Weniger beschissen kochen – You suck at Cooking

Weniger beschissen kochen – You suck at Cooking

Zugegeben: allein der Titel „Weniger beschissen kochen“ macht bei diesem Buch ja schon neugierig und hatte mich dazu veranlasst, ein Exemplar zu bestellen. Dabei wusste ich weder über Autor noch Hintergrund des Buches irgendetwas. Da sieht man mal wieder, wie wichtig es ist, wenn man sich Gedanken über einen guten Titel macht.

Wer steckt hinter dem Buch: Weniger beschissen kochen?

Ich muss leider gestehen, dass ich bei der Recherche im Internet nicht wirklich zu einem Ergebnis kam. Das Buch stammt von einem erfolgreichen YouTuber (weit über 2 Mio. Abonnenten) mit dem Kanal You suck at Cooking der bei Randi Siegel Entertainment unter Vertrag ist.

Wenn man sich die Videos anschaut, sind diese genau das Gegenteil der mittlerweile üblichen High-End-Produktionen, manchmal wirkt es sogar so wie ein Anti-Food-Video. Hier geht es nicht (nur) ums Essen und deren Zubereitung, sondern die Videos haben auch einen hohen Unterhaltungsfaktor. Und wer den YouTube-Kanal mag, wird auch dieses Buch lieben. Darin enthalten sind 60 Rezepte, die in mehrere Kategorien wie z.B. Frühstück, Sandwiches, Fleisch, Fisch und vor allem Huhn unterteilt sind.

Die Rezepte sind getreu dem Motto des Buches relativ einfach gehalten und in 3-5 Arbeitsschritten erklärt und sollten von jedem einfach nachzukochen sein. Manche Rezepte wie z.B. die Diät-Popsicles (gefrorenes Wasser am Stiel) sollten man eher mit einem Augenzwinkern verstehen 😉

Weniger beschissen kochen: Popsicles
Weniger beschissen kochen: Popsicles

Neben den Rezepten gibt es noch ein paar Hacks und Infos rund um die Küchenwelt, die man nicht immer so ernst nehmen sollte, aber man kann durchaus dort noch etwas mitnehmen.

Fazit

„Weniger beschissen kochen“ macht vor allem Spaß zu lesen, da es genau meinen Humor trifft. Die Texte sind etwas abgedreht, aber die Rezepte durchaus lecker und vor allem leicht von jedem nachkochbar. Die Beschreibungen bzw. Vorworte zu den jeweiligen Rezepten sind sehr lässig und lustig geschrieben und so macht es Spaß, sich die Gerichte auch etwas näher anzuschauen. Auch die Food-Fotos sind sehr gut, wobei dort auch darauf geachtet wurde, dass die zum Konzept passen, d.h. sie unterscheiden sich schon stark von den sonstigen Profi-Fotos auf Instagram & Co.

Wer mal ein ganz anderes Kochbuch fernab von Haute Cuisine und sonstigen Hochglanz-Kochbüchern lesen möchte, dem kann ich dieses „alternative“ Kochbuch wärmstens ans Herz legen. Und danach kann man wirklich etwas weniger beschissen kochen…versprochen!

Wer jetzt ganz heiß auf das Buch ist, wird hier beim Riva Verlag* fündig (*unbezahlte Werbung).

Für weitere Rezensionen schau gerne mal in meinem virtuellem Bücherregal vorbei.

Etepetete


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