Januar 2017 - Michael Gerhardy

Monat: Januar 2017

Am Freitag gab es noch eine neue Transaktion in meinem Blog-MusterDepot. Es wurden 30 SAP-Aktien zu einem Kurs von 85,27€ gekauft. In der letzten Woche hoben mehrere Banken das Kursziel an und ich denke auch, dass das Cloud-Geschäft bei SAP für weiteres Wachstum sorgen kann.

SmartHome: Amazon Echo und KNX

Amazon Echo und KNX verbinden

Als wir vor ein paar Jahren unser Haus bauten, setzte ich als SmartHome-Lösung voll auf den KNX-Standard. Als Taster und Raumtemperatur-Regler kam die Serie B.IQ von Berker zum Einsatz. Anfangs ging es bei der Projektierung nur darum, die Lampen und Rolladen von den unterschiedlichsten Orten zu schalten, so richtig „smart“ war das Haus also noch nicht. Die erste Automatisierung erfolgte dann mit einem Linux-Server, der über eibd (Software-Treiber ) per USB-Schnittstelle auf den KNX-Bus zugreifen konnte.
KNX Taster mit Raumtemperaturregler

Erste Automatik-Funktionen

Jetzt konnten die ersten automatisierten Funktionen realisiert werden. Über ein Skript wird nun alle 15 Minuten die Uhrzeit auf dem Bus gesendet und auf dem Display des Tasters angezeigt. Der integrierte Raumtemperaturregler nutzt die Uhrzeit, um Nachts die Heizung abzusenken. Des Weiteren berechnet der Server täglich die Zeiten für Sonnenauf- bzw. Untergang und fährt die Rollladen im Haus automatisch rauf oder runter. Danach ruhte das Thema SmartHome längere Zeit.

Amazon Echo und KNX

Nachdem ich mich bei Amazon registriert  hatte, einen Echo zu testen, ging die Warterei los. Anfang Dezember bekam ich dann die langersehnte Einladung zum Kauf. Am 3.12. hielt ich Alexa in den Hände und die Einrichtung bzw. Integration ins WLAN gelang problemlos.

Amazon Echo und KNX

Durch das Wort „Alexa“ wird das Gerät aktiviert und wartet dann auf den Befehl, der anschließend auf einem Cloud-Server analysiert wird. Musik vom Spotify-Konto abspielen, Wetterbericht abrufen oder Nachrichten abspielen kann „Alexa“ klappt dank der wirklich guten Spracherkennung sehr gut. Über sogenannte Skills kann „Alexa“ mit zusätzlichen Fähigkeiten erweitert werden. Von Philips gibt es eine Skills-App zur Anbindung von „Hue“-Lampen.



saturn.de computer&büro


Da ich einige Lampen und Leuchtmittel aus der Serie habe, wurde dies natürlich gleich getestet. Wenn Echo mit dem Philips-System verbunden ist, kann man verschiedene Gruppen anlegen (z.b. Küche, Wohnzimmer oder auch Szenen) und in der Gruppe die gewünschten Leuchten/Lampen hinterlegen. Danach genügt ein „Alexa, Wohnzimmer an“ und die entsprechenden Lampen werden an- oder ausgeschaltet. Das ist schon sehr cool, leider sind nicht alle Leuchten von Philips. Die Lampen, die über KNX geschaltet sind, können so nicht per Echo aktiviert werden.

 

Amazon Echo, KNX und openHAB

Um jetzt die Lampen über KNX zu schalten, muss man einen kurzen Umweg gehen. Da ich auf der Suche nach einer Visualisierung für mein SmartHome war, bin ich vor kurzem auf openHAB gestoßen. Die Software vereint die unterschiedlichsten Protokolle von Lösungen zur Hausautomatisierung und bietet eine grafische Oberfläche. Unter anderen gibt es Schnittstellen zu Philips Hue und KNX. Passt also perfekt zu meiner Installation und läuft auch meinem Raspberry Pi. Ebenso emuliert ein PlugIn alternative Geräte als Hue-Gerät.   In der Konfiguration wird also ein Ausgang am KNX-Aktor als Hue-Lampe markiert und der Ausgang kann dann in der Alexa-App  einem Kommando zugewiesen werden. Damit ist es nun möglich auch Lampen über KNX mit Alexa zu schalten.

 

Fazit: Amazon Echo und KNX

Das Zusammenspiel zwischen Amazon Echo und KNX funktioniert mit dem Umweg über openHAB sehr gut. Man muss nur aufpassen, dass man die Lampennamen eindeutig benennt, sodass Alexa diese gut unterscheiden kann.

Finanzen: Mein Musterdepot

In Amerika ist seit dem 20. Januar ein neuer Präsident im Amt. Was bedeutet das für die Wirtschaft? Es gab ja vorab schon große Versprechen, dass neue Arbeitsplätze entstehen und im Inland investiert werden soll. Daher habe ich mich entschlossen, mal ein Musterdepot bei Comdirect aufzulegen und hier meine An- bzw. Verkäufe mitzuteilen. Als Regel habe ich mir auferlegt, dass min. 70% der Aktien aus amerikanischen Unternehmen bestehen muss und  das Startkapital beträgt 20.000 €.

Noch ein Hinweis: Dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung und stellt keinerlei Handelsempfehlung oder Aufforderung für eure Finanzen dar. Verwendung erfolgt auf eigene Gefahr!

Mein Musterdepot:

Caterpillar: Trump will in die nach seiner Sicht maroden Infrastruktur investieren, daher nehme ich Caterpillar mit auf, da sich Investitionen im Straßenbau darauf positiv auswirken sollten. Außerdem bietet die Aktie eine solide Dividende von erwarteten 3,26%

Cisco Systems: Dieser Wert wurde auf Basis der „Dogs of the Dow Low Five“-Strategie ausgewählt. Dabei werden die 10 stärksten Aktien aufgrund der Dividende ausgesucht und von denen dann die 5 Unternehmen, die sich am schlechtesten im letzten Jahr entwickelt haben.

Netflix: Netflix hat erneut die wichtige Anzahl an Abonnenten erhöhen können und damit die Erwartungen wieder übertroffen. Weiteres Wachstum wird vom Unternehmen in Aussicht gestellt und ist damit ein Invest auf jeden Fall wert.

Verizon: Wie Cisco ist auch Verizon ein Kandidat in der Dog-Liste. Am vor Dienstag werden die Zahlen bekanntgegeben und ich hoffe mal auf einen langfristigen Anstieg über 50 €.

 

Das waren die ersten 4 Trades zum Beginn meines Musterdepots. Mit den 4 Käufen wurden 8694,55 € investiert und die Orderkosten belaufen sich auf  41,57 €. Somit ergibt sich ein freies Kapital von 11.263,88 €. Ein Update gibt’s dann jede Woche. Wer nicht warten will, kann mein Depot aber auch jederzeit online anschauen.

Hier noch der Link zum Blog-Depot.

Beitragsbild von Pixabay.

Test: Fleisch vom Online-Shop Otto Gourmet

Die erste Bestellung: Fleisch vom Online-Shop

Da es eine Vielzahl von Online-Fleischhändlern gibt, hab‘ ich mir von der Otto Gourmet GmbH mal 2 Roastbeefs vom Irish Hereford-Rind bestellt. Einfach gewünschte Sorte aussuchen, Wunschliefertermin angeben und warten bis UPS die Ware liefert. Die Lieferung kam dann auch gut verpackt und schockgefrostet im angegebenen Zeitfenster.

Fleisch vom Online-Shop Otto Gourmet

 

Die Zubereitung

Da die Steaks tiefgefroren sind, müssen sie erst langsam aufgetaut werden. Am besten legt man sie zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank. 2-3 Stunden vor dem Braten sollten dann die Fleischstücke aus dem Kühlschrank genommen werden und die Vakuumverpackung entfernt werden. Wenn das Fleisch auf Zimmertemperatur ist, kann man den Fettrand mit einem scharfen Messer einschneiden. Das verhindert, dass sich das Fleisch in der heißen Pfanne wellt.

Fleisch vom Online-Shop Otto Gourmet

Zuerst wird die Pfanne auf mittelstarke Hitze (ca. 80 %) der Herdleistung erhitzt. Zum Braten habe ich Albaöl 750ml (schwedisches Rapsöl) verwendet. Die Steaks wurden von jeder Seite 2 Minuten lang angebraten. Danach lässt man die Steaks auf reduzierter Hitze je Seite 30 Sekunden nachziehen.

Steaks in der Pfanne

Als Kerntemperatur sollten sich jetzt ca. 50° eingestellt haben, am besten kontrolliert man das mit einem Fleischthermometer. Nun werden die Steaks aus der Pfanne geholt und müssen einige Zeit ruhen, damit sich der Fleischsaft wieder verteilen kann. Die Temperatur sollte auf ca. 54° steigen. Jetzt die Steaks nochmal kurz in die heiße Pfanne und dann servieren.

 

 

Der Geschmackstest

Wie ihr unten erkennen könnt, habe ich ein Stück mal in Scheiben angeschnitten. Für mich war die Garstufe perfekt, wer es mehr „well done“ möchte, lässt es noch etwas länger bei niedriger Hitze in der Pfanne.

fertige Steaks

Schon vor dem Braten machte das rohe Fleisch einen sehr guten Eindruck. Die Farbe war schön dunkelrot und die Konsistenz war fest. Bedenken hatte ich nur durch die Schockfrostung und dem Auftauen, ich hatte die Befürchtung, dass das Fleisch etwas in Mitleidenschaft gezogen wird. Aber ich muss sagen, das Fleisch war wirklich butterzart und hatte eine sehr guten Eigengeschmack. Gewürzt habe ich das Fleisch nur mit etwas Salz um den Geschmack etwas zu unterstützen.

Fleisch vom Online-Shop ist vielleicht erstmal ungewöhnlich, aber alles in allem bin ich mit dem Bestellprozess, Lieferung und Qualität der Ware hochzufrieden und kann es euch nur empfehlen.

 

Der Anfang ist gemacht, die erste Seite im Bereich Technik ist online. Zu Beginn gibt’s dort ein Cheat Sheet zum Thema Versionsverwaltung mit Git. Mit der Zeit werde ich die Seite erweitern und ein Tutorial verfassen, Updates gibt’s dann hier !

 

Regal aus Weinkisten DIY

DIY Regal aus Weinkisten

Eines unserer Weihnachtsgeschenke im letzten Jahr war dieses tolle DIY Regal aus geflämmten Weinkisten.

Regal aus Weinkisten

Ich habe es selbst zusammengezimmert. Das ist mit den nötigen Hilfsmitteln gut zu machen. Und in ca. einer halben Stunde erledigt!

Als erstes braucht man natürlich Weinkisten oder auch Obstkisten. Ich hab meine bei EBay bestellt. Da gibt es eine große Anzahl von Angeboten. Der Preis fängt bei 6€ das Stück an. Oder ihr habt ein Weingut eures Vertrauens, bei welchem ihr die Kisten bekommen könnt (hab ich jetzt auch😉).

Dann braucht ihr noch Schrauben und Muttern, um die Kisten miteinander zu verbinden (Größe müsst ihr schauen, welche für euch am besten sind. Ich hab M6x30 genutzt), einen kleinen Holzbohrer fürs vorbohren des Lochs und natürlich einen Akkuschrauber.

Weinkisten verschraubtWeinkisten verschraubt

Kisten aufeinanderstapeln und dann einfach miteinander verschrauben. Hier gibt es keine Vorgaben, einfach testen was euch am Besten gefällt. Kleine Anregungen kann man sich bei Pinterest holen. Natürlich erst mit dem Holzbohrer ein Loch vorbohren 😉 Dann ist es einfacher!

Voila, fertig ist das neue Regal!

Und das Beste ist, man kann es ohne Probleme erweitern (was ich demnächst auch tun werde)!

Dann gibt es hier natürlich ein Update😊

Ach klar, war ja Vollmond

Welche Kraft hat der Vollmond ?

Gestern war es mal wieder soweit: es war Vollmond. Alle 29,5 Tage liegen bei einigen Menschen die Nerven blank, weil der Vollmond ungeahnte Kräfte auf die Natur und Menschen ausübt ausüben soll. Das der Mond ein Kraft auf seine Umgebung auswirkt, stimmt tatsächlich. Genauso wie die Erde und alle anderen Massen übrigens auch. Beschrieben hat das vor langer Zeit ein gewisser Herr Isaac Newton mit folgender Formel:

    \[ F = G \frac{m_1 m_2}{r^2} \]

Kurz gesagt ziehen sich 2 Massen in Abhängigkeit ihrer Entfernung mehr oder weniger stark an.

Erde-Mensch-Vollmond

Ein Mensch auf der Erdoberfläche steht also in Wechselwirkung zu Erde, Mond und sich selbst und im Prinzip auch mit allem um ihn herum, aber das vernachlässigen wir hier mal.

Was passiert physikalisch ?

Also erstmal die Kraft zwischen Mensch und Erde:

Die Erde hat ein Masse von 5,972 \cdot 10^{24} kg und für den Mensch nehmen wir beispielhaft mal 80 kg an. Zur Vereinfachung nehmen wir die Erde als Punktmasse an, die Distanz zwischen Erdmittelpunkt und Mensch beträgt in etwa r = 6.371,0 km. Jetzt fehlt nur die Konstante G = 6,67408 \cdot 10^{-11} \frac{m^3}{kg \cdot s^2}. Als Ergebnis resultiert eine Kraft von F = 785,572 N.

Dieselbe Formel wenden wir jetzt auf Mensch und Mond an. Der Mond hat eine Masse von 7,35 x 10^{22} kg und eine durchschnittliche Entfernung von 384.403 km.Aus der Formel ergibt sich dann eine Kraft von F = 0,00266 N.Das entspricht einer Beeinflussung durch den Mond von 0,27 Gramm.Das kann es also nicht sein, da z.B. jede Nahrungsaufnahme oder Stuhlgang eine größere Auswirkung auf die menschliche Anziehungskraft hat. Selbst wenn man sich die Fingernägel schneidet, wirkt sich das kräftemässig stärker aus, als die Kraft vom Mond. Und ich habe noch niemanden gehört, der gesagt hat: „Mist, ich hab‘ mir die Nägel geschnitten und danach habe ich so schlecht geschlafen.“

Was noch hinzukommt: egal ob Neu-, Halb- oder Vollmond, der Mond ist immer da und ändert seine Masse nicht, d.h. die Kraft wirkt mehr oder weniger immer gleich. Der einzige Unterschied ist der Helligkeitsunterschied bei den einzelnen Mondphasen. Jetzt ist aber so, dass die Lichtausbeute vom Mond relativ klein ist und unsere künstlich erschaffenen Lichtquellen den Mond bei weitem übertreffen. In einer klaren Nacht bringt’s der Vollmond gerade mal auf  0,25 Lux. Zum Vergleich: eine Kerze in 1m Abstand erzeugt 1 Lux. Jede Aussenlampe vor dem Haus hätte demnach mehr Einfluss als der Mond.

Fazit

Ich will hier keinen davon abbringen sich nach dem Mond zu richten. Wenn jemand danach lebt und sich damit wohl fühlt, dann ist das absolut legitim. Bedenklich finde ich es nur, wenn man z.B. verschriebene Medikamente nicht nimmt, weil der Mond was dagegen hat oder man sich OP-Termine nach dem Mondkalender auswählt.

 

Geschmackstest: Club-Mate

Getränk Club-Mate im Geschmackstest

In kurzen Abständen las ich in der letzten Woche in mehreren Artikeln (u.a. bei Gründerszene und Heise) von dem Erfrischungsgetränk Club-Mate. Also schnell mal gegoogelt, was genau das überhaupt ist und woraus es besteht. Hergestellt wird das auf Basis der Mate-PflanzeGetränk von der Brauerei Loscher aus Münchsteinach/Deutschland. Als Koffeingehalt wird 20 mg pro 100 ml angeben, pro Flasche bedeutet das also 100 mg Koffein. Im Vergleich zu Red Bull (32mg/100ml)  relativ wenig, dafür liegt der Zuckergehalt auch nur bei 5g/100ml (Red Bull 10g/100ml).

Da ich hier im Umkreis keinen Händler ausfindig machen konnte, habe ich mir zu Testzwecken 6 Flaschen a 0,5 L Club Mate Tee Clubmate inc. Pfand bei Amazon bestellt. Ein paar Tage später kam dann die Lieferung an. Also ausgepackt, eingeschenkt und probiert.

Club-Mate

Der erste Schluck schmeckt schon etwas gewöhnungsbedürftig, denn der Mate-Stoff schmeckt meiner Meinung ganz leicht nach Tabak. Aber nach kurzer Eingewöhnung finde ich das Produkt wirklich gelungen. Besonders gut finde ich, dass das Getränk nicht so süss schmeckt, wie andere Energy-Drinks.

Aber Club-Mate kann natürlich auch in Mixgetränken verwendet werden. Unter dem Namen Tschunk [tʃʊŋk] verbirgt sich ein Caiprinha-ähnlicher Cocktail aus Limetten, Rohrzucker, Rum und Club-Mate. Das Rezept findet ihr hier auf meiner Seite.

Rückblick auf das Apple-Jahr 2016

Mein persönlicher Apple Rückblick auf das Jahr 2016

Die Events

Das wurde im Apple Special Event am 21. März vorgestellt:

  • 9.7-Zoll iPad Pro
  • neue Apple Watch Armbänder
  • iPhone SE

Das wurde im Apple Special Event am 13. Juni vorgestellt:

  • iOS 10
  • macOS Sierra
  • tvOS
  • watchOS
  • Apple Pay

Das wurde im Apple Special Event am 7. September vorgestellt:

  • iPhone 7 und 7 Plus
  • die Apple Watch Series 2
  • die neuen AirPods.

Das wurde im Apple Special Event am 27. Oktober vorgestellt:

  • MacBook Pro
  • tvOS

Siri, HomeKit & tvOS

Bis vor Kurzem versuchte ich mit Siri und HomeKit mein Haus etwas smarter zu machen. Die Philips Hue Lampen und die Sensoren von Elgato (z.B. Elgato Eve Room ) binden sich relativ zügig in HomeKit ein, aber so richtig komfortabel ist das alles nicht. Bisher hatte ich aber auch keinen direkten Vergleich zwischen sprachgeführten Systemen. Seit aber Alexa (Amazon Echo) in meinem Wohnzimmer steht und in mein Smart Home eingebunden wurde, muss ich sagen, dass Siri im Vergleich dazu bezüglich Sprachverständnis und Sprachausgabe weit abgeschlagen hinterherläuft. Persönlich glaube ich, dass die Forschung und Vermarktung von diesen intelligenten Systemen eine größere Bedeutung als die Entwicklung in der Fintech-Branche hat und so ist es nicht verwunderlich, dass Apple wohl auch an einem eigenständigem Siri-Produkt zur Konkurrenz gegen Amazon und Google entwickelt.

Apple Pay

Wird irgendwie nur in homöopathischer Dosis im Markt verbreitet, wobei da wahrscheinlich auch die Banken und Kreditkartenfirmen eine Rolle mitspielen. Generell liegt das Problem wohl auch an Deutschland, da sich das kontaktlose Bezahlen hier sehr schwer etabliert. Hier könnte Apple bei mir richtig punkten, aber mir kommt es vor, als würde man nicht genug Anstrengungen für die Umsetzung in Deutschland vornehmen.

Apple Watch Series 2

Ich selbst besitze eine APPLE Watch Series 1 schon seit sie zum Deutschlandstart verfügbar war und bin mit ihr sehr zufrieden, obwohl ich nie ein Uhrenfanatiker war. Von daher hatte ich mich seelisch schon darauf vorbereitet die neue Generation nach der Vorstellung vorzubestellen. Aber in den Tagen nach der Keynote konnte ich keinen vernünftigen Grund finden, warum ich die Series 2 Version brauche. Integriertes GPS ? Ganz nett, aber habe ich bis jetzt nicht vermisst. Schnellerer Prozessor? Die Funktionen, die ich benutze, laufen mir auch so schnell genug. Wasserdicht bis 50 Meter ? Im Schwimmbad trage ich keine Uhren. Helleres Display? Hab‘ ich ehrlich gesagt im Apple Store bei einer Betrachtung nicht wirklich gemerkt.

Wie gesagt, ich nutzte meine alte Apple Watch gerne und möchte sie nicht missen, aber für mich gibt es keinen Grund auf die neue Version umzusteigen (und ich bin bei Technik leicht zu überzeugen).

iPhone 7

Klar, das neue iPhone ist ein High-Tec-Gerät auf hohem Niveau, aber es reicht halt aus meiner Sicht nicht aus,  das Gerät „nur“ schneller und dünner zu machen, sowie neue Gehäuseoberflächen bzw. Farben anzubieten. Einen großen Wert legt man auf die Weiterentwicklung der Kamera, leider spricht mich dieser Bereich auch nicht an. Technisch sinnvoll ist aber, dass der Home-Button nicht mehr aus mechanischen Bauteilen besteht. Als große „Neuerung“ wurde der Klinkenstecker wegrationalisiert und in Verbindung mit den neuen AirPods finde ich das auch eine wirklich coole Sache, aber 179 € für ein paar kabellose Ohrstöpsel ? Und die scheinen momentan nicht mal richtig ausgereift zu sein. Nein danke, Apple !

MacBook Pro

Hier bin ich mir unsicher, wie die neuen MacBooks einzuordnen sind. Die neue Touchbar ist wohl nicht schlecht, aber ob das jetzt eine entscheidende Innovation ist und damit der Startpreis für Notebooks ab 2000 € auch gerechtfertigt ist, kann ich im Moment nicht sagen. Ich denke aber eher nicht.

 

Fazit

Ich will ja nicht sagen, dass Apple schlechte Produkte entwickelt oder stehen bleibt, aber vieles wirkt, als ob es angefangen wurde und dann nicht richtig zu Ende gemacht/gedacht wurde. Apple gelang es bei der Vorstellung neuer Produkte nicht, mich für irgendeine Neuanschaffung zu begeistern und ich lasse mich gerne zu unnötigen Käufen hinreissen. Meine Hoffnung liegt jetzt auf das Update der Mac-Reihe, die ja bis jetzt sträflich vernachlässigt wurden.

 

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