter dem Namen Antshares bekannt) ist die erste OpenSource-Blockchain aus China. Neben der Währung an sich sind auch Verträge damit handelbar und Neo steht somit in Konkurrenz zu Ethereum.  Diese Verträge können mit unter anderem mit C# geschrieben werden und sind somit mit einer weit verbreiteten Sprache programmierbar.

Dash

Dash liegt derzeit auf Platz 7 der Marktkapitalisierung, aber es hat einen Vorteil gegenüber den anderen digitalen Währungen: hier werden mehrere einzelne Transaktionen vermischt und als eine Transaktion in die Blockchain gesteckt (stark vereinfacht erklärt). Dadurch werden die Transaktionen anonym und die Privatsphäre verbessert.

Fazit zu den Kryptowährungen

Welche Kryptowährung man kaufen und handeln möchte, ist letztendlich Geschmacksache und jeder muss für sich die passende Währung finden. Bei Bitcoin profitiert man von der starken Marktkapitalisierung und den vielfältigen Handelsmöglichkeiten, bei Ethereum stehen die Smart Contacts im Vordergrund und Dash garantiert (fast) anonymen Zahlungsverkehr. So hat jede Währung seine Eigenheiten, ein Blick auf die neuen Währungen lohnt sich aber allemal.

Noch was in eigener Sache: Um Bitcoins zu kaufen oder zu handeln, könnt ihr euch bei hier bei Coinbase anmelden. Über den Link erhaltet ihr (und ich) 8 € gratis beim ersten Kauf eurer Bitcoins. Probiert’s einfach mal aus und eventuell ist das der Startschuss zu einem kleinen Vermögen 😉 (P.S.:das ist keine Handelsaufforderung !)

Wer Ethereum handeln möchte, der findet Infos dazu hier.

Blockchain – Die Grundlage der Bitcoins

Liest man Artikel über die Kryptowährung Bitcoin kommt man unweigerlich auch mit dem Begriff Blockchain in Berührung. Eine genauere Erklärung darüber bleibt aber meistens aus. Da die Blockchain-Technologie die Grundlage der Bitcoins bildet, schadet es mit Sicherheit nicht, wenn man weiß, wie die Bitcoins verwaltet werden.

Die Idee hinter Bitcoin

Im derzeitigen Währungssystem laufen Transaktionen wie z.B. Geld überweisen über Banken ab. Die Rechner  sind nach außen hin abgeschottet und nicht für die Öffentlichkeit einsehbar. Die Daten liegen mehr oder weniger zentral bei der Bank. Dies ist gegenüber der Verwaltung der Bitcoins ein riesengroßer Unterschied. Transaktionen werden in einer dezentralen Datenbank über ein Peer-To-Peer-Netzwerk abgeglichen und  gespeichert. Das heißt, die Daten bzw. die Datenbank liegt auf vielen Rechner oder Servern.

Was ist die Blockchain ?

Am besten versteht man den Aufbau und die Funktionsweise der Blockchain an einem Beispiel einer Überweisung von Bitcoins zwischen zwei Personen. Um Bitcoins zu verwalten, braucht man zwingend eine Wallet. Wie man sich eine Wallet einrichtet und erste Bitcoins erwirbt, wurde schon in „Was ist ein Bitcoin Wallet“ erklärt. In der Wallet werden die eigenen Adressen verwaltet, die jeweils aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel bestehen. Die Adresse zum Empfang der Bitcoins wird aus dem öffentlichen Schlüssel mittels Hash-Funktion generiert, mit dem privaten Schlüssel verwaltet man seine Bitcoins. Nehmen wir an, dass John 2 Bitcoins an Jane senden möchte. Dazu gibt man in der Wallet die Empfänger-Adresse und den zu versendenden Betrag an. Zu diesen Ausgangsdaten wird noch eine Referenz hinzugefügt, woher Jane ihre Bitcoins hat und wo die Bitcoins hergekommen sind. Die Transaktion wird nun noch mit dem privaten Schlüssel signiert und an das Netzwerk versendet. Der erste Netzwerk-Knoten der diese Daten empfängt, prüft ob genügend Bitcoins zum versenden vorhanden sind, ob die Transaktion schon vorhanden ist und ob die Signatur gültig ist. Ist die Transaktion gültig, wird sie an soviel Knoten wie möglich weitergeleitet.

Wozu benötigt man das Mining ?

Durch das Mining werden Transaktionen in die Blockchain aufgenommen. Dazu sammeln die Mining-Netzwerkknoten mehrere Transaktionen und fassen diese in einem Block zusammen. Zu dem Transaktionsblock wird noch ein Zeitstempel, der Hash-Wert des vorangegangen Blocks und eine noch zu bestimmende Zahl, die Nonce genannt wird, mit abgespeichert. Auf dieses Datenpaket wird dann zweimal der SHA-256-Algorithmus angewendet. Dieser Hash-Wert muss kleiner als ein vorgegebener Wert sein. Ist der berechnete Wert größer als der vorgegebene Wert, erhöht der Mining-Knoten die Nonce. Und das solange, bis die Hash-Funktion einen Wert kleiner als der vorgegebene Wert ist. In der Regel wird ca. alle 10 Minuten ein gültiger Wert von den Minern gefunden. Falls dieser Wert abweicht, weil z.B. mehr Rechenleistung im Netz zur Verfügung steht, wird der vorgegebene Zielwert verkleinert. Dies geschieht durch eine größere Anzahl an benötigten Nullen am Anfang des gesuchten Hash-Wertes.

Vom Block zur Blockchain

Wenn ein Miner einen gültigen Block gefunden hat, veröffentlicht er diesen im Netzwerk. Im Gegensatz zum Finden eines gültigen Blocks ist das Überprüfen des Blocks für die anderen Teilnehmer eine leichte Aufgabe. Da in dem Block der Hash-Wert des Vorgängers enthalten ist, bildet sich so eine fortlaufende Kette von Blöcken, die Blockchain. Erst wenn der Block in die Blockchain aufgenommen wurde, ist die Transaktion und in dem Fall die Überweisung des Betrags abgeschlossen.

Blockchain_GueltigerBlock

Jetzt kann es aber vorkommen, dass zwei Miner zur gleichen Zeit einen gültigen Block finden. In diesem Fall verzweigt die Blockchain erstmal. Sobald ein Zweig aber länger wird als alle anderen, werden die kürzeren Zweige verworfen. Da fortlaufend Daten angehängt werden, wächst die Kette kontinuierlich an. Aktuell beträgt die Größe ca. 140 GB.

Blockchain: Verzweigung der Blockchain

Was bekommt man für das Minen?

Da das Finden von gültigen Blöcken eine rechenintensive Aufgabe ist, die für das Verwalten der Blockchain aber entscheidend ist, muss dafür ein Anreiz geschaffen werden. Zum einen erhalten die Miner einen kleinen Betrag als Transaktionsgebühr von dem Sender der Überweisung, zum anderen bekommen die Miner für jeden eingetragenen Block derzeit 12 Bitcoins. Diese Belohnung halbiert sich aber mit der Zeit und bei 21 Millionen geschürften Bitcoins ist damit Schluss, voraussichtlich wird das im Jahr 2140 passieren. Danach sollen die Transaktionen nur durch die Gebühren am Laufen erhalten werden.

Wer mit Bitcoins und Co starten möchte, empfehlen ich den Link zu dem Onlinehändler Coinbase. Mit Klick auf den Link erhältst du und ich 10 $ Rabatt bei Kauf von Bitcoins.

Wo und wie kann ich Ether kaufen ?

Unter den digitalen Währungen ist Bitcoin die bekannteste und populärste Variante. Mittlerweile gibt es viele Artikel (auch hier im Blog), die erklären wie man zu Bitcoins kommt und diese speichert. Die Popularität hat mit Sicherheit auch mit den rasanten Kursanstiegen zu tun.
BTC/EUR (Bitcoin / Euro) Währung Chart
Kursanbieter: Bitcoin.de

Da es im Moment einen regelrechten Hype um Bitcoins gibt, sollte man sich mal nach Alternativen umsehen.

Ether – Die Alternative

Bitcoin ist zwar derzeit noch die führende Kryptowährung, allerdings schickt sich Ethereum an, dies zu ändern. Ethereum ist wie Bitcoin ein verteiltes System, das auf einer eigenen Blockchain basiert und im Juli 2015 gestartet wurde. Das Zahlungsmittel wird hier Ether (ETH) genannt. Als Besonderheit gegenüber Bitcoin bietet das Ethereum-Netzwerk eine Plattform für die Verwaltung von Smart Contracts an. Wollt ihr Ether kaufen und aufbewahren, braucht ihr wie bei Bitcoins eine Wallet. Hier seht ihr eine kurze Auswahl an Wallets:

  • Coinbase: einer der größten Handelsplattformen mit eigener Online-Wallet. Nachteil hier ist, dass die privaten Keys nicht zugänglich sind und man an den Anbieter gebunden ist.
  • Jaxx: Gibt es als Desktop-Wallet und Mobile-Wallet für Windows, Linux und Mac. Ebenso sind Android und iOS-Versionen verfügbar. Hier werden die Schlüssel auf dem Gerät selbst gespeichert. Man kann hier nicht nur Ether sondern auch ein Vielzahl anderer Kryptowährungen verwalten.
  • MyEtherWallet: Sehr schnelle und einfache Einrichtung und es werden keine privaten Informationen und privaten Keys gespeichert.

Welche Wallet ihr für den Kauf der Ether nutzt, ist wohl eher Geschmacksache. Ich benutze derzeit die Jaxx-Wallet auf meinem iPhone und auf dem Mac. Es ist aber auch kein Problem mehrere Wallets zu nutzen und erhöht unter Umständen auch die Sicherheit, falls eine Wallet mal gehackt wurde.

Ether kaufen

Aber wie komme ich nun an meine ersten Ether?  Wenn ihr euch bei Coinbase registriert, müsst ihr noch durch den Verifizierungsprozess durch. Es wird die Handnummer per SMS überprüft und danach könnt ihr per Fotoupload des Personalausweises euch verifizieren lassen. Danach die Zahlungsmethode angeben und man kann die ersten Coins kaufen.

Eine Alternative stellt AnyCoin Direct dar. Hier kann man per Überweisung Ether kaufen und bekommt diese bei Zahlungseingang an seine Wallet transferiert. Bei einem Kaufauftrag gibt man die gewünschte Menge, seine Ether-Adresse und die Zahlungsart an.

Egal welchen Weg ihr wählt, die Coins sollten nach einer kurzen Zeit auf eurer Wallet sichtbar sein.

Wie bei allen Kryptowährungen unterliegt auch diese Währung starken Schwankungen. Ihr solltet also wirklich nur das Geld oder den Betrag investieren, das ihr auch bereit seid bis zum eventuellen Totalverlust zu verlieren. Auf der Gegenseite besteht aber auch die Möglichkeit überproportional starker Kurszuwächse. So hat sich der Ether-Kurs von Anfang des Jahres bis Stand heute (28. Juni 2017) um über 3000% gesteigert.




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Diese 3 Dinge würde ich beim Start eines Blogs nicht mehr machen

Die Internetadresse https://gerhardy.net hatte ich schon vor etlichen Jahren registriert und eigentlich ging es mir in erster Hinsicht nur um die Domain-Endung für die Email-Adressen. Ab und zu habe ich dann auch etwas mit der Homepage experimentiert, aber es war nie was Ernstes. Das hat sich seit ca. 4 Monaten geändert und mittlerweile habe ich schon einige Beiträge veröffentlicht. Ich bin zwar noch nicht so erfahren, trotzdem möchte ich mal 3 Tipps für den Start eines Blogs weitergeben. Nebenbei gibt es derzeit einen Aufruf auf blogmojo.de, auf der die Erfahrungen von Bloggern für Anfänger gesammelt werden.

1. Zu viele PlugIns installiert

Der Blog läuft unter WordPress und das ist meiner Meinung auch das am einfachsten zu bedienende System. Außerdem lässt es sich fast beliebig mit kostenlosen sowie kommerziellen Plugins nach eigenen Wünschen konfigurieren bzw. erweitern. Allerdings habe ich davon am Anfang auch exzessiv gebraucht gemacht und habe alles installiert, was sich irgendwie gut anhörte oder was man vielleicht irgendwann einmal gebrauchen würde. Das Problem ist, dass sich einige Plugins in die Quere kommen, andere können nicht parallel verwendet werden und mit zunehmender Anzahl wird das System langsamer und instabiler. Daher sollt man sich vorher Gedanken machen und informieren, was man für seine zukünftige Blogger-Arbeit braucht. Einige Plugins habe ich ja schon hier vorgestellt.

2. unbearbeitete Bilder verwenden

Klar, auf einen Blog gehören natürlich Bilder, denn ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Zu Beginn habe ich einfach Bilder zu einem Artikel mit dem Smartphone geschossen und dann direkt hochgeladen. Eventuell noch etwas im Webbrowser zugeschnitten, mehr aber nicht. Das führt aber leider dazu, dass die Bilder extrem groß sind und der Nutzer eventuell lange auf das zu ladende Bild warten muss. Außerdem sieht Google es auch nicht gerne, wenn große Bilder verwendet werden. Dies wird auch bei Google Analytics angemerkt und verschlechtert wohl den PageRank. Des Weiteren habe ich mir nun auch angewöhnt, die Bildnamen vernünftig zu benennen und zu taggen. Auch dies führt zu einem besseren Suchergebnis und man selbst kommt ebenfalls besser mit einem aussagekräftigen Namen zurecht, als z.B. mit IMG_0815.jpg.

3. einen Redaktionsplan erstellen

Meiner Meinung nach ist es wichtig, regelmäßig Artikel oder neue Seiten zu veröffentlichen. Gerade am Anfang kann es sein, dass man auf einmal über viele Themen schreiben möchte und wenn es dann soweit ist, fällt einem nichts vernünftiges mehr ein. Außerdem ist es nicht ratsam, an einem Tag 3 Artikel zu posten und dann ist wieder längere Zeit keine Aktivität. Selbst wenn man nur seine Veröffentlichungen am Anfang in Excel koordiniert, kann man sehr schön die Timeline seiner Artikel planen. Seit kurzem benutze ich das Online-Tool Trello um Ideen zu sammeln und grafisch darzustellen, welche Artikel noch in Bearbeitung sind und welche veröffentlicht wurden. Da muss aber jeder seinen eigenen Weg finden.

 

3 Tipps für den Start eines Blogs

Das waren meine 3 Tipps oder Dinge, die ich wohl anders gemacht hätte, wenn ich mir vorher mal Gedanken gemacht hätte oder wenn ich’s vorher besser gewusst hätte. Vielleicht hilft es ja einem und kann die gewonnene Zeit direkt in seinen Blog investieren.

 

VPN auf iPad einrichten und nutzen

Warum sollte ich ein VPN auf meinem iPad benutzen? Jeder, der sich im Internet bewegt, hinterlässt dabei unweigerlich Spuren. Über seine IP-Adresse, die man bei der Einwahl ins Netz bekommt, ist man eindeutig identifizierbar. Außerdem ist die Verbindung in den meisten Fällen nicht verschlüsselt und kann somit abgehört/mitgelesen werden. Gerade wenn man sich z.B. im Flughafen oder bei Starbucks in das kostenlose WiFi einlogt, können die Daten abgefangen werden. Auch vom Homeoffice aus kann man sich so vom „unsicheren“ zuhause  ins „sichere“ Firmennetzwerk einwählen. Hier hilft eine verschlüsselte VPN-Verbindung.

Wie funktioniert VPN

Das eigene Gerät baut eine IP-basierte Verbindung zu einem VPN-Server auf. Über diese Verbindung, auch Tunnel gennant, werden die Anfragen verschlüsselt übertragen. Der Server nimmt diese Anfragen an und leitet sie mit einer anderen IP-Adresse weiter. Da der VPN-Provider die eigen IP-Adresse sieht, ist es natürlich wichtig, dass diese nicht mitgeloggt wird oder irgendwie zugeordnet werden kann. Aus diesem Grund kann mit einer VPN-Verbindung auch das Geoblocking umgehen, da z.B. die Anfrage an einen Streamingdienst aus dem Land kommt, wo der VPN-Server steht. Generell ist die Verbindungsgeschwindigkeit  relativ hoch, da man sich direkt mit dem Server verbindet und nicht wie z.B. bei TOR eine Reihe an Proxy-Server dazwischen geschaltet werden.

VPN auf iPad: Verbindung zum Server

Derzeit nutze ich den VPN-Service von hide.me. Das Unternehmen bietet 3 Tarife an: einen Free-Tarif, einen Plus-Tarif (4,16 €/Monat) und einen Premium-Tarif (9,16 €/Monat). Im Free-Tarif ist nur eine gleichzeitige Verbindung möglich, die Bandbreite ist eingeschränkt, es stehen nur 3 Server-Standorte zur Verfügung und das Datenvolumen ist auf 2 GB begrenzt. Da ich den VPN-Zugang nicht dauerhaft nutze, reicht mir der Free-Tarif aus. Auch die Geschwindigkeit ist für meine Anwendungen ausreichend.

 

VPN auf iPad nutzen

Die VPN-Einrichtung von hide.me ist relativ einfach. Das Unternehmen bietet für alle erdenklichen Betriebssysteme eine Client-Software an. Diese reicht von den aktuellen Windows-Versionen über Mac OS bis hin zu Linux/Ubuntu. Für mobile Geräte erhält man neben iPhone- bzw. iPad-Apps auch Software für Android, Windows Phone und Blackberry. Wer die Client-Software nicht nutzen möchte, kann sich den Zugang aber auch manuell einrichten. Unterstützt werden je nach Tarif Protokolle wie IKEv2, Cisco IPsec (IPsec IKEv1), L2TP/IPsec und PPTP.

Ach klar, war ja Vollmond

Welche Kraft hat der Vollmond ?

Gestern war es mal wieder soweit: es war Vollmond. Alle 29,5 Tage liegen bei einigen Menschen die Nerven blank, weil der Vollmond ungeahnte Kräfte auf die Natur und Menschen ausübt ausüben soll. Das der Mond ein Kraft auf seine Umgebung auswirkt, stimmt tatsächlich. Genauso wie die Erde und alle anderen Massen übrigens auch. Beschrieben hat das vor langer Zeit ein gewisser Herr Isaac Newton mit folgender Formel:

    \[ F = G \frac{m_1 m_2}{r^2} \]

Kurz gesagt ziehen sich 2 Massen in Abhängigkeit ihrer Entfernung mehr oder weniger stark an.

Erde-Mensch-Vollmond

Ein Mensch auf der Erdoberfläche steht also in Wechselwirkung zu Erde, Mond und sich selbst und im Prinzip auch mit allem um ihn herum, aber das vernachlässigen wir hier mal.

Was passiert physikalisch ?

Also erstmal die Kraft zwischen Mensch und Erde:

Die Erde hat ein Masse von 5,972 \cdot 10^{24} kg und für den Mensch nehmen wir beispielhaft mal 80 kg an. Zur Vereinfachung nehmen wir die Erde als Punktmasse an, die Distanz zwischen Erdmittelpunkt und Mensch beträgt in etwa r = 6.371,0 km. Jetzt fehlt nur die Konstante G = 6,67408 \cdot 10^{-11} \frac{m^3}{kg \cdot s^2}. Als Ergebnis resultiert eine Kraft von F = 785,572 N.

Dieselbe Formel wenden wir jetzt auf Mensch und Mond an. Der Mond hat eine Masse von 7,35 x 10^{22} kg und eine durchschnittliche Entfernung von 384.403 km.Aus der Formel ergibt sich dann eine Kraft von F = 0,00266 N.Das entspricht einer Beeinflussung durch den Mond von 0,27 Gramm.Das kann es also nicht sein, da z.B. jede Nahrungsaufnahme oder Stuhlgang eine größere Auswirkung auf die menschliche Anziehungskraft hat. Selbst wenn man sich die Fingernägel schneidet, wirkt sich das kräftemässig stärker aus, als die Kraft vom Mond. Und ich habe noch niemanden gehört, der gesagt hat: „Mist, ich hab‘ mir die Nägel geschnitten und danach habe ich so schlecht geschlafen.“

Was noch hinzukommt: egal ob Neu-, Halb- oder Vollmond, der Mond ist immer da und ändert seine Masse nicht, d.h. die Kraft wirkt mehr oder weniger immer gleich. Der einzige Unterschied ist der Helligkeitsunterschied bei den einzelnen Mondphasen. Jetzt ist aber so, dass die Lichtausbeute vom Mond relativ klein ist und unsere künstlich erschaffenen Lichtquellen den Mond bei weitem übertreffen. In einer klaren Nacht bringt’s der Vollmond gerade mal auf  0,25 Lux. Zum Vergleich: eine Kerze in 1m Abstand erzeugt 1 Lux. Jede Aussenlampe vor dem Haus hätte demnach mehr Einfluss als der Mond.

Fazit

Ich will hier keinen davon abbringen sich nach dem Mond zu richten. Wenn jemand danach lebt und sich damit wohl fühlt, dann ist das absolut legitim. Bedenklich finde ich es nur, wenn man z.B. verschriebene Medikamente nicht nimmt, weil der Mond was dagegen hat oder man sich OP-Termine nach dem Mondkalender auswählt.

 

© 2017 Michael Gerhardy

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